Concerte.
Ed. H. Wien gedeiht auch im Musikgenuß immer groß
städtischer und vergönnt sich nicht selten zwei Concerte an
Einem Abend. Trifft da ein gutes mit einem uninteressanten
zusammen, so freut sich des Kritikers „entmenschtes Herz“;
das kleinere Concertchen bleibt ihm erspart. Geschieht es
aber, wie in voriger Woche, daß das Abschiedsconcert des
„Böhmischen Quartetts“ mit dem ersten Auftreten
einer der berühmtesten Sängerinnen, Madame Albani,
zusammenfällt, dann empfinden wir es ganz ausnahmsweise
als ein schmerzliches Geschick, nicht in zwei Concerten zugleich
sein zu können. Die Neigung zog mich weit stärker zu dem
„Böhmischen Quartett“, das ein neues Quartett von
Grieg und Brahms’ herrliches Clavierquintett in F-moll
spielte und damit, verläßlichem Bericht zufolge, das
Publicum enthusiasmirt hat. Unserem Leserkreis ge
bührte jedoch ein Bericht über Madame Albani,
die, wie gesagt, noch niemals in Wien gesungen hat.
Ich hatte bereits im Jahre 1886 Gelegenheit, sie in London
zu hören: ebenso vortrefflich als Gretchen im „Faust“,
wie als Oratorien-Sängerin in Gounod’s „Mors et Vita“.
Die eine Seite ihres Talents, die dramatische, bleibt den
Wienern leider vorenthalten; die andere, ihre Gesangskunst,
hat in dem Concert vom 27. Februar vollständig gesiegt.
Nach dem Andante der Casta Diva-Arie wußte Jedermann,
daß er hier vor einer großen Künstlerin stehe; man brauchte
noch gar nichts von ihrer brillanten Coloratur gehört zu
haben. Denn mehr als diese ist der Vortrag einer einfachen,
ausdrucksvollen Cantilene der richtigste Probirstein voll
endeter Meisterschaft. Wie Jenny Lind und Adelina
Patti, so dürfte auch die Albani heute vielleicht noch
eher Rivalinnen in der Kehlenfertigkeit finden, als in dem
schönen Vortrage eines Andante. Die Stimme der Albani ist
ein hoher Sopran von weichem, flötenartigem Timbre, voll
kommen ausgeglichen und tadellos geschult. Nicht mehr in
der ersten Blüthe, scheint sie gegen Kraftanstrengungen sich
zu wehren; doch klingt die Höhe im Piano und Mezza voce
noch immer rund und einschmeichelnd. Bewunderungswürdig
ist der lange Athem der Albani, die edle Gleichmäßigkeit
ihres Portamento, das allmälige Schwellen und Absterben
des Tones. Ihr Vortrag hat echt musikalische Empfindung,
ihre Coloratur zierliche Leichtigkeit; nur in dem Triller
konnte man einigemale den genauen Abstand der beiden
Töne vermissen. Die Arie aus Haydn’s „Schöpfung“
sang sie Englisch, das Duett aus dem „Fliegenden
Holländer“ (mit dem tüchtigen ungarischen Bariton Herrn
Ney) in deutscher Sprache. Abermals ein Beweis,
daß gute Sänger und Sängerinnen in Erlernung fremder
Sprachen einen unschätzbaren Vortheil besitzen an ihrem
feinen musikalischen Gehör und der Geschmeidigkeit ihrer
Sprechorgane. Wir haben dieselbe Erfahrung gemacht an der
Artôt, die bei ihrem ersten Besuche in Wien sehr wenig
Deutsch verstand und bald darauf große Rollen in deutscher
Sprache sang; ähnlich an Herrn van Dyck. Madame
Albani hat vor einigen Jahren in Berlin das Kunststück
fertig gebracht, die Elsa im „Lohengrin“ deutsch zu singen,
ohne Deutsch zu verstehen; es wurde ihr jedes Wort einzeln
vorgesprochen, und sie behielt das schnell Gelernte so gut,
daß ihre Aussprache tadellos geklungen haben soll. Neben
dem außerordentlichen Erfolg der Albani hatte die in dem
Concert mitwirkende Pianistin Fräulein Wilhelmine Bibl
keinen leichten Stand. Wir haben wiederholt ihr zierliches
und correctes Clavierspiel zu loben Anlaß gehabt; für
Liszt’s „Ungarische Phantasie“ reichen diese friedlichen
Qualitäten nicht aus. Fräulein Bibl brachte gewissenhaft
alle Noten, aber nur die Noten und obendrein aus Noten.
