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Maschinenlesbares Transkript der Kritiken von Eduard Hanslick.
Ed. H.
Siehe I. in Nr. 11558 der „
und
hatte auf die Nachricht von
seinen Wohnsitz in
schweren Prüfungszeit Frau
und hilfreich zur Seite zu stehen.
an dem jungen
anerkannt — jetzt bekam die Familie Gelegenheit, sein Herz
kennen zu lernen.
kommenste Besucher in
auch zweimal zu dem Kranken, der mit zärtlicher Liebe an
ihm hing. Sein Erscheinen wirkte offenbar freundlich be
ruhigend auf
und über Musik sprach, auch vierhändig spielte. Sonst ge
stattete der Arzt nur sehr selten nahen Freunden den
Zutritt zu
fernzuhalten war.
vor seinem Tode sehen, als er nicht mehr sprechen konnte.
Joachim schreibt mir bei Uebersendung des letzten
unbeachtet waren) und sagte, daß er sich von da wegsehne;
er müsse von
gar nicht, was er bedeute und wolle. Es schnitt mir ins
Herz! Zum Abschiede begleitete er mich noch ein Stück auf die
Chaussée und umarmte mich dann. (Ein Wärter war in der
Ferne gefolgt.) Die beiden weiterenmale schwand leider jeder
Hoffnungsschimmer; zusehends hatte er auch körperlich wie
geistig abgenommen.“
Die in
sitionen von Brahms sind die
Die Clavierbegleitungen zu
von
als Manuscript im Besitz Joachim’s. „Sie sind,“ wie
Jan Albert van Eycken (geboren
Das von
Gedicht von Friedrich Rückert war gleichsam ein Dank
An Robert und Clara Schumann.
Briefe von Robert Schumann an Brahms.
kannte, verbunden, die Thema hie und da auftauchend und
sehr geheim, dann so leidenschaftlich und innig. Das Thema
dann wieder ganz verschwindend, und wie so herrlich der
Schluß nach der vierzehnten, so kunstreichen in der Secunde
canonisch geführten, die fünfzehnte in Ges-dur mit dem
genialen zweiten Theile und die letzte. Und dann hab’ ich
Ihnen, theurer
und Gütige, was Sie meiner
immer davon. Gestern hat Sie, wie Sie vielleicht wissen,
zwei Bände meiner Compositionen und die
Jean
auch von Ihnen, wie mir Ihre Handschrift ein Schatz ist,
sie bald in anderer Weise zu sehen. Der Winter ist ziemlich
lind. Sie kennen die
immer an
nach dem
letztenmale. Schreiben Sie nur bald Ihrem verehrenden
und liebenden R.
Endenich, 15. December
die ich eine zeitlang nach dem Brand gesehen, wieder sehen.
Jetzt wirst du wol in
haben wir uns nicht gesehen. Das waren wol fröhliche
Zeiten. Ueber meine Mädchen
bedeutenden Talente freue ich mich sehr gern. Hörst du sie
manchmal? Lebe wohl, du treuer Freund; sprecht von mir
und schreibt weiter. Dein innig ergebener Robert
Endenich, 11. März
Ich habe in Absicht, so bald als möglich an Dr.
nicht genau, ob die Stücke für Violoncello und Pianoforte
„
im Zaudern, obgleich es mir das Bedeutendste scheint; es
geht aus D-dur, das erste Trio in A-dur mit wunderbaren
Bässen (das Violoncell klang sehr gut, die Violine aber
nicht). Ich wollte auch bitten, mir das Stück von
abschreiben zu lassen und mir schicken. Dann möchte ich
Dr.
nach der Wahrheit, in aller Bescheidenheit, wenn es noch
Zeit ist. Das
[werden] mußte, aber eines Ihrer schwersten im Tempo.
Ich habe es neulich nach Genüge, wie ich wollte, ausgeführt.
Und die Trios! Und der Schluß! Scherzo! Ist keine
Sie
mir sie bald sendet und, wenn ich bitten darf, Noten
papier (12liniges, eigentlich 12fünfliniges). Ich freue mich
sehr darauf. Bei
Clavierauszug zur
erschienen. Meine
noch einen neuen Band binden könne. Nach der Opus
nummer 123 müßte sie zum Anfang kommen; aber auf
dem Rücken die Opuszahlen, die fortlaufen.
