Concerte.
Ed. H. „Wassermusik“, „Feuermusik“ — seltsame Titel
zweier ehemals gefeierter Compositionen von Händel! Er
warte ja Niemand irgend eine symbolische oder poetische Be
ziehung dieser Elemente zu dem Inhalt der Compositionen,
die überhaupt wenig Elementarisches an sich haben. Zwei
Hoffestlichkeiten: eine Wasserfahrt auf der Themse (1716)
und ein solennes Feuerwerk aus Anlaß des Aachener Friedens,
waren die Gelegenheitsmacher und Taufpathen dieser Musik
stücke. Nach dem Vorgang auswärtiger Concert-Institute
führten uns die „Philharmoniker“ am vorigen Sonntag einen
großen Theil der Händel’schen „Wassermusik“ vor. Das
Original besteht aus etwa zwanzig kurzen, nach Suiten-Art
aneinandergereihten Stücken. Herr Capellmeister Dessoff
hat mit richtigem Tacte die besten und wirksamsten Stücke
(Ouverture, Adagio, Bourrée, Andante, Menuett, Allegro)
aus dieser obsoleten Masse herausgesucht. Bei Anhörung der
selben beschränkte sich unser bescheidenes Vergnügen auf das
historische Interesse und einige angenehme Nebengedanken mo
dernster Art, nämlich über den unermeßlichen Fortschritt an
Leib und Seele, welchen die Instrumental-Musik seit jener
gloriosen Wasserfahrt gemacht hat. Den Genius Händel’s,
des Meisters im Oratorium, lernt man aus seinen Instru
mental-Compositionen überhaupt nicht kennen; sie verrathen
die ganze Starrheit und Schwerfälligkeit einer eben erst sich
entwickelnden Kunst, ohne die gewaltige Eigenthümlichkeit
Seb. Bach’s auf diesem Gebiet zu erreichen. Weit eher
noch können wir uns an den Händel’schen Clavier-Suiten er
freuen, als an dieser „Celebrated Water-Music“, deren grö
ßere Hälfte geradezu ungenießbar ist. Ohne sich durch den
großen Namen Händel im mindesten beirren zu lassen, nahm
das Publicum die „Wassermusik“ bis zur vorletzten Nummer
(Menuett in G-moll) mit lautlosem Schweigen hin; hier erst,
wo der dürre Staketenzaun einige Blüthen ansetzt, wurde die
Versammlung warm und verlangte den Menuett sogar da
capo. Diese Ehre möchten wir dennoch zum größeren Theil
der Aufführung zuschreiben, die durch äußerste Zartheit und
glückliche Schattirungen der Tonstärke das Stück zu indivi
dualisiren und zu beleben verstand. Dem ganzen Werke sieht
man seine Zeit an, nicht aber den Genius eines der Größ
ten dieser Zeit. Die gesunde Kraft, welche die besseren In
strumentalstücke jener Epoche zu charakterisiren pflegt, erscheint
uns in der „Wassermusik“ und Aehnlichem überwiegend als
monotone Starrheit, Gebundenheit und Schwere. Die 33
Jahre später componirte Feuermusik („Music for the royal
fireworks“) bewegt sich etwas lebendiger und freier — wir
wollen sie darum den „Philharmonischen Concerten“ noch
keineswegs zur Aufführung empfohlen haben. Aus der grauen
Allgemeinheit dieses Wasserspiegels erhob sich, wie die mär
chenhafte Wunderstadt Vineta, mit zauberischem Reiz Schu
bert’s Musik zu „Rosamunde“. Die beiden Entreactes, be
reits durch die Philharmonischen Concerte bekannt, wur
den auch diesmal mit Vollendung wiedergegeben, mit Be
geisterung aufgenommen. Stimmprächtig und ausdrucksvoll
sang Herr Dr. SchmidStradella’s bekannte Arie: „O del
mio dolce ardor“ — eine echt italienische Schönheit.