Die „Ungarische Phantasie“ ist ein Stück von hinreißender
Wirkung, das aber hinreißend gespielt sein will, keck, tem
peramentvoll, mit freiester, fast übermüthiger Beherrschung
der technischen Schwierigkeiten. Nichts für Damen, höchstens
für die Carreño oder für Sophie Menter.
Eine jüngere italienische Sängerin hat Wien auf ihrem
ersten künstlerischen Ausflug berührt: Maria Palloni.
Sie ist die Tochter des kürzlich in Rom verstorbenen Com
ponisten und Dirigenten Palloni, von dem die Tagliana
vor zwanzig Jahren eine Arie in Wien gesungen hat.
Fräulein Palloni’s tiefer Mezzosopran besticht durch jugend
liche Frische in tiefer und hoher Lage, während das
Medium einen etwas heiseren Beiklang hat. Sie besitzt die
beste italienische Methode und excellirt besonders im
Triller. Was man jedoch von einer Italienerin fast
als selbstverständlich erwartet, Temperament, Glanz und
Leidenschaft, war gerade in Fräulein Palloni’s Vortrag nicht
zu finden. Es mag an einer zufälligen Verstimmung gelegen
haben. Die talentvolle junge Künstlerin, die auch an ihrer
Erscheinung einen werthvollen Empfehlungsbrief besitzt, wurde
auf das lebhafteste ausgezeichnet. Sie hat ohne Zweifel eine
schöne Zukunft. Herr Hugo Becker, in dessen Concert
Fräulein Palloni gesungen hat, begann mit der großartigen
Violoncell-Sonate op. 102 von Beethoven. Frau v. Zacharias
(unter ihrem Mädchennamen Lotte Eisl rühmlich bekannt)
spielte den Clavierpart gut musikalisch, mit sicherer Auffassung
und Technik. Nur die linke Hand hätten wir kräftiger hervor
tretend gewünscht. Das melodieführende Violoncell klingt,
besonders unter den Händen eines Becker, so voll und
stark, daß der Pianist nicht zu fürchten hat, es zu decken; es
bedarf im Gegentheil eines sehr festen harmonischen Unter
baues. Sehr schön spielte Herr Becker ein neues brillantes
und doch nicht fades Concertstück von Antonio Bazzini,
der in seinem hohen Alter jetzt einen merkwürdigen Com
positions-Johannestrieb erlebt.
Das Waldhorn, gleich dem Violoncell eine Lieblings
stimme der musikalischen Romantik, ist ihm auch darin ver
wandt, daß es aus seinem eigentlichen Bereich, dem Orchester,
losgelöst, als Concert-Instrument leicht ermüdet. Herr
L. Savart hat in seinem Concert dieses Uebel nach Mög
lichkeit getilgt, sowol durch seine künstlerische Behandlung des
Waldhorns, wie durch sein interessantes Programm, das sehr
wenig bekannte Compositionen von Händel, Mozart und
Weber ans Licht förderte. ... Die unserem Publicum be
reits vortheilhaft bekannte Violin-Virtuosin Fräulein Irene
v. Brennerberg hat mit dem Vortrage von Vieux
temps’D-moll-Concert einen neuen großen Erfolg erzielt. ...
