Ein neues Buch von
Saint-Saëns.
Ed. H. Unter dem Titel „Portraits et Sou
venirs“ veröffentlicht soeben Camille Saint-Saëns eine
neue Sammlung seiner musikalischen Feuilletons. Willkommen
jedes Buch, worin ein erfahrener geistreicher Componist seine
Ansichten über Musik und Musiker entwickelt. Wer könnte
uns besser einführen in Werth und Eigenart der Compo
sitionen, insbesondere seines Vaterlandes und seiner Zeit?
Wenn nur im Kritiker-Componisten die beiden Hälften nicht
so schwer zu trennen wären! Der selbstschaffende Künstler
geräth beim Kritisiren nur zu oft in eine Verlegenheit, die
uns Andere nicht behelligt. Wird der Componist einer
erfolgreichen Oper oder Symphonie einen ganz aufrichtigen
Lobredner in einem Collegen finden, von dem Tags zuvor
eine Oper oder Symphonie durchgefallen ist? Oder hat ein
mittelmäßiger Componist unbarmherzigen Tadel zu fürchten
von seinem kritisirenden Collegen? Die Pariser Kritiker haben,
so weit meine Kenntniß reicht, fast immer die echt französische
Tugend der Höflichkeit als oberste Pflicht empfunden. Damit
machen sie sich das Kritisiren leicht und angenehm — auch
leicht und angenehm dem Kritisirten. Es ist dies weniger
persönlich Milde als nationales Gewohnheitsrecht. Hector
Berlioz, der Mann mit der Tendenz und dem Charakter
kopf eines Revolutionärs, hat als ständiger Kritiker des
„Journal des Débats“ Compositionen, die ihm doch per
sönlich langweilig oder widerwärtig waren, erstaunlich milde
besprochen. „Glauben Sie kein Wort von dem, was ich
Lobendes über die neue Oper des N. N. geschrieben!“
beschwört er seinen Freund H. Ferrand. Die Schönfärberei
galt — wenigstens bis vor Kurzem — als eine nationale
Institution der Pariser Musikkritik. „Wie konnten Sie,“
fragte ich einst einen berühmten Pariser Kritiker, „so liebens
würdig über die gestrige elende Leistung des Tenoristen N. N.
schreiben?“ — „Mais, il n’était pas tout-à-fait sans mé
rite,“ lautete die Antwort. — „Aber was werden Sie thun,
wenn er nächstens noch abscheulicher singt und spielt?“ — „Alors,
on se fait,“ lautete die Antwort. Dieses „Dann schweigt man“
war die letzte Ausflucht — liebenswürdig, aber nicht un
bedenklich. In neuester Zeit scheint sich Paris doch allmälig
von dieser nationalen Schmeichel- und Heuchelkritik
zu emancipiren, und ich konnte in meinem Bericht über die
Wiener Orchesterconcerte der Herren d’Olonne und Anderer
mit großer Genugthuung die sehr ungeschminkten Urtheile
zweier Pariser Kritiker ersten Ranges, A. Pouget und
O. Fouque, über ihre jungen Landsleute citiren. Das sind
freilich Kritiker, die nicht selbst componiren. Wie aber sollen
sich z. B. die Herren E. Reyer, Bruneau, Joncières heraus
helfen in ihren Besprechungen der distonirenden Sängerin
A. oder des stimmlosen Tenors B., welche eben die Haupt
partien in einer neuen Oper von Reyer, Bruneau oder
Joncières studiren? Sie darf man doch um Himmelswillen
nicht reizen!
Saint-Saëns, in seiner Doppelstellung als Componist
und Kritiker, befindet sich nicht in dieser Zwangslage. Er
kritisirt nicht regelmäßig, sondern nur, wann und was ihm
beliebt. Also über keinen Componisten und keine Composi
tion, die er mit gutem Gewissen tadeln müßte. Keineswegs
verhehlt er deßhalb seine Antipathie gegen die neueste
Wagner’sche Schule im Allgemeinen. Im Vorwort erinnert
er an sein früheres „Harmonie et Melodie“ betiteltes Buch.
