Das fünfzigjährige Jubiläum des
Wiener
Männergesang-Vereins.
Ed. H. Mit Kränzen geschmückt, mit Geschenken be
laden, von Lob und Liebe erdrückt, schließt der Wiener
Männergesang-Verein das Fest seines fünfzigjährigen Be
standes. Was in einem halben Jahrhundert nur immer ge
wünscht und verdient werden kann, die Wiener Bevölkerung
hat es für sein Schoßkind in eine halbe Woche zusammen
gepreßt. In Bild und Schrift, in Rede und Gesang floß
das Lob des Wiener Männergesang-Vereins in Einem
langen Strom dahin. Ich müßte mich schämen, wollte ich
heute, auf das beendete Fest zurückblickend, die Verdienste des
Jubilars neuerdings aufwärmen. Sein jüngstes Ehrenmit
glied, bin ich zugleich einer seiner ältesten Freunde und habe
sein Wirken durch mehr als vierzig Jahre mit herzlichem
Antheil begleitet. Es war an einem October-Abend des
Jahres 1846, daß ich, damals noch Student, von Dr.
August Schmidt in seinen erst drei Jahre alten Verein
eingeführt wurde. Ich fand da in einem Vorstadtlocal
dreißig bis vierzig Männer versammelt, welche, das Noten
blatt in Händen, auf schmalen Bänken saßen und ihre Chöre
sangen. Sie gehörten den verschiedensten Gesellschaftsclassen
an und verkehrten durchaus kameradschaftlich mit einander.
Demokratisch war die Verfassung, demokratisch im besten
Sinn die Seele dieser Gesellschaft. In ihren Zusammen
künften sollte Musik ihnen den Staub des Lebens fortspülen
und sie der Poesie des Lebens wieder zuführen. Eine be
redte Illustration des Goethe’schen Ausspruchs: „Man
weicht der Welt nicht sicherer aus, als durch die Kunst, und
man verknüpft sich nicht sicherer mit ihr, als durch die
Kunst.“ Dem Programm wie der Ausführung war an
dem Abend anzumerken, daß es sich mehr um ein Ver
gnügen handelte, als um ein Studium. Völlig unbefangen
gab sich hier noch der gesellige Musiktrieb, diese ursprüng
liche Quelle aller Liedertafeln, von der man heute, vielleicht
allzu vornehm, sich weit zu entfernen liebt. Außer zwei ein
fachen Chören von Schubert sang man an jenem Abend
nur leichtere, größtentheils humoristische Stücke, von denen
ein von Zöllner recht witzig componirter „Speiszettel“
mir in heiterer Erinnerung geblieben ist. August Schmidt
ging, sich vergnügt die Hände reibend, mit freundlichem Zu
spruch hin und wieder; die zwei Chormeister, Anton
Storch und Gustav Barth — Beide unbesoldet — diri
girten abwechselnd. Mir war die ganze Sache etwas voll
ständig Neues. Wo hätte man auch in Oesterreich vor dem
Jahre 1848 dergleichen gefunden? In Wien selbst mußte
der Verein bekanntlich einige Jahre incognito bleiben und
existirte eigentlich nur, indem man ihn ignorirte. Während
in Deutschland seit 30 Jahren die Liedertafeln blühten und
nach ihrem Muster bereits ähnliche in Holland, Belgien
und Elsaß sich gebildet hatten, gab es in ganz
Oesterreich, dem gesangfreudigen und stimmenreichen, nichts
Aehnliches. Die Ursache lag einzig in der Bevormundung
durch eine Polizei, die aus dem politischen Angstschweiß nie
herauskam und in dem Vortrage des „Deutschen Liedes“
eine Gefahr für die Monarchie witterte. Den „Gesang“ hat
man in Oesterreich jederzeit geliebt, auch in den hohen und
höchsten Kreisen, aber eine Verbindung von „Männer“ und
„Verein“ versetzte die zärtlich wachenden Behörden in böse
Aufregung. August Schmidt hatte bekanntlich zuerst den
Muth, dreißig Freunde an jedem Freitag Abend zur Uebung
im vierstimmigen Männergesang zu vereinigen. Das Gast
haus „zum goldenen Löwen“ am Rennweg, wo vor fünfzig
Jahren die erste Versammlung stattfand, ist seither demolirt
und hat einem gleichfalls sehr musikalischen, aber viel schö
neren Hause Platz gemacht: dem von Victor Miller
v. Aichholz.