Den Schluß bildete Schumann’sB-dur-Symphonie,
die, bereits ein Lieblingsstück unseres Publicums, mit jeder
Wiederholung noch lebhafter und tiefer zu wirken scheint.
Wäre das Largo ein wenig langsamer genommen worden, so
könnten wir die im Uebrigen treffliche Aufführung unbe
dingt loben.
Acht Tage zuvor brachte das vierte Gesellschafts-
Concert viel Schönes. Catel’s Ouverture zur „ Semi
ramis“, so ziemlich das Einzige, was sich von diesem Com
ponisten erhalten hat, verdient ihr bescheidenes Asyl in den
Concertsälen. Von unverkennbar französischem (also theatra
lischem) Pathos, erinnert sie durch ihren ernsten Ausdruck an
Gluck, durch die volle Instrumentirung und manchen Effect
an Catel’s Zeit- und Gesinnungsgenossen Cherubini und
Spontini. Der „Singverein“ trug Mendelssohn’s
43. Psalm („Richte mich, Gott“) und Schumann’s reizen
des Chorlied „Schön Rothtraut“ so ausgezeichnet vor, daß
die Hörer, nicht geneigt, sich davon zu trennen, beide Stücke
zur Wiederholung verlangten. Bis hieher dirigirte mit ge
wohnter Auszeichnung Herr Vice-Hofcapellmeister Herbeck;
für die Schlußnummer des Concertes übergab er den Tact
stock einem gefeierten Gast, dem General-Musikdirector Franz
Lachner aus München. Zum drittenmal und mit einer
dritten „Suite“ erschien der jugendlich frische Veteran in
Wien, um sein der „Gesellschaft der Musikfreunde“ gewid
metes neuestes Werk selbst vorzuführen. Das Publicum be
grüßte ihn bei seinem Erscheinen und nach jedem Satze der
Composition mit anhaltendem Applaus. Die neue Suite in
Es-dur (die vierte in der Reihe; eine dritte in F-dur ist
hier noch unaufgeführt) theilt die glänzenden technischen und
formellen Vorzüge ihrer in Wien so beifällig aufgenommenen
Vorgängerinnen in D-moll und E-dur. In der Kunst stren
ger und doch wohlklingender Polyphonie, reicher Figuration
und Contrapunktik, endlich in der Meisterschaft der Instru
mentirung steht die neue Lachner’sche Suite jenen beiden
nicht nach. An Frische und Eigenart der Ideen bleibt sie
hingegen zurück. Die „Arbeit“ herrscht in manchen Partien
(besonders dem ersten und vierten Satz) allzu merklich vor
und streift dann an Trockenheit; ruft der Componist hierauf
als wirksame Gegenkraft die Popularität auf den Kampfplatz,
so verfällt er mitunter dem Alltäglichen und Banalen. Schöne
Einzelheiten — gleichen Werthes vielleicht, wenn auch nicht
gleicher Zahl — hat das neue Werk auch gegen seine beiden
älteren Schwestern aufzuweisen, der lebensvoll dahinströ
mende Fluß derselben erscheint aber diesmal doch etwas stockend
und ungleich. So beginnt der erste Satz (Es-dur 4/4) sehr
hübsch mit einem marschartig einherschreitenden Motiv voll
anmuthiger Würde; nach 48 Tacten macht dieses auf Nim
merwiedersehen einem blechgerüsteten Fanfarenthema Platz,
das an das Gloria einer Landmesse erinnert. Nur kurz von
einem gefälligen Gegenmotiv in B unterbrochen und schließlich
kunstvoll damit vereinigt, verläßt uns diese pomphafte Alltäglich
keit nicht wieder; allerdings legt sie nacheinander die reichsten
Gewänder an, welche die Fuge und der doppelte Contrapunkt,
Augmentation und Engführung nur herbeischaffen können. Das
trauermarschähnliche Thema des Andante (As-dur 2/4) ist