In Herrn Labor schätzen wir einen unserer gediegensten
und feinsten Musiker. Als solchen und als vortrefflichen
Orgelspieler hat ihn neuerdings sein Concert im großen
Musikvereinssaal unanfechtbar hingestellt. Mit seiner Schülerin
Fräulein Margarethe Demelius, einer Tochter des unver
geßlichen Rechtsgelehrten und Universitäts-Professors, spielte
Herr Labor zwei Impromptus für zwei Claviere; eines von
Thieriot, das andere von Reinecke. Fräulein Demelius
erwies sich mit ihrer soliden Technik und ihrem feinen Ge
schmack als Labor’s würdige Partnerin.
Auf dem Programm des fünften Quartett-Abends von
Rosé prangte zwar kein neues Werk, wol aber ein neuer
Pianist: Max Pauer. Er ist geborener Clavier-
Virtuose und Clavier-Professor, nämlich ein Sohn unseres
seit 40 Jahren in London thätigen Landsmannes Ernst
Pauer, und diesem an Talent und Länge nachgerathen.
Der Name Pauer bedeutet eine gute Empfehlung und nicht
blos für Wien. Max Pauer ist mit 21 Jahren Professor
am Kölner Conservatorium geworden und zählt in Deutsch
land bereits zu den besten Meistern seines Instruments.
Bei Rosé hat er Schumann’s Es-dur-Quintett mit außer
ordentlichem Beifall gespielt. Sein demnächst stattfindendes
eigenes Concert wird uns reicheren Stoff bieten zu einem
Urtheil über seine künstlerische Individualität.
Ein Virtuose, der keine Kritiken mehr nöthig hat, ist
Alfred Grünfeld. Ein Blick auf den gedrängt vollen
großen Musikvereinssaal und das jubelnde Publicum hätten
jeden Zweifel an Grünfeld’s beispielloser Beliebtheit sofort zer
streuen müssen. Grünfeld belebt mit und ohne Clavier die
besten Kreise der Wiener Gesellschaft als liebenswürdig
moussirendes Element, als guter Geist der Unterhaltung,
als Classiker des Anekdotenvortrages. Das ist so bekannt wie
seine glänzende Technik, sein sprühender Rhythmus, sein klang
voller Anschlag, sein unerschöpfliches Gedächtniß. Man braucht
darum nicht mit Allem einverstanden sein, was in seinem
letzten Concert vorkam. Wenn Grünfeld die E-moll-Fuge
von Mendelssohn wie ein melancholisch verträumtes
Notturno auszittern läßt; wenn er Schumann’s anspruchs
lose „Träumerei“ (aus den Kinderscenen) in fast unhör
barem Pianissimo, mit Verschiebung, vor sich hinflüstert
und auf dem zweigestrichenen A des sechsten Tactes so
lange liegen bleibt, daß jeder Zusammenhang verloren
geht; wenn er in einem Beethoven’schen Rondo,
das nur klar und freundlich gespielt sein will, stellen
weise schmachtet, fiebert, träumt, wo nichts zu schmachten,
zu fiebern, zu träumen ist — so verdient ein solches Ein
schmuggeln modernster Virtuosen-Manieren schwerlich An
erkennung. Unwillkürlich mußte ich an Alexander Dreyschock
denken, welcher, gereizt durch das stereotype Lob seiner
colossalen Bravour, später in jedem Stück „Gefühl“ produ
cirte, immer viel zu viel und an unrechtem Orte. Am
bestechendsten wirkt Grünfeld’s Individualität, wo rhyth
mischer Schwung der Musik mit seiner eigenen frischen
guten Laune zusammenströmen, wie in seiner „Tanz-
Arabeske“, seiner „Ungarischen Rhapsodie“ und Chopin’s
(in seiner Echtheit nicht ohne Grund bestrittenem) E-moll-
Walzer. Auch die Transscription des Feuerzaubers aus der
„Walküre“ wird ihm kaum Jemand nachspielen. Grünfeld’s
außerordentlicher Erfolg spiegelte sich in dem stürmischen
Beifalle wie in dem fast unersättlichen Verlangen des Publi
cums nach Wiederholungen und immer neuen Zugaben.
