Neue Bücher über Musik.
(I.
Wagneriana.)
Ed. H. Vor Allem unsern wärmsten Glückwunsch an
Herrn Nikolaus Oesterlein! Er ist es glücklich losgeworden,
das fressende Kapital, sein „Richard-Wagner-Museum“. An
dreißig Jahre lang hat der unermüdliche Enthusiast dafür
gearbeitet, daran gesammelt, bis er in seiner bescheidenen
Wohnung immer weiter zurückgedrängt, kaum mehr eine
Schlafstelle fand zwischen den unermeßlichen Bergen von
Zeitungen, welche irgend ein Witzwort Wagner’s oder „eine
Ansprache an das Orchester“ für die Ewigkeit aufbewahren.
Nachdem er diesem kostspieligen Mittelding zwischen Sport
und Götzendienst sein ganzes Vermögen geopfert hatte, mußte
Herr Oesterlein wünschen, daß nun andere Hände es über
nehmen und weiterführen möchten. Jedermann dachte zu
nächst an Bayreuth, die prädestinirte Stätte für ein Wagner-
Museum. Aber dort liebt man es nicht, Geld auszugeben,
sondern nur einzunehmen. Es erschien eine Bro
schüre: „Aufruf an die Wagnerianer“, welche mit
angreifender Beredtsamkeit Beiträge für den Ankauf
des Oesterlein’schen Museums forderte. Sie ruft „Zu
neuen Thaten!“ und tummelt die alten Phrasen.
Es handle sich um die gleichberechtigte Einfügung der
Wagner’schen Sache in das altüberkommene Gefüge
unseres Volkslebens“, „um die organische Verknüpfung
der Wagner’schen Kunst als einer nothwendigen wich
tigen Lebensäußerung des deutschen Volkes mit seinen
anderen wichtigen Lebensäußerungen“. „Es gilt heranzutreten
an die ganze Fülle und Macht des Bestehenden, an die ver
schiedensten Bildungsanstalten und Behörden, zuletzt an
die obersten Gewalten des Staates selbst... Dann feiert
Alldeutschland, nicht blos ein äußerlich ausgebreitetes, sondern
ein inneres Alldeutschland, in Bayreuth seine Eleusinischen
Feste!“ Dieser schmetternde Unsinn scheint trotzdem keine
namhaften Beiträge erzielt zu haben. Jetzt ist der Noth
schrei der Broschüre antiquirt, denn ein reicher Bürger in
Thüringen hat bekanntlich die nöthige Summe unter der
Bedingung gespendet, daß das Wagner-Museum in Eisenach
aufgestellt und verwaltet werde. Dahin ist es denn auch
glücklich abgegangen mit einem oder zwei Sternchen für die
neueste Bädeker-Auflage. Als letzte eigene Arbeit hat Herr
Oesterlein noch den vierten Band seines Museum-Kata
logs (1895) dazu geliefert. „Es ist jetzt Ordnung in den
Wirrwarr einer vergangenen großen Kunstbewegung ge
bracht worden,“ sagt er im Vorwort. Ordnung? Ich
glaube, an Wirrwarr fehlt es noch immer nicht. Wenn
Oesterlein’s „Nachfolger in der Verwaltung“ die Samm
lung in derselben systemlosen Vollständigkeit fortsetzen, so
wird Eisenach sammt der Wartburg bald nicht Platz genug
haben für den Coloß. Herr Oesterlein hält für unentbehrlich
Alles, was mit Wagner’s Person und Kunst zusammen
hängt. Der Begriff „Zusammenhang“ ist aber weit, ja
dehnbar bis zum Lächerlichen. Bei Oesterlein streckt jedes
Schlagwort tausend Polypenarme aus und packt das Aller
entfernteste. Zum Beispiel: Wagner dirigirt in Riga zu
seinem Benefice die Oper „Norma“; ein interessantes biogra
phisches Moment. Der Theaterzettel mit Wagner’s lobpreisen
der Empfehlung der „Norma“ gehört unstreitig in das Museum.
