Oper und Concert.
Ed. H. Donizetti’s „Favoritin“ hat zu keiner Zeit in
starker oder anhaltender Gunst beim Wiener Publicum ge
standen. Dennoch sehen wir nach je sechs oder sieben Jahren
stets wieder einen Versuch damit gewagt, ein Zeichen, daß man
gewisse Vorzüge dieser Oper als zweifellos betrachtet. Das
Textbuch (von Scribe und Royer) ist sehr geschickt und
wirksam verfaßt; die Musik enthält zwar in den beiden ersten
Acten viel des Unbedeutenden und Monotonen, hebt sich aber
in den beiden letzten hoch über die gewöhnliche Opern-Fabrica
tion der Italiener. Wer kurz vorher den „Ernani“ genossen,
diese brutale Kirchweihmusik, die trotz allen Talents größten
theils komisch wirkt (Elvira’s: „Ja, ich liebe ihn!“ nach
Art eines derben Soldatenfluchs herausgeschleudert, mit ange
hängten Affensprüngen), der hört die „Favorite“ darauf mit
einer Art von Andacht. Der vierte Act, dessen Musik sich so
weich und ausdrucksvoll der ergreifenden Situation anschließt,
ist geradezu das Beste, was Donizetti auf dem Gebiete der
ernsten Oper je geleistet hat. Seltsamerweise ist dieser vierte
Act eine nachträgliche Ergänzung, gleich manchem anderen be
wunderten Musikstück, das man mit innerer Nothwendigkeit
aus der Grundidee entsprossen glaubt. Wie Rossini das
Schlußgebet des „Moses“ erst für die zweite Vorstellung nach
componirte, wie Meyerbeer erst während der Proben zu
den „Hugenotten“ auf die Idee eines großen Liebesduetts nach
der Waffenweihe verfiel, so hat auch Donizetti diesen vier
ten Act zu einer dem Renaissance-Theater zugedachten Oper:
„L’ange de Nisida“, rasch hinzucomponirt, um letztere in
passender Umgestaltung für die Pariser Große Oper tauglich
zu machen. Den Darstellern der Leonore und des Fer
nando bietet „Die Favorite“ bedeutende dramatische Aufgaben;
ein Grund mehr, weßhalb man diese in Frankreich ununter
brochen gepflegte Oper auch in Deutschland zeitweilig wieder
hervorsucht. Fräulein Ehnn hat die Erwartungen nicht ge
täuscht, die wir ihrer neuesten Leistung entgegenbrachten. Ihre
„Leonore“, von intensivem Studium und wahrhaft geistiger
Durchdringung zeugend, leuchtete in der vollen Frische und
Ursprünglichkeit der Jugend. Wort, Ton und Geberde waren
hier untrennbar Eines und schufen ein Bild von überzeugender
Leidenschaftlichkeit und Wahrheit. Manche von uns wiederholt
erwähnte Mängel der Gesangstechnik, insbesondere das Tre
moliren, fehlten auch diesmal nicht. Mitunter, wie in dem
Allegro der berühmten Arie im dritten Acte, hatte der Vortrag
nicht genug Glanz und Leichtigkeit, die Stimme nicht hin
reichende Fülle für einige tieferliegende Stellen. Edel und
ausdrucksvoll klang hingegen das vorhergehende Andante, ein
schmerzlich prophetisches Präludiren des tragischen Ausgangs.
Ihr Bestes gab Fräulein Ehnn im vierten Acte, wo
sie Töne rührendsten Schmerzes anschlug. Hier erinnerte
sie mitunter an die Musterdarstellung Johanna Wag
ner’s und übertraf weit, was ihre Vorgängerin Csil
lag durch grellste Frescomalerei zu erreichen versuchte.
In diesem vierten Acte der „Favorite“ hat uns Fräulein
Ehnn einen noch reineren und tieferen Eindruck gemacht, als
mit ihren früheren Rollen, und noch rückhaltloser können wir
dem Operntheater gratuliren. In Fräulein Ehnn hat es
ein großes Talent gewonnen und eine ernsthafte Künstlerin.
Von Herrn Adams stand zu erwarten, daß er den Fernando
verständig und angemessen spielen, jedoch durch die Dürftigkeit
seiner Stimmmittel von der vollen Wirkung dieser Rolle ab
gesperrt sein werde. Glücklicherweise fand diesmal der letzte
Act Herrn Adams nicht ermattet und bot ihm in der dankba
ren, mit warmer Empfindung gesungenen Romanze Gelegen
heit zu besonderer Auszeichnung. Herr v. Bignio, dessen
künstlerischer Eifer und Erfolg mit jeder Rolle zu wachsen
scheint, war als Fürst von Castilien männlich und vornehm;
mit der mezza-voce vorgetragenen Arie im dritten Acte er
zielte er große Wirkung. Für den Comthur wäre vielleicht
eine jüngere Kraft als Herr Draxler angezeigt gewesen —
indessen hat dieser treffliche Veteran so erstaunlich viel von
seinen Mitteln conservirt, daß man über das Eingebüßte zu
klagen fast den Muth verliert. Die Aufführung der Oper,
für welche wir nur etwas lebhaftere Tänze wünschen, ging un
ter Herrn Esser’s Leitung sehr präcis von statten.
