Hofoperntheater.
Ed. H. Das Erscheinen unserer neuen Coloratur-Sän
gerin Fräulein v. Murska hat eine leichte Bewegung in die
Stagnation des Hofoperntheaters gebracht.
Für uns persönlich war diese Sängerin eine neue Er
scheinung, der wir mit nicht geringen Erwartungen entgegen
eilten. Dem immensen Beifall gegenüber, den Fräulein Murska
hier erntet, befinden wir uns mit unserm disharmonirenden
Urtheil in einiger Verlegenheit; wir geben es ungeschminkt als
subjectiven Eindruck und mit der vollsten Bereitwilligkeit, uns
zu bessern, sobald wir nur immer wahrnehmen, daß — auch
Fräulein Murska sich bessert. Die Summe dessen, was an
Fräulein Murska’s Gesang überraschend und vorzüglich ist,
besteht in fünf hohen Tönen und einem schönen Triller. Als
„Lucia“ überschritt die Künstlerin das Niveau anständigen
Mittelguts in netto zwei Tacten: der Trillerkette vom
zweigestrichenen as nach dem hohen des im zweiten Finale.
Ihre Höhe, etwa von f aufwärts, ist zwar nicht besonders
kräftig, aber silberhell und leicht ansprechend; Mittellage und
Tiefe sind matt und klanglos. Die Triller schlägt Fräulein
Murska, wie gesagt, ganz vorzüglich, rein und schmetternd, mit
deutlichster Distanz beider Töne, höchstens im Nachschlag nicht
ruhig und breit genug. Außerdem hörten wir sehr geschmei
dige, correcte Scalen, Arpeggien und Staccatos. Die Wir
kung des Trillers erreichen indeß ihre Passagen nicht, sie
sind leicht, geläufig, aber nicht glänzend, dazu ist schon die
Stimme (die von Bravourpassagen doch meist in großem Um
fange durcheilt wird) zu unbedeutend. Ueberdies fehlt Fräu
lein Murska’s Coloratur die echte, ohne Beseelung nicht denk
bare Anmuth, ja mitunter aller Kunstgeschmack. Wir citiren
ihre in die Wahnsinnsscene eingelegte endlose Cadenz als Muster
geschmackloser Ueberladung. Das richtige Gefühl, hier ihre
einzige Stärke zu besitzen, treibt die Sängerin oft zu einer
unrichtigen Ausbeutung derselben: als „Lucia“ that sie viel zu
viel Zierrath aus Eigenem hinzu, selbst als „Prinzessin“ in
„Robert“ genügte ihr der von Meyerbeer massenhaft gespen
dete Flitter nicht. Immerhin bleibt die Bravour Fräulein
Murska’s, auch abgesehen vom Triller, eine sehr bedeutende,
sobald man sie nicht mit dem höchsten Maßstabe, sondern
an dem Niveau unserer deutschen Primadonnenkunst mißt.