Noch sind zwei Componisten-Concerte, ein polnisches
und ein russisches, zu verzeichnen: Herr Ladislaus
Zelenski, Director des Krakauer Conservatoriums, hatte
für seine musikalische Exposition den großen Musikvereins
saal, Herr Adolph Barjansky aus Odessa den kleinen
gewählt. In ihrer künstlerischen Höhe verhalten sich diese
beiden Componisten ungefähr zu einander wie ihre Concert
locale. Freilich hat weder der Pole den großen, noch der
Russe den kleinen Saal zu füllen vermocht, es dürften Beide
ihre heimatlichen Erfolge in deren Wirkung auf Wien über
schätzt haben. Herr Zelenski, ein gründlich geschulter, sehr
tüchtiger Musiker, beherrscht die musikalischen Formen, die
contrapunktischen und harmonischen Mittel mit der Sicher
heit des erfahrenen Praktikers. Sein Styl erinnert zumeist
an Mendelssohn, über welchen hinaus er nicht weiter ins
Moderne vordringt. Ein französischer Schriftsteller hat un
längst gesagt, Genie sei Arbeit und Geduld. Ein
schönes Wort, das man auf jedes Manuscript von
Beethoven setzen könnte. Wie hat sich dieser Mann
geplagt, mit welcher Geduld an seiner Arbeit geschaffen
und gebessert, bis er die Werke hervorbrachte, die wir
nicht genug bewundern können. Aber dieses Wort ist so
hoch, daß es auch nur auf solche Leute paßt. Denn Arbeit
und Geduld machen doch das Genie nicht aus; das thut
nur der „göttliche Funke“. Sonst wären Zelenski’s
„Waldklang“ — eine Concert-Ouvertüre nach Mendels
sohn’schem Zuschnitt — beinahe ein „geniales“ Werk. Außer
dem gab es von größeren Compositionen Zelenski’s einen
Männerchor mit Orchesterbegleitung, der 46. Psalm —
anspruchsvoller und doch weniger gehaltvoll als Kößler’s
jüngst gehörte Composition desselben Textes — dann eine
Baßarie aus der Oper „Conrad Wallenrodt“. Sie ist in
alter Form (Recitativ, langsamer und schneller Satz) und
in jenem altmodischen Geist componirt, der uns mit Anstand
langweilt. Merkwürdigerweise fehlte in allen diesen Werken
vollständig jenes Element, das wir am sichersten er
wartet hatten: das nationale. Nicht der leiseste Hauch
polnischen Musikgeistes streift diese Compositionen; sie
könnten von einem Autor herrühren, der niemals aus
Leipzig oder Braunschweig herausgekommen ist. Nach diesen
umfangreichen Probestücken redseliger Capellmeistermusik
wirkten mehrere von Fräulein Beeth sehr hübsch gesungene
polnische Lieder ganz erquickend. Sie haben auch den stärksten
Beifall gefunden. Könnten Zelenski’s Werke, wegen ihres
Mangels an Originalität, hier keinen starken Eindruck
machen, so danken wir ihnen doch die Bekanntschaft eines
Mannes, der als musikalischer Organisator, Lehrer und Di
rigent sich so große Verdienste um das Kunstleben seiner
Vaterstadt gesammelt und die höchste Achtung seiner Lands
leute errungen hat. Der letzte geniale polnische Tondichter
von bleibender Bedeutung war Chopin. Der talentvolle
Moniuszko hat nie über sein Land hinaus gewirkt und
wird nie europäische Bedeutung erlangen. Seitdem ist Alles
still. Die Czechen und die Russen haben neuestens in der
Musik einen großen Vorsprung über die Polen gewonnen.