Wir erwähnen flüchtig das Wiederauftreten der Tänzerin
Fräulein Rotter, welches in der Blumensprache zahlloser Bou
quets und Kränze das Sprichwort: „Blinder Eifer schadet
nur“ zu predigen schien, und gehen auf die Concerte über.
Auf die wichtigsten nur, denn die Concertmusik schießt jetzt
dergestalt ins Kraut, daß ihre vollständige kritische Besorgung
zur Unmöglichkeit wird. Man berichtet uns, daß die Sängerin
Frau Passy-Cornet sich und ihre Schülerinnen in einem
sehr besuchten Concerte auf das erfolgreichste producirte; daß
ferner der Lehrer-Sängerchor „Schubertbund“ unter der
Leitung des Herrn Franz Mair sich wacker hervorgethan; daß
endlich unsere liebenswürdige Altistin Fräulein Gindele als
Liedersängerin in einem Wohlthätigkeits-Concerte ungemein
gefallen habe. Die Herren Hellmesberger, Dobyhal,
Kranzevic und Röver gaben Sonntags ihre letzte Quar
tett-Production (unter Mitwirkung des vielversprechenden klei
nen Hellmesberger) zu allseitiger Zufriedenheit. Wir sprechen
nur einen allgemeinen und immer lauter werdenden Wunsch aus,
wenn wir die Herren Quartett-Unternehmer ersuchen, künfti
ges Jahr in der Wahl der Clavierspieler, vor Allem der
Clavierspielerinnen, etwas strenger vorzugehen. Das Pu
blicum eines so accreditirten Concert-Institutes darf wol
verlangen, daß ihm nur vorzügliche Pianisten, und von diesen
die besten vorgeführt werden. Die imposanteste Musik-
Aufführung der letzten Tage war das „dritte Gesellschafts-
Concert“ im großen Redoutensaale unter Herbeck’s Leitung.
Das zweite Finale aus Cherubini’s „Medea“, eine stolz
aufgebaute, charaktervolle Composition, eröffnete das Con
cert. Das Scenische, das dieses Finale auf der Bühne mit
großem und bedeutsamem Prunke umgibt, schien dem
Auditorium doch mehr, als man vermuthete, abzugehen, so daß
die Nummer nicht ganz die gehoffte Wirkung machte. Indem
Herr Herbeck überdies die charakteristischen Solostellen weg
ließ, mit welchen Medea, Jason etc. diesen Chorsatz durchflech
ten, hatte er zwar getilgt, was im Concertsaale unverständlich
werden konnte, aber auch was die Composition bewegter und
farbenreicher macht. Trotzdem sind wir ihm für das „Medea“-
Fragment und die Erinnerung an ein echt dramatisches Kunst
werk dankbar, dem wir trotz des verfehlten und veralteten Text
buches gerne wieder im Operntheater begegnen möchten. Als zweite
Nummer hörten wir ein Violoncell-Concert, componirt und ge
spielt von Herrn Davidoff aus Petersburg. Herr Davidoff
genießt mit Recht den Ruf eines der bedeutendsten Cello-Virtuosen
der Gegenwart. Sein Ton ist groß und edel, sein Vortrag, im
Andante von schöner Weichheit und Breite, glänzt im Allegro
durch virtuose Bewältigung schwieriger Passagen, namentlich in
Octaven-, Terzen- und Sextengängen. Das Publicum wür
digte Herrn Davidoff’s Kunst durch wiederholten Hervor
ruf, nur bedauernd, daß sie nicht eine gehaltvollere, originellere
Composition zum Gegenstand hatte. Ueberdies beschäftigt dieses
herzlich uninteressante Concert die Bravour des Spielers zu
oft und anhaltend in den höchsten Lagen, wo das Violoncell
bekanntlich für den Virtuosen wie für den Hörer leicht gefähr
lich wird.