Um sich klar zu machen, was Fräulein Murska von der
vollendeten Meisterin unterscheidet, braucht man sich nur die
sehr nahe Erinnerung an Fräulein Artôt zurückzurufen. Der
gleiche, ja noch enthusiastischere Beifall, der unmittelbar nach
der Artôt Fräulein Murska hier zu Theil wurde, könnte uns
an dem Urtheil des Publicums irre machen, wüßten wir nicht,
wie wechselnd sich dasselbe mitunter zusammensetzt. Noch immer
haben wir bisher von Fräulein Murska’s größtem Vorzug,
ihrer Coloratur, gesprochen. Glücklich könnten wir uns schätzen,
reichte alles Uebrige nur an die halbe Höhe dieser ihrer Spe
cialität. Aber nun kommt das gewichtige „Soll“ neben dem
bescheidenen „Haben.“ Von der geringen Kraft und Fülle des
Organs war bereits die Rede, ein Mangel, der sich überall,
wo es nicht auf brillante Kunststücke ankommt, sehr fühlbar
macht. Jedoch auch dieses Material vermöchte durch stylvollen
Vortrag sich zu bedeutender Wirkung zu erheben, es könnte uns
täuschen, ja bezaubern, erschiene es als das schwächliche Ge
fäß, durch das erwärmend das ewige Feuer der Empfindung
und des Geistes leuchtet. Von dieser Flamme haben wir aber
kaum einen Schein wahrgenommen. Fräulein Murska’s Vor
trag ergreift in seiner kühlen Gleichgiltigkeit weder das Ge
müth, noch interessirt er den Geist. Ebenso begnügt sich Fräu
lein Murska’s Spiel mit dem herkömmlichen Apparat der
unentbehrlichsten Aeußerlichkeiten; ihre Bewegungen sind fahrig
und unedel, die Haltung unruhig, die hübschen, etwas soubret
tenhaften Gesichtszüge stehen entweder ausdruckslos fest (und
dies ist der bessere Fall) oder sie quirlen in unwahren
Schmerzensgrimassen ruhelos durcheinander. Wir sind durch die
Schauspielkunst der Coloratur-Sängerinnen gewiß nicht verwöhnt,
auch stellen wir an Rollen von der passiven Lyrik der Lucia
oder ihren Zwillingsschwestern Amina und Elvira (in den
Puritanern) bescheidene dramatische Anforderungen. Der Aus
druck liebenswürdiger, unbefangener Jungfräulichkeit in einfach
edle Formen ergossen, genügt uns vollständig. Den einzigen Mo
ment, wo die Rolle darüber hinausgeht, die Wahnsinnsscene,
geben wir ohnehin preis; mit genialem Scharfblick in diese
dunklen Tiefen der Menschenseele zu dringen, kann nur sehr
Wenigen gegeben sein; was uns die größte Mehrzahl bietet, ist
doch nur das mehr oder minder geschickt drapirte, allbekannte
Theatercostüm des Wahnsinns. Fräulein Murska’s „Lucia“
brachte im dritten Acte kaum dieses und in den beiden ersten
keinen Zug poetischer Phantasie oder auch nur liebenswürdiger
Innigkeit. Der Mangel an Grazie und Adel erstreckte sich bis
auf die Kleidung. Guter Edgar! dachten wir, willst du wirklich
auf die Standhaftigkeit einer Lucia bauen, die eine so unermeß
liche Crinoline und solch’ ein pfiffiges Ungeheuer von rothem
Hütchen trägt? — Lucia gilt für Fräulein Murska’s beste
Rolle. Ihre „Martha“ fand nicht den gleichen Anklang, nur
in den eingelegten, überaus schalen Bravour-Variationen ent
fesselte sie, bezeichnend genug, den Enthusiasmus der Zuhörer.
Wir hoffen immer noch, Fräulein Murska werde vielleicht im
komischen Genre mehr Wahrheit und Lebendigkeit entwickeln,
und wünschen es um so sehnlicher, als auf diesem Gebiete
Fräulein Wildauer schwer vermißt werden wird. Praktisch,
ja vom Augenblicke geboten, war das Engagement Fräulein
Murska’s ohne Zweifel — eine künstlerische Bereicherung
unserer verarmten Opernbühne, einen idealen Gewinn kön
nen wir darin nicht erblicken.
Wir gehören, wie unsere Leser wissen, nicht zu Jenen,
die täglich ihren Witz an Herrn Salvi üben und ihn mit
oder ohne Grund für jeden Fehler allein verantwortlich machen.
Allein die Thatsache dürfen wir ohneweiters constatiren, daß
das Hofoperntheater kaum je zuvor sich in einem solchen Zu
stand von Fäulniß und Verwirrung befand. Wir haben kein
Repertoire, kein vollständiges noch zweckmäßig beschäftigtes Per
sonal, keine künstlerisch scenirten und allseitig gerundeten Vor
stellungen. Die Monotonie des Repertoires ist nahezu tödtlich.