„Sollte man nicht glauben,“ ruft er aus, „daß seitdem ein
Jahrhundert verflossen sei? Harmonie bedeutete da
mals Wissenschaft, Melodie Inspiration. Die Situation
hat sich umgekehrt: Dilettanten, welche die geringste An
strengung scheuen, um eine Musik zu verstehen, äußern jetzt
eine Leidenschaft für das Dunkle und Unverständliche. Wenn
ich ein Stück verstehe, sagen sie, so ist es schlecht; wenn
ich es nicht verstehe, ist es gut. Sie sind empört, sobald
die Instrumente im Orchester nicht wie vergiftete Ratten
von allen Seiten gegen einander laufen; ein einfaches, natür
liches Accompagnement begleiten sie mit verächtlichem Achsel
zucken. Die Melodie, ehedem vergöttert, wird heute verachtet,
und von Compositionen, welchen sie fehlt, behauptet man, sie
sei darin „überall“. Welche Narrheit! Glücklicherweise ist
das große Publicum naiv geblieben und kümmert sich wenig
um Systeme, wenn man es nur zu interessiren weiß.“
In dem neuen Bande von Saint-Saëns finden wir
weniger Polemik als in dem früheren. Hauptsächlich Er
innerungen an einige ihm befreundete große Musiker und
ein wenig allgemeine Kunstbetrachtung. Den Reigen der
„Porträts“ eröffnet Berlioz, „dieses menschgewordene
Paradoxon“. Ein Vorzug, den selbst seine heftigsten Gegner
nicht anzutasten wagten, ist der Glanz und die Farbenpracht
von Berlioz’ Instrumentation. Wenn hie und da sein Styl
dunkel erscheint, sein Orchester ist es niemals. Es über
fluthet von Licht. Da leitete ihn ein geheimnisvoller Instinct;
seine Methode können wir und konnte er selbst nicht er
klären. In seinem berühmten „Traité de l’instrumentation“
mischen sich in die leuchtendsten Wahrheiten und kostbarsten
Lehren mitunter bedenkliche Paradoxa (zum Beispiel „die
Clarinette ist ungeeignet für idyllischen Ausdruck“). Berlioz’
Buch ist bei aller Bizarrerie wundervoll wie seine
ganze Orchestrirung. Es hat eine ganze Generation
herangebildet. Genial und paradox zugleich ist unter Berlioz’
Compositionen vor Allem seine Romeo-Symphonie. Der
Plan ist unerhört; nicht lyrisch, nicht dramatisch, nicht
symphonisch — ein wenig von Allem. Dafür gab es nur
Eine Entschuldigung: ein Meisterwerk zu schaffen, und das
hat Berlioz gethan. Sein widerspruchsvoller Geist spukt
auch in seiner Kritik. Trotz einzelner unbegreiflicher Urtheile
bleibt Berlioz der erste musikalische Kritiker seiner Epoche.
Und dennoch fehlte ihm die Grundlage der Kritik: die
Kenntniß der Musikgeschichte. Für Berlioz, den Kritiker, war
nichts entscheidend als die Befriedigung oder die Langweile,
so er beim Anhören eines Musikstückes empfand.
Die Vergangenheit existirte für ihn nicht. Zwei Dinge
machten ihn trostlos: die Feindseligkeit der Großen Oper,
welche seinen „Trojanern“ den „Romeo“ von Bellini vorzog,
und die Gleichgiltigkeit der Conservatoriums-Concerte gegen
seine Werke. Die Gunst des Publicums errang Berlioz erst
am Ausgang seines Lebens, und zwar durch die naiv-ein
fache Cantate „L’enfance du Christ“. Ganz mit Unrecht
hat man Berlioz häufig für boshaft gehalten; er war im
Gegentheil gut bis zur Schwachheit, dankbar für das kleinste
Zeichen von Theilnahme. Woher stammte die Fabel von
Berlioz’ Bosheit? Saint-Saëns antwortet mit einer bisher
unbekannten merkwürdigen Enthüllung. Man hatte Berlioz
mit unversöhnlichem Haß verfolgt wegen eines im „Journal
des Débats“ anonym erschienenen Artikels über Halévy.