Den Beschluß machte Schumann’s Märchen-Cantate:
„Der Rose Pilgerfahrt“. Es ist Herrn Herbeck’s Ver
dienst, dieses in Wien bisher nur mit Clavierbegleitung auf
geführte Werk zum erstenmale mit ganzem Orchester gebracht
zu haben. Ein wahres Verdienst um die Composition selbst,
welche in dieser reicheren Gestalt weit lebhafter ansprach als
je zuvor. Es verschlägt nichts, daß Schumann ursprünglich
selbst nur eine Clavierbegleitung beabsichtigte, hat er doch bald
das Ungenügende derselben gefühlt und die Instrumentirung
veröffentlicht. Ganz abgesehen von dem kräftigeren Total-Ein
druck, gewannen manche auf bestimmte Orchesterfarben wie von
selbst hinweisende Nummern jetzt erst ihren eigentlichen Cha
rakter und vollen, durch Instrumental-Gegensätze bedingten
Effect. Wie ganz anders wirken jetzt die Elfenchöre inmitten
des feinen, glitzernden Gespinnstes der Geigen, und die Fried
hofsscene, getragen von dem schwermüthigen Klange der tiefen
Bläser! Wer hat sie nicht bisher schmerzlich vermißt, die vier
Waldhörner in dem Chore: „Bist du im Wald gewandelt“,
und lustige Trompeten und Pauken bei dem ländlichen Hoch
zeitsfeste? Der bestechende Eindruck der Instrumentirung hat
uns trotzdem nicht von unserer ursprünglichen Meinung über
ein Werk abzubringen vermocht, das als Ganzes uns von
schwächlicher Erfindung und geradezu bedenklicher Richtung er
scheint. Wir gestehen unsere Antipathie gegen das Gedicht, die
ses „Märchen“ im Geschmacke der sentimentalen Putlitz-
Redwitz’schen Goldschnitt-Poesie, welche, unfähig, die echte,
eigene Sprache der Natur zu entfesseln, hinter jeden Baum
und jede Blume einen redenden Automaten steckt. Die Heldin des
Gedichtes ist eine Rose, welche „Jungfrau werden will“, dabei
aber schon als Rose, vor der Verwandlung alle menschlichen Begriffe
und Empfindungen hat. Diese verjungferte Rose, nicht Mensch,
nicht Pflanze, eine ins Botanische übersetzte „Peri“, bildet nun
den Mittelpunkt des Ganzen und soll unsere tiefste menschliche
Theilnahme erwecken. Das Schlimmste ist, daß diese unnatür
liche, gezierte Poesie mit ihrer bis zur Blumensprache subli
mirten Sentimentalität Schumann’s bereits etwas krankhaf
tes Gemüth vollständig gefangen nahm und nothwendig auch
den Charakter seiner Musik bestimmte. Wenn wir einige an
muthig-frische Nummern herausnehmen, so befinden wir uns
in einer trüben Dämmerung, in einer Atmosphäre von ent
nervender Weichlichkeit und Schwüle. Lange Strecken hindurch
sammeln sich die Töne zu keiner festen Zeichnung, zu keiner
plastischen Gestalt; die Umrisse fließen unbestimmt ineinander.
Wie in der „Peri“, so ist auch in der „Rose“ (ihrem blassen
Abbild) leider das Recitativ verbannt, dies treffliche Mit
tel, blos erzählende Stellen von den geschlossenen lyrischen und
dramatischen Formen zu sondern und dadurch Beides zu heben.
Wo (wie in der „Rose“) das Recitativ als Arioso behandelt
wird und die Arie recitativisch, da verschwimmt leicht Beides
in eine graue Monotonie. Die Nummern von geschlossener,
strophischer Form, die liedmäßigen Stücke (Jägerchor, Hoch
zeitschor, Duett „von der Mühle“ u. s. w.) bilden deshalb
auch die Lichtseite des Werkes, während alles Erzählende und
Dramatische der plastischen Festigkeit ermangelt, heimatlos
zwischen Epos und Drama schwankend. In der ersten Abthei
lung ragt die stimmungsvolle, tiefsinnig concipirte Friedhofs
scene gewaltig aus allem Uebrigen hervor; die Perlen des gan
zen Werkes finden sich aber im zweiten Theile, wo der Elfen-
und Blumen-Mysticismus einem blühenderen, realen Leben
Platz macht. Der einzelnen Schönheiten gibt es in diesem
zweiten Theile so viele, daß sie das ganze Werk vor der
Vergänglichkeit wol zu retten im Stande sind oder wenig
stens sich als selbstständige Musikstücke daraus erretten werden.