nicht von bedeutender Erfindung, wird aber in freier Varia
tionenform mit großem Geschick verändert und verwendet;
ein idyllisches Andantino in 6/8-Tact läßt den Satz anmuthig,
wenngleich etwas weichlich ausklingen. Der dritte Satz („Sa
rabande“, C-moll 3/4) wirkt, obgleich nicht von hervorragen
der Eigenthümlichkeit, durch anmuthig melodiösen Fluß und
überaus zierliche Instrumentirung. Das Thema der „Sara
bande“, sowie das vorangehende Andantino am Schluß des zweiten
Satzes erinnern stark an Spohr. Der letzte Satz (Es-dur 9/8)
ist „Gigue“ überschrieben, obwol er mit dem Charakter dieser
alten Tanzform wenig gemein hat. Das Thema hat etwas
reckenhaft Gewaltiges; von den Contrabässen angestimmt und
als vierstimmige Fuge pompös eingeführt, macht es bald
freieren melodischen Gestaltungen Platz (ein Wechsel, der zu
den schönsten Kunstfortschritten unserer Zeit gehört), stürzt sich
abermals in den brausenden Wirbel der Contrapunktik, um
endlich in kräftigem und beschleunigtem Aufschwung zu schlie
ßen. Eine contrapunktische Meisterarbeit voll anziehender De
tails, wirkt diese „Gigue“ schließlich doch etwas ermüdend.
Der lärmende Beifall am Schluß der Suite dürfte, so weit
wir das Publicum beobachten konnten, noch mehr der ver
ehrten Persönlichkeit des Componisten, als dem Werke selbst
gegolten haben — daß die zwei ersten Suiten ungleich auf
richtiger gefielen, ist zweifellos und unseres Erachtens wohl
begründet.
Wie Esser’s jüngst gehörte Suite (wir ziehen sie der
neuen Lachner’schen vor), ist auch diese auf die Zahl von vier
Sätzen herabgegangen, nachdem früher beide Componisten ihre
Suiten fünf- und sechssätzig schrieben. Wie die Zahl der Sätze,
so ist auch deren ursprünglicher Tanzcharakter bei Lachner
und Esser auf ein Minimum reducirt. Endlich erscheint auch
das dritte Gesetz der alten Suitenform, die Einheit der Ton
art in sämmtlichen Sätzen, definitiv beseitigt. Wir sehen hierin
ein sehr beachtenswerthes Zeichen, daß die modernen Versuche
zur Wiedererweckung der alten „Suite“ ihren archaïstischen
Ausgangspunkt bereits vollständig verlassen und unter Beibe
haltung des alten Namens sich der Symphonie wieder auf
kleinste Distanz genähert haben. Die großen, classischen
Schöpfungen in der Symphonie und die daraus quellenden
hohen Ansprüche haben in neuester Zeit zwei Umgestaltungs
versuche dieser Form hervorgerufen: Liszt’s „Symphonische
Dichtung“, welche den Inhalt der Symphonie in Einen Satz
zusammendrängt, und die symphonische „Suite“, die ihn in eine
größere Zahl von Sätzen auseinanderbreitet. Beide Versuche
scheinen eine eingreifende, allgemeine Wirkung nicht zu üben,
sie bleiben fast ohne Nachkommenschaft. Die indirecte gute
Folge dürften sie aber haben, daß die Symphonie sich nun
mehr eine größere Freiheit in der Reihung und Gestaltung
der Sätze erlauben wird, die schwer zu definierende, aber den
noch unentbehrliche Einheit des Gesammtbildes stets voraus
gesetzt. Es ist nicht einzusehen, warum Künstler wie Lach
ner und Esser sich unter solchen Bedingungen nicht zur
Symphonie bekennen sollten — ihre letzten Orchester-Suiten
gehören der alten „Suite“ gar nicht und der „Symphonie“
jedenfalls mehr an, als irgend einer andern Kunstform.