Nach Berlioz’ Tod nannte sich J. Janin selbst als den
Verfasser jenes Aufsatzes. Er hätte es füglich früher thun
können.
Franz Liszt und Anton Rubinstein bilden den
Inhalt der folgenden Studien. Saint-Saëns liebt und be
wundert diese beiden Künstler, die bei aller inneren Ver
schiedenheit doch dasselbe Schicksal theilten, mit ihren Ton
dichtungen weniger Ruhm zu ernten als mit ihrem Clavier
spiel. Beide mußten die Strafe ihrer außerordentlichen per
sönlichen Triumphe tragen. Wenn Saint-Saëns in Liszt
und Rubinstein die unwiderstehlichsten aller Clavier-Virtuosen
erblickt, so wird wol Niemand ihm widersprechen. In der
Verherrlichung von Liszt’s Compositionen greift er hingegen
zu hoch. Mit Saint-Saëns rühmen wir Liszt’s außer
ordentliche Instrumentirungskunst, können ihm aber nicht
folgen in der Bewunderung des „Melodienreichthum,
der Liszt’s Compositionen mit verschwenderischer Ueppigkeit
durchströmt“. Zum Schluß erwähnt Saint-Saëns selbst,
wie oft man ihm seine Schwäche für Liszt’sche Musik vor
geworfen habe, und bekennt, daß er wirklich nie ohne einige
Besorgniß über Liszt schreibe. Allein die ersten „Symphoni
schen Dichtungen“ hatten ihn nicht blos entzückt, sondern ihm
zugleich den Weg gewiesen zu seinen eigenen so erfolgreichen
Versuchen in derselben Richtung: „La danse macabre“ und
„Le rouet d’Omphale.“
Neben Liszt, dem Adler, glich Rubinstein dem Löwen.
Man brauchte nur sein grimmig mächtiges Haupt zu be
trachten und seine breiten, sammtweichen Tatzen. Merk
würdig war sein erstes Auftreten in Paris. Kein Mensch
wußte damals von ihm, und Rubinstein hatte die wag
halsige Koketterie, ein Concert anzuzeigen, ohne die Unter
stützung der Presse anzusuchen, und ohne mit einer Zeile
sein Auftreten anzukündigen. Natürlich erschien kein einziger
zahlender Zuhörer im Saale. Aber am nächsten Tag war
Rubinstein berühmt und sein zweites Concert überfüllt. Mit
Saint-Saëns schloß er bald innige Freundschaft. Die Beiden
musicirten leidenschaftlich zusammen, einfach um zu musiciren,
und sie bekamen nie genug. In einigen Concerten Rubin
stein’s dirigirte Saint-Saëns das Orchester, ein andermal
spielte dieser sein neuestes Clavierconcert, während Rubin
stein seinerseits den Tactstock führte. Rubinstein’s stärkster
Ehrgeiz, als Operncomponist zu wirken, blieb in Paris un
erfüllt. Sein Oratorium „Der Thurm von Babel“ fiel,
elend aufgeführt, vollständig durch. Wenn Saint Saëns
unter Rubinstein’s Opern den „Feramors“ entschieden be
vorzugt, unter den Oratorien den „Thurm von Babel“, so
erinnert er mich an meine ganz übereinstimmenden Be
urtheilungen aus viel früherer Zeit.
So warm Saint-Saëns von Liszt und Rubinstein auch
spricht, seinem Herzen am nächsten steht doch Gounod.