Seit Jahresfrist kam nicht Eine Novität zur Aufführung;
die letzte war Offenbach’s unglückliche „Rheinnixe“. Von
drei während dieser langen Zeit einstudirten Opern hatte nur
der (auf den kleinsten Bühnen heimische) „Fra Diavolo“ Er
folg; „Indra“ war eine todtgeborne Reprise, „Maria di
Rohan“, die mit Ander und der Wildauer nicht durch
zudringen vermochte, stand mit Herrn Ferenczy und Fräu
lein Krauß in den Hauptrollen von vornherein aussichtslos.
Mit Neid sehen wir das abwechslungsreichere Repertoire der
mittleren, selbst der kleinen Opernbühnen, welche mit ihrem
ungleich schwächern Personal dem Publicum wenigstens
Neues vorführen. Man blicke auf Dresden, Braunschweig,
Darmstadt, Prag, auf Karlsruhe, wo Eduard Devrient’s
tüchtige, gesinnungsvolle Leitung auch die Oper auf echt künst
lerischer Höhe erhält. Gewöhnlich werden wir mit dem Ein
wand abgefertigt, ein großes Hoftheater könne nicht so schnell
Novitäten einstudiren, als eine kleinere Bühne. Nun, so werfe
man einen Blick auf die früheren Jahrgänge unseres Hof
operntheaters und man wird sehen, daß ein ungleich reicheres
Repertoir auch hier möglich ist und jederzeit möglich war.
Im Jahre1849 brachte das Hofoperntheater folgende
Opern zum erstenmal: „Templer und Jüdin“, „Die Krondiaman
ten“, „Hernani“, „Linda von Chamounix“, „Die Barcarole“ (Auber),
„Maria von Rohan“, „Der schwarze Domino“, „Der Blitz“, „Die
Zigeunerin“, „Haydée“, „Jolanthe“ und „Macbeth“ — also zwölf
Opern-Novitäten! Holbein brachte in seinem ersten Directionsjahr
(vom 9. April 1849 bis Ende März 1850) elf neue Opern (dar
unter „Der Prophet“) und vier Ballets. — Im Jahre1851 gab
man fünf neue Opern „Paquita“, „Der Brauer von Preston“,
„Casilda“, „Giralda“, „Der verlorne Sohn“ — und drei Ballets.
Im Jahre1852 erschienen am Hofoperntheater neu: „Guttenberg“,
„Die lustigen Weiber von Windsor“, „Brahma und die Bayadere“,
„Die Tochter der Wellen“, „Indra“. Noch in den letzten Jahren
unmittelbar vor Salvi’s Direction, finden wir in der Regel jährlich
vier neue Opern. Im Jahre1858: „Paragraph Drei“, „Königin
von Cypern“, „Die Alpenhütte“, „Der Schauspieldirector“, „Königin
Topas“, „Lohengrin“. Im Jahre1859: „Die Rose von Castilien“,
„Diana von Solange“, „Der Troubadour“, „Tannhäuser“. Im
Jahre1860: „Der Wildschütz“, „Dominga“, „Rigoletto“, „Der
fliegende Holländer“ — und nicht so weiter.
Ueber die Abfassung unseres Repertoires entscheidet nicht
das mindeste künstlerische Princip. Der einzige Gesichtspunkt
(natürlich nach der heiligen Rücksicht auf die „graden“ und
„ungraden“ Abonnementstage) besteht darin, daß heute eine
Oper mit Herrn Beck sein muß, morgen eine mit Herrn
Wachtel, dann eine, worin zugleich Frau Dustmann und
Herr Ferenczy oder Fräulein Krauß und Herr Walter
zu thun haben, u. s. f. Daß eine Oper um ihrer selbst willen
gewählt wird, kommt nicht vor. Durch das ewige Ableiern
derselben acht bis zehn Rollen werden natürlich die Künstler
selbst verstimmt und arbeiten mechanisch. Der Hauptfehler der
gegenwärtigen Leitung scheint uns darin zu liegen, daß die Di
rection sich zum Beginn der Saison keinen wohlüberlegten,
festen Plan macht, nach welchem sie dann consequent vorginge.