Frau Clara Schumann hat, unter gleichem Andrang
und Beifall, ihr sechstes und letztes Concert gegeben. Sie hat
uns diesmal noch vollständiger befriedigt, als in früheren
Jahren. Möglich, daß etwas von dem fröhlichen Sonnenglanz,
den die Jugend über Alles breitet, ihrem Spiel abgestreift
sei (wir haben es nicht bemerkt), aber daß es an Wärme
und Tiefe des Ausdrucks noch gewonnen hat, scheint uns
zweifellos. Man kann das kurze Andante aus Beethoven’s
Es-dur-Sonate, op. 27 (es ist unter Anderm auch als
„Kyrie“ arrangirt), nicht inniger und stylvoller vortragen.
Der phantastische Flug der „Kreisleriana“, das leichte Ge
flatter des Henselt’schen „Vögleins“, Hiller’s verliebte
Conversation „zur Guitarre“, die klare Grazie des Men
delssohn’schen Capriccio — Alles gab Frau Schumann
mit gleicher Wahrheit und Schönheit wieder. Daß es der ver
ehrten Künstlerin, schon ihrem Geschlechte gemäß, mitunter
an der letzten Energie, sowie an kühnem, freiem Humor fehlt,
kann Niemanden befremden, immerhin weiß sie auch dem Gro
ßen, Starken, der bewegten Leidenschaft zu genügen und die
größten Formen mit sicherer Ueberschau und zusammenhal
tender Kraft zu bewältigen. Besonderen Dank zollen wir
Frau Schumann für die Vorführung dreier „Albumblät
ter“ von der Composition des hier wenig bekannten Theodor
Kirchner, eines der sinnigsten und gemüthvollsten Ton
dichter der Schumann’schen Schule. Haupt- und Prachtstücke
der beiden letzten Concerte waren das Quartett und Quintett
(beide für Clavier und Streich-Instrumente) von Schumann,
zwei Werke, welche mit dessen Streichquartetten und dem
Clavierconcert zu dem classischen Schatz unserer Instrumental-
Musik zählen. Die „Phantasiestücke“, op. 80, welche Frau
Schumann mit den Herren Hellmesberger und Röver vortrug,
stachen dagegen betrübend ab. Dürftig in den Themen, ge
quält und widerwillig in der Ausführung, gleichen diese Stücke
weggeworfenen Skizzen, die der Meister in späteren Jahren
faute de mieux wieder aus dem Papierkorb genommen, um
krank und mißmuthig ihnen die früher versagte Form zu ge
ben. Der Gattin des theuren Mannes darf man es freilich
nicht verübeln, wenn sie jedes seiner Werke gern zur Aner
kennung brächte, ja wenn ihr vielleicht alle „gleich liebe Kin
der“ sind. Trotzdem halten wir im Interesse Schumann’s
eine sorgsame Wahl gegenwärtig noch für sehr wichtig. Das
große Publicum ist mit diesem Tondichter noch lange nicht so
vertraut und im Reinen, daß, ohne Nachtheil für diesen, seine
Sachen wahllos von Virtuosen und Sängern öffentlich pro
ducirt werden dürften. Dem entspricht die Pflicht des Kriti
kers, die mitunter sehr ungleichen Werthe der Schumann’schen
Thätigkeit jederzeit rückhaltlos zu constatiren, eine Pflicht, die
desto größer wird, je zweifelloser die Verehrung oder Vorliebe
des Kritikers gerade für Schumann. Daß die zahlreichen
kleineren Compositionen (Clavierstücke, Lieder) aus Schumann’s
dritter Periode mit geringen Ausnahmen tief unter seinen
früheren stehen, ist nur zu gewiß, und deßhalb reiche man dem
Publicum nicht bröckelnde Reliquien, ehe es den lebendigen,
schönen Leib vollständig kennt.