Nach beendeter Liedertafel, um zehn Uhr Abends, be
gaben sich die Sänger zu einer anderen, nahrhafteren Tafel
in einem bescheidenen Gasthause. Dort konnte ich mein Ge
spräch mit Dr. Schmidt fortsetzen und die Bekanntschaft
mit den beiden Chormeistern anknüpfen. August Schmidt
war eines jener treuherzigen musikpassionirten Originale,
wie sie nur im vormärzlichen Wien gedeihen konnten.
Dem sehnlichsten Wunsche des Knaben, Musiker zu werden,
hatten sich die Eltern entgegengestellt. Aber er begründete
und redigirte in Wien eine Musikzeitung, schuf den Männer
gesang-Verein, schrieb unermüdlich musikalische Aufsätze und
Gedichte. Er lebte nur in der Musik — von ihr konnte er
freilich nicht leben. Seinen Unterhalt verdiente er, wie die meisten
Dichter und schöngeistigen Schriftsteller im vormärzlichen
Wien — als Beamter. Sobald er sein Bureau in der
Staatsschuldenkasse abgesperrt hatte, wußte der Glückliche
nichts mehr davon; jetzt war er mit Einem Schlage Musiker
und nur Musiker — bis zum nächsten Vormittag 9 Uhr,
wo wieder aufgesperrt wurde. Zahllose Schwierigkeiten und
Polizei-Sekkaturen ertrug er geduldig, um seinem Männer
gesang-Verein endlich ein legales Dasein zu erwirken.
Ein hübscher Beitrag ist folgender: Auf Einladung des
Gemeinderathes sollte sich 1849 der Männergesang-Verein an einem
zu Ehren des greisen Feldmarschalls Radetzky veranstalteten
Ständchen und Fackelzug betheiligen. Die Veranstalter bewarben sich
um die Mitwirkung einer Militär-Capelle bei diesem Feste und be
gaben sich deßhalb zu dem Stadtcommandanten FML. Baron
Welden. Dieser schlug ihre Bitte rund ab. Erst als man von
anderer Seite ihm vorstellte, daß ein Festaufzug ohne Musikbande
unmöglich sei, gab Welden seine Einwilligung, jedoch nur unter
der Bedingung, daß die Regimentsbanda (beim Radetzkyfest!)
in Civilkleidern erscheine. Da die Militärmusiker nicht im
Besitze von Civilkleidern waren, mußten solche in der Schnelligkeit
aus den Trödlerbuden herbeigeschafft werden. Daß unter diesen
Umständen die Regiments-Capelle eher einer Zigeunerbande ähnlich
sah, läßt sich leicht vorstellen.
Es war dem braven Manne vergönnt, noch durch volle sechsund
vierzig Jahre an dem Wachsen des Vereines sich zu erfreuen
und seinen achtzigsten Geburtstag im Kreise seiner Sänger
zu verleben. ... Mit dem Chormeister Anton Storch
wußte ich nicht viel anzufangen; das finstere Gesicht des
schweigsamen Mannes paßte ganz zu seinem verwahrlosten
Aeußern und seinen ungefälligen Manieren. Er war ein für
sein specielles Fach begabter, insbesondere sehr productiver
und populärer Componist. Als entschiedenes Gegenstück zu
Storch präsentirte sich dessen College Gustav Barth, eine
stattliche, elegante Persönlichkeit von feinen Umgangsformen.