Man fristet sich von einer Woche zur andern. Heute beginnt
man mit dem Einstudiren dieser, morgen jener Oper, um
beide wieder „aus Opportunitäts-Gründen“ zu Gunsten einer
dritten oder auch keiner dritten fallen zu lassen. Gluck’s
„Aulische Iphigenia“ und „Armida“ sind seit einigen Jahren,
Spontini’s „Vestalin“ seit mehreren Wochen ausgetheilt,
und doch werden alle diese Opern nicht gegeben. Wir sind es
müde, alljährlich neue Versprechungen zu lesen — „laßt uns
endlich Thaten sehen“. Kommt endlich doch einmal eine Oper
heraus, so fehlt die energische Hand eines Regisseurs, der durch
technisches Wissen und eine reiche, allgemeine Bildung die nö
thige Autorität ausübt. Selbst in der Hausdisciplin und dem
technischen Dienst zeigt sich eine gewisse Respectlosigkeit vor der
Kunst; die Künstler (fremde namentlich) klagen über die Un
ruhe und fortwährende Störung bei Proben und Vorstellun
gen, Klagen, die man von Mitgliedern des Burgtheaters höchst
selten vernehmen wird.
Rath- und sorglos läßt man die Ereignisse gegen sich
herankommen. So werden, um nur ein Beispiel zu erwähnen,
seit mehreren Jahren untauglich gewordene Choristen entlas
sen, ohne daß man für den Ersatz derselben sorgt. Geschieht
es dann einmal, daß einige der noch vorhandenen erkranken,
dann kann man den Scandal erleben, die Chöre (wie jüngst
im „Fliegenden Holländer“) ausgelacht zu hören, oder, wie kürzlich
im zweiten Act des „Lohengrin,“ nur einen zweiten Tenor
und einen ersten Baß auf der Bühne vorzufinden. Wird die
Sache etwa doch zu auffällig, so wird der Trumpf „Opern
schule“ ausgespielt, d. h. man verstärkt in einzelnen Vorstel
lungen den Theaterchor durch die „Eleven.“ Abgesehen davon,
daß diesen jungen Leuten eine ganz andere Bestimmung vor
leuchtete, als ihre besten Lehrjahre mit dem Auswendiglernen
von Opernchören und mit Theaterproben auszufüllen, ist diese
Hilfe doch nur eine sehr vereinzelte und mitunter riskirte. So
geschah es bei der letzten Vorstellung des „Don Juan“ (zu
Mozart’s Geburtsfeier), daß der alte Chor, gekränkt von der
ihm octroyirten Nebenbuhlerschaft, stillschwieg, sobald der
junge den Mund aufthat. Dieser aber, unsicher und in der
Männerstimmen sehr unbedeutend, konnte des soliden Unter
baues nicht entbehren, und so kam es denn, daß bei dieser
„Festvorstellung mit doppelten Chören“ — zum erstenmal, seit
das Haus steht — der Freiheitschor im ersten Finale ohne
Applaus verpuffte. Die Lücken unseres Chorpersonals und
andere mögen ihren Grund in einer an sich löblichen, aber oft
mißverstandenen Eigenschaft Herrn Salvi’s haben: in seiner
Sparsamkeit. „Wir brauchen gar keinen Baßbuffo,“ lautet
die Antwort, wenn seit Hölzl’s Abgang um die Ausfüllung
dieser empfindlichen Lücke petitionirt wird. Eine ähnliche Aus
kunft soll Frl. Bettelheim gelegentlich ihrer (noch schwe
benden) Contracts-Erneuerung erhalten haben, „die wenigen Alt
partien lassen sich ganz gut mit Mezzo-Sopran besetzen.“ Das
mögen sehr passende Grundsätze für den Principal einer rei
senden Truppe sein, für den Director einer ersten Hofbühne
nimmermehr. „Ein Theater-Director muß das Geld zum
Fenster hinauswerfen, dann kommt es verdoppelt zur Thür
wieder herein,“ äußerte einmal Herr Treumann gegen uns
— und er befindet sich wohl dabei.