Der Spaziergang neulich war nicht weit, er hätte viel
ferner sein müssen. Ganz fort von hier! Ueber ein Jahr
seit dem 4. März
selbe Aussicht nach
euch!
Schreibt mir bald! Sie sagen, ich möchte mich Ihrer,
lieber
Früh bis Abends. So, auf baldiges Wiedersehen Ihr
Endenich, März
Nun haben Sie Dank für die Besorgungen, für
die
(fünf) harmonisirt’ ich schon. Es scheint aber die Arbeit
schwerer, als meine freie Bearbeitung von früher. Der
Grund ist, in der Violine liegt so oft der Baß nach seiner
Weise. Jedenfalls würden meine älteren Piano-Solo-
Arrangements mir die jetzige Arbeit sehr erleichtern.
Kennen Sie, lieber
forte und Viola von
leicht gehört von
das neben seinen Ouvertüren, seinen
>Violine und Pianoforte noch über die emporragt, durch die
phantasirend-abwechselndsten Regionen sich fortschwingt. Der
Viola, auch dem Pianoforte, sind Geheimnisse abgelauscht;
gleich die erste Variation möchte ich von
welche Melodie! Wie anders die zweite, die Viola in tieferen
Chorden. Die vierte wie ein Traum. In der fünften der
Gegensatz — sehr ernst (zum Schlusse trefflicher Orgelpunkt).
Merkwürdig die sechste durch das Thema im Baß; die
anderen Stimmen spielen darinnen mit dem Anfange des
selben Thema. Die neunte, die zehnte (Zigeuner- und
die Schlußvariation vollenden das Werk zu einem der
größten meisterhaften.
In den
Verwaltung in
einem neuen Musikdirector gestellt. Wer könnte der sein?
Sie nicht? Vielleicht hätte
ihm gestellt würde. Das sollte man thun.
Noch eine Bitte nach den Gedichten von Elisabeth
hat Herr
zwei Atlas noch mit sehr vielen anderen Büchern als
Geschenk zugesandt.
Lieber und verehrter Freund, Sie schreiben im letzten
Briefe: „Sie wissen wol, ein Dichter bittet nicht gern zu
kargem Tische“. Wie meinst du denn das? Auf baldiges
Wiedersehen.
An Joseph Joachim in Hannover.
immer von dieser Stadt. Auch nach
nachgeflogen.
war Alles neu, was während vom 20. Feber geschehen. Und
so ein musikalischer Winter und der folgende von
gab noch nie; so ein Reisen, Fliegen von Stadt zu Stadt
— Frau
helmine
Fräulein Jenny
die beiden
Virtuosen und anderer bedeutenderer, wie H. v.
Sehr gefreut hat’s mich, daß
director nach
sind zwei musikalische Städte. Wissen Sie vielleicht, ob
Van
herrlich; in
auch
die ihm würdig war. Nun schau’ ich auf Sie aus; kommen
Sie bald, wär’s mit der Leuchte in der Hand. Das würde
mich erfreuen. In Absicht hab’ ich es, die
die
und deßhalb an eine gewisse geliebte
die sie im Verschluß hat. Ich fürchte, sie sorgt, es würde
mich vielleicht etwas anstrengen. Ich hab’ schon viel bearbeitet,
und es ist mir nicht möglich, eine Viertelstunde unthätig zu
bleiben, und meine
geistig unterhalten kann.
So komm’ ich tiefer in des
erste
noch nie vorkam, und alle vier Sätze ein Ganzes. So
dringt man immer tiefer in die anderen Werke, wie in die
wie Sie, Verehrter, nur jetzt in die Massen träte, in
Orchester und Chor. Das wäre herrlich.
Wir wollen, wie wir in Gedanken an welche, die uns
in Weihestunden so oft ergreifen, gerade denken, uns für
heute Lebewohl sagen — auf baldiges Wiedersehen
Ihr sehr ergebener R.