Aber Florimo’s dickleibige „Memorie e lettere di Bellini“
gehören darum noch nicht hinein, ebensowenig die italieni
schen Kritiken über Goldmark’s „Königin von Saba“, in
welchen „Wagner erwähnt wird“. Weil Wagner in Venedig
gestorben ist, stellt Oesterleindreiitalienische Werke über
Venedig, zu 500, 594 und 558 Seiten in sein Museum!
Die „Gedichte von Murad Effendi“ und das „Taschenbuch
zum geselligen Vergnügen“ enthalten Verse an die Wart
burg — mußten sie deßhalb für das Wagner-Museum an
geschafft werden? Wir finden ferner in dem neuen Kataloge
„Tausend Jahre thüringischer Geschichte“, „Akustische Briefe
von R. Pohl“, „Musikalische Winke und Lebensbilder von
Elise Polko“, A. Grün’s „Nibelungen im Frack“, Kopisch’s
Gedichte, Wolff’s Gedichte, ein Schauspiel „Die Mauren
in Spanien“, Luther’s Leben von G. Pfizer, Mythologie der
alten Indier, neun Werke über die griechische Tragödie und
vielen ähnlichen Ballast. Was wollen endlich all die
Concertprogramme über Aufführungen Liszt’scher Com
positionen in dem Wagner-Museum? Die lustig fort
strömende Vielschreiberei über Wagner — ein Dutzend
Broschüren hat bereits die neueste Pariser „Tannhäuser“-
Aufführung erzeugt — wird der Eisenacher Museums-Ver
waltung heute schon genug nachzuschaffen geben, auch wenn
sie strenger als Herr Oesterlein in der Auswahl verfährt.
Zu den willkommensten Novitäten gehören die „Fünf
zehn Briefe von Richard Wagner, nebst Er
innerungen und Erläuterungen von Eliza Wille“ (Berlin,
Gebrüder Paetel, 1894). Das Landhaus des Ehepaares
Wille, Mariafeld am Zürchersee, bildete in den Fünf
ziger- und Sechziger-Jahren ein Asyl schönster Geselligkeit.
Außer Wagner, der nach seiner Flucht aus Dresden seinen
Aufenthalt in Zürich genommen hatte, verkehrten daselbst
Herwegh, Mommsen, Semper, Gottfried Keller, Moleschott.
Wagner gab sich dort ungezwungen und meist heiterer Laune.
Frau Wille, welche sein besonderes Vertrauen genoß, spricht
mit Liebe und Verehrung von ihm, ohne seine Schwächen
zu übersehen. Daß Wagner in Zürich schwere Leiden des Exils
gekannt, erklärt sie für eine Fabel: „Der Verbannte, den
Alle hochhielten, den Viele verehrten, lebte in der Sicherheit
des eigenen Herdes und hatte Freunde, die für ihn eintraten.
Einer war darunter (Wesendonk), der wol selten seines
gleichen findet.“ Im Mai 1864 traf ihn die Berufung nach
München. Es ist ein bei Wagner nicht eben häufig vorkommender
Zug von Dankbarkeit, daß er auch während seiner Münchener
Glücksperiode mit Frau Wille eine zeitlang im Briefwechsel blieb.