Er schien mir ein vornehmeres Talent zu sein als Storch,
nach dem Wenigen, das ich von ihm kennen gelernt. Ein
sehr hübsches Lied „Ade, du grüner Tannenwald!“, dann ein
zartes, melodiöses Chorständchen „Komm’ in die stille Nacht“,
auch ein „Soldatentrinklied“ sind mir noch lebhaft gegen
wärtig. Aber Barth hat auffallend wenig veröffentlicht; er
gehörte zu jenen anspruchsvollen, empfindlichen Naturen, die
vor lauter Unverstandensein niemals recht zum Arbeiten kom
men. Oft sprach er mir von einer großen Oper, die er aber
in Wien nicht einreichen könne, so lange seine Frau (die
berühmte Hasselt-Barth) hier engagirt sei, was ich gerade
für einen sehr hilfreichen Umstand erachtet hätte. Gustav
Barth hat den Männergesang-Verein und Wien bald ver
lassen; seit dreißig Jahren völlig verschollen, vermuthete man
ihn kaum mehr unter den Lebenden. Da überrascht uns eben
jetzt die willkommene Nachricht, daß der alte Chormeister
zurückgezogen in Wiesbaden lebt und herzlichen Antheil
nimmt an dem Wiener Jubiläum.
Seit Storch und Gustav Barth ist der Verein mächtig
gewachsen an Umfang, Ruhm und Kunstfertigkeit, aber die
culturhistorische Bedeutung, welche seine Anfänge hatten,
besitzt er längst nicht mehr. Wichtig in diesem Sinn ist
nur seine erste Periode gewesen, der Kampf um seine Existenz,
die heimliche junge Macht seiner nationalen und politischen
Propaganda. Alle die erfolgreichen, weiten Concertreisen,
welche der Verein heute unternimmt zur Freude seiner Mit
glieder und seiner Zuhörer — sie haben nicht entfernt die
Bedeutung jener harmlosen ersten Ausflüge nach Haimbach
und Weidling, wo (1844) „Des Deutschen Vaterland“ zum
erstenmale in Oesterreich öffentlich gesungen wurde. August
Schmidt hatte die Polizei mit keiner Voranzeige dieser
Sängerfahrten belästigt, da er bestimmt wußte, daß ein
Verbot als einzige Antwort auf sein Ansuchen erfolgen
würde. Dem harmlosen Arndt-Reinhardt’schen Liede ging es
übrigens in Oesterreich nicht anders, als der blutgierigen
Marseillaise in Frankreich: beide waren zeitweilig erlaubt,
sogar begünstigt, zeitweilig wieder streng verboten, je nachdem
die Regierung eben in ihren politischen Gefühlen wechselte.
Dr. Schmidt hatte solche Ausflüge in die Wiener Umgebung
zunächst aus dem praktischen Gesichtspunkt geplant, daß die
concertfeindlichen Sommermonate seinen Verein nicht blos
lockern, sondern vielleicht für immer sprengen dürften. Die
Wirkung der „Sängerfahrten“ ging jedoch weit über diese
interne Absicht hinaus. Sie wurden bald zu echten Volks
festen und waren, um mit August Schmidt zu sprechen, „die
ersten Lichtstrahlen, welche erweckend in das deutsche Bewußt
sein des Volkes fielen, das dem gesungenen Worte mit
ganzer Hingebung zuhorchte, denn für dasselbe existirte da
mals noch nicht das von der Censur gefesselte gesprochene
Wort“.
Aus der nachfolgenden Periode ragen besonders drei
ausdrucksvolle Charakterköpfe hervor: Herbeck, Dumba und
Olschbaur. Daß es Herbeck nicht vergönnt sein solle, das
Jubiläum des Vereins, seines Vereins, zu erleben, hat
Jeden von uns mit schmerzlicher Wehmuth erfüllt. Ihm
dankt der Wiener Männergesang-Verein seinen höchsten
Aufschwung. Herbeck’s Verdienste um denselben sind bekannt,
leben in Aller Erinnerung und wirken heute noch fortbildend
nach. Mit unfehlbarer Sicherheit wußte er diesem Chor Kraft
und Feuer, sowie die zartesten Schattirungen aufzuprägen.