Ihm widmet er den ausführlichsten seiner Essays. Die
Stunde sei eigentlich noch nicht gekommen, meint er, für
die volle Würdigung dieses großen Tondichters, auf den
Frankreich später stolz sein werde. Die Zeit habe diesen an
scheinend so einfachen, durchaus eigenartigen Componisten
noch nicht an seinen rechten Platz gestellt. Anfangs ward er
für einen Widerschein der alten Meister angesehen, bald der
italienischen, bald der deutschen Schule zugeschrieben, während
er thatsächlich kein anderes Vorbild gehabt, als sich selbst.
In Gounod, dem Künstler, walten zwei Naturen: die christ
liche und die heidnische, der Zögling des katholischen Priester
seminars und der Pensionär der Akademie in Rom, der
Apostel und der Troubadour. Manchmal, wie im „Faust“,
streben diese beiden Naturen energisch gegen einander,
manchmal gehen sie neben einander, wie in „Polyeuct“, zum
Schaden beider Theile. Die Ulysses-Chöre, Sappho, Phile
mon und Baucis zeigen uns den unverfälschten Heiden, die
Oratorien und Messen den christlichen Mystiker.
Als Gounod nach einem (für die Kunst segensreichen)
Schiffbruch als Priester sich für die musikalische Laufbahn
entschied, war diese bereits ziemlich aussichtslos geworden.
Die einzigen großen Concerte, die des Conservatoriums,
blieben unzugänglich für neue Componisten; am ehesten
hoffte Gounod bei der Komischen Oper anzukommen. Zu
dieser Zeit hatte der zwölfjährige Saint-Saëns das Glück,
bei seinem Verwandten, dem in Paris gefeierten Homöo
pathen Hoffmann, die Bekanntschaft Gounod’s zu machen.
Er fand in einer dieser Soiréen den 25jährigen Gounod
umringt von einer Schaar anmuthiger Frauen, Clientinnen
des Doctors und leidenschaftlichen Verehrerinnen des Musikers.
Gounod sang in diesem Kreise Fragmente aus seiner kürzlich
begonnenen komischen Oper. In diesem schüchternen Ver
suche gewahrte man bereits die Keime seiner Individualität:
die Sorge für die Reinheit des Styls und die Wahrheit
des Ausdrucks; Eigenschaften, die er später so schön ent
wickelt hat. Der junge Componist erregte die Aufmerksamkeit
der Viardot, welche ihm von Augier das Gedicht „Sappho“
verschaffte und damit die Pforten der Großen Oper er
öffnete. Seinen Lehrern am Conservatorium, dem nüchternen
Reicher und dem wunderlichen Mystiker Lesneur,
hatte Gounod nicht viel zu verdanken. Entscheidend
für die Richtung seines Talents waren das Priester
seminar, wo er die Kunst der Rede, der klaren
schönen Diction gelernt, und der Salon der Viardot; nicht
zu vergessen die Mitgift einer zwar begrenzten, aber klang
vollen Tenorstimme, mit welcher ihn die Natur ausgestattet.
Wäre der Ausspruch C. Bellaigue’s richtig, der Ausdruck
sei die erste und wesentlichste Eigenschaft der Musik, so
könnte nach Saint-Saëns’ Meinung keine Musik sich mit
der Gounod’s messen. Das Streben nach Ausdruck be
herrschte ihn überall; darum so wenig Noten in seiner
Musik, so wenig überflüssiger Zierrath. Jede Note singt.
Daher auch Gounod’s geringe Eignung für rein instrumen
tale Musik. Trotz großer, echter Schönheiten haben „Sappho“
und „Ulysses“ keinen Erfolg errungen: für das große
Publicum schien die Zukunft Gounod’s zweifelhaft, nicht so
für die Kenner. „Ich glaube, Sie werden niemals
etwas Schöneres schreiben!“ rief der entzückte Saint-
Saëns aus. „Vielleicht doch,“ meinte Gounod mit
einem Lächeln, in welchem schon etwas von dem künftigen
„Faust“ leuchtete. Vorher hatte er noch das Unglück oder
die Unvorsichtigkeit, Germain Delavigne’s Operntext „La
nonne sanglante“ für die Große Oper zu componiren.