Die Aufführung verdient alles Lob. Fräulein Helene Mag
nus ist für zarte, poetische Aufgaben, wie Schumann’s „Rose“,
wie geschaffen und wußte durch warme Empfindung, fein
nuancirten Vortrag und vortreffliche Declamation zu ersetzen,
was ihrer Stimme an Kraft und Metall abgeht. Fräulein
Magnus, eine Künstlerin von Kopf und Herz, nebenbei von
ausgebreiteter Bildung, hat sich hier rasch eine ehrenvolle Stel
lung errungen; als „poetische Liedersängerin“ ist sie eine Spe
cialität und in dieser Eigenschaft eine werthvolle Bereicherung
unseres Musiklebens. Ihre pilgernde „Rose“ — sie wirkte wie
der sanfte, vornehme Duft einer Rosa thea — fand die ein
helligste Würdigung. Gerne nehmen wir von dieser schönen
Leistung den Anlaß, auf das für den 17. März angekündigte
Concert der Magnus besonders aufmerksam zu machen. Die
Herren Walter und Bignio sangen die Tenor- und Bari
ton-Partien mit echt künstlerischer Hingebung und Wärme;
die kleineren Partien wurden durch Herrn Dr. v. Raindl
und die Damen Schmidtler, Leeder und Kupka auf das
sorgfältigste ausgeführt. Da auch die Chöre des „Singvereins“
wie das Orchester unter Herbeck’s bewährter Anführung mit
Lust und Eifer mitwirkten, so war der Genuß ein großer, un
getrübter. Wie schon bei den früheren „Gesellschafts-Concerten“
dieser Saison, so waren auch diesmal mehrere Tage vor der
Aufführung alle Plätze vergriffen, obwol die gesammte Direc
tion auf ihre Freiplätze verzichtet und die Zahl der improvi
sirten Nothsessel eine ansehnliche Vermehrung erfahren hatte.
Ein erfreulicher Beweis für den außerordentlichen Aufschwung
der Gesellschafts-Concerte.
Eine Production von geringeren Dimensionen, aber recht
interessantem Programm war das am 2. März für den
„Pensionsfonds der Professoren am Conservatorium“ gegebene
Concert im Musikvereinssaale. Wir hörten ein von Herrn
Walter wunderschön gesungenes Lied von Esser, ein von
Fräulein Ehnn viel zu theatralisch vorgetragenes von Schu
bert und schließlich zur angenehmsten Ueberraschung des
Publicums zwei von beiden Künstlern zusammen ausgeführte
Duette. In Schubert’s „Nur wer die Sehnsucht kennt“
befremdet uns die Vertheilung dieses so ganz individuellen Mono
loges auf zwei Stimmen, von denen z. B. die erste singt: „Es
schwindelt mir“, die zweite antwortet: „Es brennt mein Einge
weide“ u. s. f. Schumann’s Zwiegespräch „Unter dem Fenster“,
reizend componirt und ebenso reizend gesungen, mußte wiederholt
werden. Gesprochene Duette (in pfälzischer Mundart) produ
cirten Frau Haizinger und Fräulein Schneeberger mit
liebenswürdiger Laune. Mit vielem Beifall spielte Herr
Zellner einen Passacaglio von Froberger auf dem Harmo
nium und Herr Hellmesberger ein neues Violin-Adagio
von Gounod. Letzteres klingt recht hübsch, ist übrigens nicht
viel mehr als eine erweiterte und verdünnte Nachahmung der
bekannten „Méditation“. Tieferen Eindruck machte Schu
mann’s kleines Genrebild „Träumerei“ (aus den „Kinder
scenen“), von Herbeck mit feiner Empfindung für
Streich-Instrumente mit Sordinen und ein Horn instru
mentirt. Anfang und Schluß des Concertes bildeten
zwei Sätze aus Spohr’sNonett und C. M. Weber’s
Trio für Flöte, Cello und Clavier. Ein melancholischer Duft
wie von verwelkenden Blumen strömte uns aus diesen einst
vielbeliebten und vielgespielten Tondichtungen entgegen.
Der „Florentiner Quartettverein“ gab seine
fünfte Production im Musikvereinssaale (Schumann’serstes
Quartett die Krone derselben) und seine sechste im kleinen
Redoutensaale. Letzterer erwies sich als äußerst akustisch für die
Klangwirkungen des Quartetts; bei Stücken wie das Andante
von Rubinstein fühlte man sich an den poetischen Traum
von der „Sphärenharmonie“ erinnert. Die Klangschönheit im
kleinen Redoutensaale konnte für die zahlreichen Unbequemlich
keiten entschädigen, welche das wie in einem Sklavenschiffe zu
sammengepreßte Publicum zu überstehen hatte. Der Erfolg die
ser Production, welche mit Mozart begann, mit Beetho
ven endete und drei kleinere Stücke von Haydn, Cherubini
und Rubinstein in die Mitte nahm, war ein außerordent
licher. Mit Beethoven’sEs-dur-Quartett hat der Floren
tiner Verein den wunderbar mystischen Ring der letzten Quar
tette dieses Meisters vollständig durchlaufen (op. 127, 130,
131, 132, 135), eine That, welche den Künstlern ebensosehr
zur Ehre gereicht, als sie dem Verständnisse dieser Compositio
nen förderlich war. Wir haben keinen Raum mehr, um aus
führlicher von der letzten Production des Becker’schen Quar
tetts zu erzählen. Eigentlich brauchen wir ihn auch nicht, denn
das undankbarste Thema für neue kritische Variationen ist und
bleibt: das Vollendete.