Durch den bevorstehenden Austritt Herrn Wachtel’s
droht dem Hofoperntheater ein neuer, nicht geringer Verlust.
Ob er es unter Herrn Salvi wirklich nicht habe „aushalten
können,“ haben wir nicht zu untersuchen, glauben aber, gestützt
auf Wachtel’s Künstlerbiographie, daß er überhaupt sehr ge
ringe Lust und Fähigkeit besitze, es mit irgend einer Direction
„auszuhalten.“ Wachtel ist zum reisenden Virtuosen, zum
singenden „Ehrenpassagier“ und „Mauernweiler“ geboren, nicht
für den soliden Verband einer stehenden deutschen Oper. Trotz
all seiner Schwächen und Fehler bleibt Wachtel eine durch
außerordentliche Mittel hervorragende, glänzende Theatererschei
nung. Wir sind nunmehr auf zwei erste Tenoristen angewiesen:
auf Herrn Walter, dem man gerne Alles aufhalsen würde,
obgleich sein Gestaltungsvermögen ein beschränktes ist, und
Herrn Ferenczy, welchem man im Gegentheil kaum eine
neue Rolle zuzutheilen wagt. So oft wir noch Herrn Ferenczy
hörten, überkam uns eine Art Mitleid. Eine der schönsten
Stimmen, von saftigstem, vollem Brustklang, eine schmucke Erschei
nung, endlich ein rührender Fleiß und bescheidener guter Wille
fechten hier einen schweren Kampf gegen die mangelnde musikalische
Anlage und Ausbildung. Herr Ferenczy lernt ebenso schwer,
wie er leicht vergißt, singt ebenso gern zu hoch, wie er zu tief singt.
Das Bewußtsein dieses fundamentalen Mangels macht ihn
ängstlich, so oft er die Scene betritt, sein Blick sucht immer den
Tactstock des Capellmeisters und Hand und Fuß zucken in der Ver
suchung, heimlich den Tact zu markiren. Das nimmt seinem Gesang
alle Freiheit und damit jede lebendige Wirkung auf den Hörer.
Die Aussicht, Herrn Steger bald wieder zu besitzen, ent
zückt uns sehr mäßig. Im allergünstigsten Fall wird er so
viel Stimme mitbringen, als er zuletzt, vor mehreren Jahren,
in Wien besessen, und das war sehr wenig. Und besaß Herr
Steger noch irgend etwas außer seiner Stimme? — Daß ge
rade Steger jetzt der Mann der Nothwendigkeit sein soll,
will uns nicht einleuchten. Nebenbei wäre uns zur Abwechslung
ein Sänger, der Deutsch kann und für die deutsche Oper ge
bildet ist, wieder einmal recht angenehm. Unsere Oper wird
bald unter den deutschen Bühnen eine Art ungarisch-croatische
Hofkanzlei vorstellen. Während hier die deutsche Oper sich in
tausend Verlegenheiten windet, reist Herr Salvi fleißig im
Interesse seiner italienischen Engagements. Ebenso weisen die
halbofficiellen Lob- und Vertheidigungs-Artikel stets auf die
relativ guten Leistungen der verflossenen italienischen Saison
hin. Diese wird uns bald ausführlicher beschäftigen. Heute
wollen wir nur auf jenes officiöse Lieblingsmotiv ein- für
allemal erwidern, daß selbst eine zehnmal bessere italienische
Production in den zwei Frühlingsmonaten uns keinen, gar keinen
Ersatz für all’ die Fehlgriffe und Unterlassungssünden bietet, welche
durch zehn Monate in der deutschen Oper begangen werden.