Gar schwärmerisch schreibt er ihr über den jungen König:
„Von der Herrlichkeit dieses Verhältnisses haben Sie keinen
vollen Begriff!“ Aber ein starkes Selbstgefühl färbt durch
wegs diese Hingebung. „Welcher Energie bedürfte ich, um
meinen jungen Freund für immer seiner Umgebung zu
entreißen!“ Wagner erinnert sich lebhaft eines Traumes in
seinen Jünglingsjahren, daß er Shakespeare leibhaftig
sehe und spreche und nur noch die Sehnsucht empfinde,
Beethoven zu sehen. „Etwas Aehnliches muß in diesem
lieblichen Menschen (dem König) vorgehen, wenn er
mich hat!“
Von hohem Interesse, doch ganz verschiedenen Cha
rakters sind „Zwölf Briefe R. Wagner’s an August
Röckel“. Wir danken ihre Veröffentlichung der fleißigen
Schatzgräberin La Mara, welche in einem Vorwort uns
über die Persönlichkeit und merkwürdigen Schicksale Röckel’s
unterrichtet. Die Briefe stammen aus der ersten Zeit von
Wagner’s Schweizer Exil und zeigen sein ganzes Wesen in
exaltirter Verbitterung. Er hat sich tief in pessimistische
Schriften hineingelesen und sendet seinem unglücklichen
Freunde Röckel in dessen Festungshaft lange redselige Vor
träge über Feuerbach’sche und Schopenhauer’sche Philosophie.
Ein sehr umfangreiches Werk, Glasenapp’sWagner-
Biographie, erscheint jetzt in dritter, gänzlich neu bearbeiteter
Auflage. Vorläufig ist der etwa 400 Seiten starke erste
Band heraus; er umfaßt die Jahre 1813 bis 1843, reicht
also von der Geburt Wagner’s bis zu seiner Berufung an
die Dresdener Hofoper. „Der höchste Lohn,“ heißt es im
Vorwort, „bestand für den Verfasser darin, daß der
Meister selbst die Leistung einer freundlichen und er
muthigenden Beachtung für werth hielt.“ Das glauben wir
gern, denn Herrn Glasenapp’s Buch ist eine schrankenlose
Vergötterung Wagner’s, des Menschen wie des Künstlers.
Die Biographie beginnt mit einer höchst weitschweifigen Ge
schichte von Wagner’s Vorfahren. Auf Seite 18 ist der Ver
fasser endlich bei dem Vater Wagner’s angelangt und sieht
hier „den Durchbruch aus der erdrückenden Masse des
Stofflichen unserer modernen Bildung in das freie Reich
der künstlerischen Gestaltung in dem überragenden Künstler
geist Richard Wagner’s mit dem Staunen tiefster Ergriffen
heit sich vollziehen“. Das „Staunen tiefster Ergriffenheit“
gehört bekanntlich zu Wagner’s stylistischem Hausgebrauch und
ist so wie die „allerdeutlichste Bestimmtheit“ und Aehnliches
bereits von allen Wagnerianern bis zum Ueberdruß abgenützt.
Aber auch den athembeklemmenden Periodenbau hat Glasenapp
dem „Meister“ abgeguckt. Nachdem er uns die acht älteren
Geschwister Richard Wagner’s aufgezählt, fährt er fort:
„Halten wir bei solcher Vergegenwärtigung des Wagner’schen
Familienbestandes den Gesichtspunkt der darin sich kund
gebenden Bedingungen für die Erzeugung des Genius
aus seiner Mitte im Auge, so springt uns daraus in recht
auffälliger Weise eine überaus sprechende Thatsache entgegen:
das Inslebentreten der außerordentlichen Erscheinung stellt
sich uns recht greifbar als das Endergebniß einer ganzen
Reihe vorausgegangener Geburten dar, in deren stetiger
Folge die Natur, wie zum Zwecke ihrer Hervorbringung
durch das dazu erlesene Paar ihre Kräfte gleichsam geübt
oder auch gesammelt und aufgespart hat. Ja selbst das an
fängliche Vorwiegen männlicher, dann aber fast aus
schließlich weiblicher Geburten will uns im Hinblick
auf die so ausgesprochen männliche Natur des
Richard Wagner’schen Genius durchaus bedeutsam er
scheinen.“ Durchaus bedeutsam erscheint Herrn Glasenapp
an dem kleinen Richard allerlei, was jeder andere Junge
auch treibt: Hosenzerreißen, auf dem Treppengeländer hinab
gleiten, einen verlaufenen Hund mit nach Hause nehmen,
in der Küche die Cotteletten anbeißen und dergleichen Genie
blitze mehr. Für diese Erinnerungen aus Richard’s Kinder
zeit findet Herr Glasenapp in seiner tiefsten Ergriffenheit
die sinnige Bezeichnung, es seien „Schmetterlinge mit ab
gestreiftem Flügelstaub“! Auch geheimnißvolle chronologische
Beziehungen weiß er auf Schritt und Tritt aufzufinden, zum
Beispiel daß der Vater Richard Wagner’s mitten in der
sommerlichen Höhe des Beethoven-Jahres1770 ge
boren wurde, daß die erste Dresdener Aufführung von
Weigl’s „Schweizerfamilie“ am fünften Geburtstage
Richard Wagner’s stattfand, daß dieser seinen neunten Ge
burtstag um die Zeit feierte, als C. M. Weber sich zur
Composition der „Euryanthe“ anschickte. Alles höchst be
deutungsvoll!