Neben der feinsten Ausgestaltung des Vortrages war
die stetige Erweiterung und Bereicherung des Repertoires
seine vornehmste Sorge. Als Dirigent übte er eine
magische Gewalt; Keiner hat vor oder nach ihm
mit gleicher Unmittelbarkeit die Chormassen zu elektrisiren
vermocht. Gleichzeitig mit Herbeck wirkte durch volle 25 Jahre
Nikolaus Dumba als Vorstand des Vereines. Schon
vor 40 Jahren stand er als Sänger von Talent und nicht
üblem Aussehen in Reih’ und Glied mit den Uebrigen. Erst
seine angestrengte Thätigkeit als Landtags- und Reichsraths-
Abgeordneter zwang ihn, die Vorstandschaft des Männer
gesang-Vereines niederzulegen; doch hat er nie aufgehört,
demselben freundschaftlich mit Rath und That beizustehen.
Wo rief überhaupt irgend eine Lebensfrage musikalischer
oder bildender Kunst in Wien, ohne daß Nikolaus
Dumba ihr ungesäumt Kopf und Hand gewidmet hätte!
Auf Dumba folgte als Vorstand des Vereines Dr. Karl
Olschbaur. Man hat bei den jüngsten Festlichkeiten
wieder sein Rednertalent bewundert. Olschbaur ist ein Gut
redner, weil kein Schönredner. Auf die meistens steifen, druck
fertigen Gratulations-Ansprachen hatte er immer eine treffende,
ungekünstelte, gemüthvolle Antwort. Er besitzt, was manchem
berühmten Redner fehlt, zu dem rechten Wort auch den
rechten Ton. Ich habe Olschbaur noch als hinreißenden
Liedersänger gekannt; sein blühendes Organ erinnerte an
die schönsten italienischen Tenorstimmen. Ach, daß so eine
Stimme sich nicht wie Gemüse conserviren oder wie ein
Landhaus vererben läßt!
Was Alles der Verein in seinen fünfzig Jahrgängen
gelebt und gesungen hat, welche Reisen er unternommen und
welche Auszeichnungen empfangen, davon berichtet uns ein
stattlicher Großquartband von 650 Seiten, der von dem
Fleiß und der Genauigkeit des Verfassers Rudolph Hof
mann rühmendes Zeugniß gibt. Es ist dies keine prag
matische Darstellung, sondern eine richtige „Chronik“, die
Jahr für Jahr alle Erlebnisse des Vereins aufzählt; also
mehr ein Nachschlagebuch als eine Lectüre. Einen schlankeren
Beitrag, im Ton einer begeisterten Apologie, hat Oskar
Teuber mit seiner Festschrift „Fünfzig Jahr’ in Lied und
That“ geliefert. In diesen beiden dankenswerthen Publica
tionen dürfte auch der neugierigste Liedertäfler Alles finden,
was ihn diesfalls noch zu wissen verlangt.