Neben Zelenski, dem solid geschulten, erfahrenen Fach
musiker, spielt Herr Barjansky mehr die Rolle des
kunstbegeisterten, liebevollen Dilettanten. Er ist, dem Ver
nehmen nach, ein reicher Kaufmann, dem sein Geschäft hin
reichende Muße gönnt, die Tonkunst mit ernster Hingebung
zu pflegen. Von seinen jüngst aufgeführten Werken haben
wir eine Violoncell-Sonate und ein Streichquartett gehört,
aus denen musikalische Empfindung und ein glückliches, rein
gestimmtes Gemüth sich in einfachen Worten ausspricht.
Der Styl gehört einer früheren Epoche an, deren bescheidene
Genügsamkeit uns unwiederbringlich verloren ist. Bar
jansky’s Kammermusik dürfte heute wenige Zuhörer finden,
die bei den zahllosen Wiederholungen ein und desselben
Motivs, bei der Einförmigkeit seiner Begleitungsfiguren und
der Schüchternheit seiner Modulationen nicht ungeduldig
werden. Verschrobenes, Unlogisches oder gar Häßliches findet
sich nirgends in diesen Compositionen. Man kann ihnen
deßhalb auch nicht gram werden; ihre stillvergnügte Bescheiden
heit hat vielmehr etwas Rührendes. Herr Barjansky, der
sich auch als sehr tüchtiger Pianist erwies, möge sich nicht
abschrecken lassen von weiterem gedeihlichen Fortschreiten.
Herr Director Gericke erfreute uns in dem letzten
Gesellschaftsconcerte mit einer sorgfältigen Aufführung von
Schumann’s Cantate „Das Paradies und die Peri“. Wie
hoch die „Peri“ in der Liebe des Publicums steht, bewies
der enorme Andrang zu diesem Concerte. Die zarten, ele
gischen Gesänge dieses Werkes sind von bezauberndem Duft;
es sind ihrer nur zu viele neben einander und der Duft
schließlich von narkotischer Schwere. Vielleicht ist es nur ein
individueller Eindruck, daß mir die „Peri“ in ihrer Ge
sammtwirkung nicht mehr ganz die frühere Begeisterung zu
wecken schien. An der Spitze der Solisten standen unsere be
währtesten Gesangs-Notabilitäten: Frau Materna und
Herr Walter. Frau Materna, deren prachtvolle Leistung
als Peri vom Jahre 1888 noch in Aller Erinnerung
fortlebt, stand diesmal unter dem Drucke eines kaum
überstandenen Unwohlseins, das sie aber siegreich nieder
kämpfte. In dem schönen Solo „Schlaf’ wohl“ hörten
wir den weichsten Klang, in der anstrengenden Schlußarie
die volle Kraft ihres Organs. Herr Walter hat schon
vor fünfunddreißig Jahren zum erstenmale die Tenorpartie
gesungen! Er ist noch immer der Unübertroffene, Unersetz
liche. Unter den kleineren Partien ragte Baronin Leonore
Bach hervor durch den sympathischen Klang ihres Soprans
und ihren poesievollen Vortrag. Fräulein Bertha Wider
mann, ein Liebling des Grazer Concertpublicums, sang
die Partie des Engels mit kleiner, aber wohlklingender
Stimme, reiner Intonation und musterhaft deutlicher Aus
sprache. Alles Lob gebührt den Chören unseres Sing
vereins und dem Soloquartett: Fräulein Chotek,
Fräulein Salter, Herrn Erxleben und Herrn Eugen
Weiß. Die Baritonpartie war einem jungen Sänger zu
getheilt, dessen Intelligenz sich leider machtlos erwies gegen
die Sprödigkeit seines klanglosen Organs. Für die nächste
Saison hoffen wir auf ein Händel’sches Oratorium oder
eine bedeutendere neue Tondichtung. Dicht gesät sind die Novi
täten allerdings nicht auf diesem Felde.