Endlich ist der Verfasser mit den Knabenjahren fertig
und spricht die Hoffnung aus, „das Außerordentliche der Er
scheinung des Genius bereits in seiner frühesten Entwick
lung überzeugend vergegenwärtigt zu haben“. Von der Leip
ziger Universitätszeit Wagner’s erfahren wir nicht viel mehr,
als daß er „von der Gelegenheit, sich durch philosophische
und ästhetische Collegien zu bilden“ wenig profitirte. Hin
gegen „habe er bei Cantor Weinlig den Contrapunkt und
dessen schwierigste Aufgaben in weniger als einem halben
Jahre spielend erlernt.“ Demnach muß der alte Weinlig
wirklich ein Wundermann gewesen sein. In Würzburg1833
componirt Wagner seine erste Oper „Die Feen“ und über
reicht sie dem Leipziger Theater. Glasenapp donnert gegen
die „bornirte Schrullenhaftigkeit“ dieser Theater-Directon,
welche Auber’s neue Oper „Der Maskenball“ dem
Erstlingswerk des jungen Wagner vorzog. Dieser kommt
als Musikdirector nach Magdeburg, dann nach Königsberg,
wo er die schöne Schauspielerin Minna Planer heiratet. „Kein
Zweifel,“ sagt Glasenapp, „daß er wirkliche Liebe auch unter
den schwierigsten Verhältnissen ihr bewahrt hat.“ Wer von
den einsamen letzten Jahren dieser armen Frau Kenntniß
hat, muß über so kühne Behauptung staunen. Einen breiten
Raum füllt nach Fug und Recht Wagner’s erster Aufenthalt
in Paris. Die Schriften von Laube, Heine, Fr. Pecht und
von Wagner selbst haben dafür das beste Material geboten.
Herrn Glasenapp ganz allein gehört jedoch der Eingang:
„Es gibt einen Vorgang, der sich mit Wagner’s dreijähriger
erster Pariser Periode vergleichen läßt: Luther’s Auf
enthalt in Rom! Hier wie dort ward die Zerstörung des
guten Glaubens eines deutschen Idealisten zum Ausgangs
punkt einer reformatorischen That.“ Für Herrn Glasenapp
hat ein „Musikdrama“ dieselbe weltgeschichtliche Bedeutung
wie die Reformation und Wagner mindestens die gleiche
Charakterstärke wie Luther. Ein Unterschied, auf den Glasenapp
vergißt, besteht nur darin, daß Wagner später doch wieder
nach dem musikalischen Babel pilgerte und den verachteten
Parisern seinen „Tannhäuser“ französisch vorführte, während
von Luther nicht bekannt ist, daß er nach seinem Bruch
mit dem Papstthum sich neuerlich nach Rom begeben
und dort Messe gelesen habe. In dem Capitel
Paris mußte für unseren Biographen der Name
Meyerbeer ein Stein des Anstoßes werden. Durch
materielle Unterstützung und zahlreiche Empfehlungen wurde
Meyerbeer in Paris bekanntlich Wagner’s Wohlthäter, was
dieser auch niemals leugnete. „Lassen Sie doch,“ schrieb er
an R. Schumann nach Leipzig, „Meyerbeer nicht mehr so
herunterreißen: dem Manne verdank’ ich Alles!“
Meyerbeer’s allmächtiges Fürwort hat die erste Aufführung
des „Rienzi“ in Dresden bewirkt und dadurch mittelbar
Wagner’s Ernennung zum Hofcapellmeister; auch in Berlin