Das große Festconcert des Männergesang-Vereins am
8. October zählte zu den glänzendsten Productionen dieser
Art. Um den ungewöhnlich feierlichen Anlaß auch äußerlich
zu kennzeichnen, hatte der Verein für dieses Concert die
kaiserliche Winter-Reitschule gewählt. Seit dem 25. October
1866 ist dieser prächtige große Raum nicht zu musikalischen
Zwecken benützt worden. Damals vereinigten sich unter Her
beck’s Direction sämmtliche Männergesang-Vereine Wiens und
der Umgebung, 1200 Mann stark, zu einem Monstre-Concert,
dessen Ertrag den Familien der im Kriege gefallenen öster
reichischen Soldaten zu statten kam. Diesmal wirkten blos 400
Musiker zusammen; die colossale Winter-Reitschule war also
nicht sowol nöthig, um die Sänger, als um die reichlich zu
strömenden Besucher unterbringen zu können. Lewinsky
sprach mit gewohnter Meisterschaft einen Prolog von Fer
dinand v. Saar, einem Dichter, dessen edle Persönlichkeit
und Begabung einem großen Kreise von Verehrern theuer
ist. In dem musikalischen Programm wechselten Perlen des
älteren Repertoires mit Novitäten. So hörten wir Schu
bert’s unvergleichlichen „Gesang der Geister über den
Wassern“, Mendelssohn’s „Wasserfahrt“, Schumann’s
süß träumerisches Ritornell „Die Rose stand im Thau“,
den Pilgermarsch aus „Tannhäuser“. In Kremser’s
melodiösem „Nachtlied“ erzielte Walter’s herzgewinnender
Gesang neuerdings die ihm nie versagende Wirkung. Kremser,
der mit Sicherheit und Energie die Chöre leitete, darf
auch als Dirigent einen neuen großen Erfolg verzeichnen.
Zur ersten Aufführung gelangten drei eigens für das
Jubiläums-Concert geschriebene umfangreiche Compo
sitionen für Männerchor und großes Orchester: „Leo
nidas“ von Max Bruch, „Phöbos Apollon“ von
F. Gernsheim und „Helgoland“ von Anton Bruckner.
In ihrer Absicht und Ausführung erinnerten mich diese drei
Novitäten an die langen, schwierigen und hochstrebenden
Chorwerke, welche (1868) Liszt, Franz Lachner, Esser
und Herbeck zu dem fünfundzwanzigjährigen Jubiläum
des Männergesang-Vereins gespendet hatten. Ich fand die
bis zum Zerspringen gewaltsame Ausdehnung der Grenzen
des Männergesangs bedenklich und meinte, nach all den An
strengungen, diesen Musikzweig zu höchsten Zielen und selbst
ständiger Kunstbedeutung emporzuziehen, werde derselbe doch
immer wieder mit eigener Schwerkraft in jene bescheidene
Region zurückfallen, die ihm von Haus aus behaglicher
und natürlicher ist. Auch in den genannten neuesten
Producten dreier geachteter Meister erkenne ich keinen reellen
Gewinn; sie bestärken nur den Wunsch, es möge der vier
stimmige Männerchor allmälig wieder mehr in seine Heimat,
die Lyrik, und in den engeren Kreis einer poetischen Ge
selligkeit zurückkehren. Im Vergleich zu jenen im Jahre
1868 aufgeführten Jubiläumschören scheinen mir die vom
letzten Sonntag, bei gleich bedenklicher Wahl der Gedichte,
noch anspruchsvoller, noch anstrengender, gekünstelter und
erfindungsärmer. Man gebe sie einmal ohne Jubiläum und
in Abwesenheit der geschätzten Componisten und sehe zu, wie
das Publicum, bei aller Zärtlichkeit für den Männergesang-
Verein, sich dabei langweilen wird. Um mit einer Com
position so spröder Stoffe und so ermüdender Ausdehnung
das Publicum zu erwärmen und zu entzücken, dazu gehört
das Genie eines Schubert. Auch Sonntags schienen die
Zuhörer von den neuen Werken mehr ermüdet als erbaut
zu sein, doch bezeigten sie den Tondichtern die ihrem Rang
und Namen gebührende Achtung. Es braucht nicht daran
erinnert zu werden, daß wir von diesen (insbesondere von
dem Componisten des „Frithjof“ und „Achilleus“) ungleich
frischere, gehaltvollere Stücke kennen; diesmal haben sie
leider der blendenden Technik ein zu großes Uebergewicht
über den musikalischen Gehalt eingeräumt und in dem ge
waltsamen Streben nach größtmöglichen Effect das Geheimniß
der echten Wirkung verloren.