Noch seltsamer wird mitunter in der Auswahl Schu
mann’scher Lieder für den Concertgebrauch vorgegangen.
„So oft sie kam“ ist ein poetischer Hauch, aber kein Lied,
„Lehn deine Wang’ an meine Wang’“ ein leidenschaftlicher
Aufschrei, aber kein Lied. Für den Concertvortrag paßt kein
Lied, welches aufgehört hat, nachdem es kaum anfing. Auch
jene subjectiv grübelnden Stimmungs- oder Verstimmungs
lieber, die mit einer Dissonanz anheben und schließen, taugen
schlecht vor die Oeffentlichkeit. Eine gewisse Plastik und klare
Uebersichtlichkeit, eine gewisse unumgängliche Ausdehnung muß
ein Gesangstück haben, das auf eine größere Versammlung
wirken soll. „Mein Herz ist schwer“ (von Fräulein Bettel
heim gesungen) spannt bei aller subjectiven Wahrheit gleichsam
jede Faser der Empfindung einzeln auf die Folter; die (von
Frau Dustmann gewählten) „Waldlieder“, op. 119, und
„Jugendlieder“, op. 79, zeigen ein viel freundlicheres, aber
desto unbedeutenderes Gesicht. Und dennoch liegen rechts und
links davon im Schumann’schen Liederkatalog die köstlichen
Perlen, die noch keine Hand berührte! Wir jubelten, als das
letzte Concertprogramm den „Nußbaum“ ankündigte, eines
der wunderbarsten Lieder Schumann’s, das seit Jenny Lind
Niemand hier gesungen hat. Leider war Herr Walter durch
seine angestrengten Seefahrten an der Küste von Afrika ver
hindert, seine Zusage zu halten. In dem vorhergehenden
Concert hatte dieser Sänger (den wir überdies nie auf einer
unpassenden Wahl betroffen haben) mehrere Lieder von Schu
mann und Schubert unvergleichlich schön gesungen.
Noch bleibt das Abend-Concert zu erwähnen, welches im
Musikvereins-Saale für den neu errichteten Pensionsfonds der
Professoren des Conservatoriums stattfand. Es begann mit
Beethoven’s G-dur-Quartett, op. 18 (etwas minder Abge
spieltes hätte man für diesen Anlaß wol spendiren können),
und schloß mit Paganini’s „Moto perpetuo“, von zwölf
Schülern Hellmesberger’s in kräftigem, tadellosem
Unisono vorgetragen. Der kleinste Geiger mit der klein
sten Geige war Hellmesberger’sSöhnchen, dem
es hoffentlich beschieden ist, die Ehre seines Familien
namens auch in der dritten Generation zu repräsentiren. Fräu
lein Bettelheim und der treffliche Declamator Herr Le
winsky — Beide leuchtende Muster von Gefälligkeit in
dieser Concertsaison — wurden nach Verdienst ausgezeichnet.
Die größten Ehren empfing natürlich Frau Schumann,
deren Mitwirkung den Abend zierte. Möge die Erinnerung
an ihre diesjährigen Erfolge die verehrte Künstlerin bald wie
der nach Wien führen. Sie darf sich und uns nachrühmen,
daß ihre ernste, wahre, künstlerische Kunst hier nicht blos an
erkannt, sondern geradezu Mode war. Durch frivole Gegen
bilder von unverdienten Erfolgen, wie sie ja nie und nirgends
fehlen, muß man sich nicht beirren lassen. Paßt es doch vor
Allem auf die Kunstzustände einer großen Stadt, wenn der
jüngstverstorbene unserer großen Dichter uns zuruft:
„Das ist zu viel von der Welt begehrt,
Daß ihr das Gute allein sei werth;
Sie hat dem Guten ihr Recht gethan,
Wenn sie’s nimmt zugleich mit dem Schlechten an.“