war die erste Aufführung des „Rienzi“ Meyerbeer’s eigenstes
Werk. Das sind historische Thatsachen, ebenso wie die späteren
maßlosen Angriffe Wagner’s gegen Meyerbeer. Ein anstän
diger Biograph durfte hier bei aller Vorliebe für Wagner
der Wahrheit nicht ins Gesicht schlagen; er durfte nicht die
Undankbarkeit des Einen verherrlichen und das werkthätige
Wohlwollen des Anderen verhöhnen. Nicht Wagner’s späterer
Undank, im Gegentheil nur seine frühere Ergebenheit gegen
seinen Wohlthäter findet Herr Glasenapp einer Entschul
digung bedürftig. „Der junge Künstler hatte ja noch Vieles
an sich selbst zu erleben, bis er zu einem vorurtheilslosen und
unbestochenen Urtheil über den wahren Werth des großen Opern
musikkönigs gelangte.“ Dieser war nur „ein kalter Speculant,
über dessen wahre Gesinnung Wagner schon aus dem
Grunde sich immer wieder täuschen mußte, weil er zu
ihrer richtigen Beurtheilung in seinem Innern auch nicht
den mindesten Maßstab fand“. Meyerbeer habe Wagner
stets nur dahin empfohlen, „wo er eine Erfolglosig
keit seiner Empfehlung mit Bestimmtheit vor
aussehen konnte“! Genug. Eine solche Gemüthsroheit,
wie sie Glasenapp in diesem auf Haß und Lüge aufgebauten
Urtheil über Meyerbeer bekundet, ist uns selten begegnet.
Nicht nur der Historiker, auch der Mensch Glasenapp erregt
unsern Widerwillen. Ja, rufen seine Anhänger, mußte denn
Wagner die Musik Meyerbeer’s loben, weil er ihm persön
lich Dank schuldete? Gewiß nicht. Wir lassen hier die Com
positionen Meyerbeer’s, über die Wagner nach Belieben
denken mochte, völlig beiseite. Nichts nöthigte ihn, sie zu
loben, wie er anfangs (siehe Lippmannsohn’s Autographen-
Katalog) mit demüthiger Schmeichelei gethan; aber noch
weniger war er später gezwungen, Meyerbeer öffentlich zu
verunglimpfen, wie er es in seinem „Judenthum in
der Musik“ gethan. Natürlich erfreut Herr Glasenapp
seinen Leserkreis auch reichlich mit den ausgesuchtesten
antisemitischen Delicatessen. Er rügt es, daß Wagner in
seinem Aufsatze „De la musique allemande“ Meyerbeer als
Deutschen behandelt hat. „Der physiologische und ethno
logische Gegensatz zwischen deutschem und jüdischem
Wesen war dem siebenundzwanzigjährigen Künstler eben noch
nicht in voller Klarheit aufgegangen.“ Heine wird mit
Gänsefüßchen ein „deutscher“ Dichter genannt, Mendels
sohn-Bartholdy „eine vollends undeutsche Erschei
nung“, der berühmte Schauspieler Dessoir erscheint mit
eingeklammertem „Dessauer“ und dem angehängten Spott
ruf: „Ex oriente lux!“
Genug von dieser widerwärtigen Parteischrift. Wenn
ich nicht irre, war es L. Ehlert, der die erste Auflage der
selben mit dem Ausspruche abgefertigt hat, man lese auf der
ersten Seite, daß Herr Glasenapp kein Musiker, auf der
zweiten, daß er kein Biograph ist. Dieses Urtheil bleibt auch
für die neueste Umarbeitung aufrecht.