Bereits hatten Meyerbeer und Halévy, einen
Augenblick verführt von dieser Dichtung, sie wieder zurück
gelegt, desgleichen Berlioz, welcher schon zwei Acte davon
componirt hatte. „Die blutende Nonne“ Gounod’s erlebte
nur zwölf Aufführungen. Mit gespannter Neugierde hatte
man da Werk erwartet. Wenn es keinen Erfolg erringt,
hieß es, so ist Gounod verloren. Das war allerdings nicht
der Fall, aber sein Horizont verfinsterte sich. Er erstrahlte
bald in doppeltem Glanze: „Faust“!
Noch ist eine kleine Arbeit Gounod’s zu erwähnen, so
wenig Werth er selbst darauf legte: seine berühmte Trans
scription des C-dur-Präludiums aus dem „Wohltemperirten
Clavier“ von S. Bach. Anfangs, als Saint-Saëns das
Stück zum erstenmale hörte, war kaum zu vermuthen, was
es unter dem verderblichen Einfluß des Erfolges bald werden
sollte. Man setzte zu der vom Clavier begleiteten Violin
stimme ein Harmonium, der Geiger steigerte die fromme
Begleitung zur Hysterie; dann wuchs die Instrumentalpartie
noch convulsivischer empor, wurde zum Gesangstück. Für die
Damen wurde es Mode, nach dem zweiten Crescendo in
Ohnmacht zu fallen. Man ging noch immer weiter, ver
mehrte die Zahl der Ausführenden, fügte ein Orchester dazu
mit großer Trommel und Becken! Der himmlische Frosch
blähte sich auf, schwoll immer mehr und mehr, platzte aber
nicht, sondern wurde dicker als ein Ochse. Das Publicum
raste entzückt vor diesem Ungethüm, das jedoch die unschätz
bare Wirkung übte, für immer das Eis zu brechen zwischen
dem Componisten und dem bislang mißtrauisch zögernden
Publicum.
Die über ganz Europa sich schnell verbreitenden Er
folge von „Faust“ und „Romeo“ sind bekannt. Außer einigen
Zwischenfällen bei den Proben erzählt uns Saint-Saëns
nichts Neues darüber. Mit Gounod’s letzter Oper „Polyeuct“
schloß seine Laufbahn in nicht glücklicher Weise. Als Saint-
Saëns zuerst den Chor der Heiden und die darauffolgende
Barcarole hörte, sagte er zu Gounod: „Aber, wenn Sie
das Heidenthum so verführerisch darstellen, welche Figur
wird dann das Christenthum spielen?“ Ja, entgegnete
Gounod, ich kann jenem doch nicht seine Waffen rauben!
Saint-Saëns’ Besorgniß erfüllte sich; die Heiden siegten
bei der Aufführung über die Christen, welche langweilig er
schienen. Die furchtbarsten Verbrechen interessiren auf der
Bühne, nicht so die göttliche Liebe.
Den geistlichen Compositionen Gounod’s widmet Saint-
Saëns eine eingehende, begeisterte Schilderung. Sie schließt
mit dem befremdenden Ausspruch: „Wenn die Opern
Gounod’s für immer im Staub der Bibliotheken vermodert
sind, werden seine Messen und Oratorien noch aufrecht
stehen und künftigen Generationen die Größe Gounod’s
offenbaren.“ Ich möchte eher das Gegentheil glauben. Neben
den zweifellos sterblichen Opern Gounod’s erscheinen mir
seine geistlichen Musiken heute schon rettungslos verstorben.