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Maschinenlesbares Transkript der Kritiken von Eduard Hanslick.
Ed. H. „C’est
attachée!“ Wie ein Leitstern (erzählte mir Massenet)
sich in
Publicum vergeblich in die Hitze declamirte.
übrigens auch nicht immer der dramatische Franzosenfreund
gewesen, der in späteren Jahren seine
neille
anders lautete seine Rede bei der
Feier (
das so regelmäßig zugeht und sie einander ähnlich sind
wie Schuhe.“
zurückzukommen, ist uns als interessante Novität von
Director
neuesten Compositionen zählt sie übrigens nicht. Schon im
Jahre
später (
verminderter Septim-Accord leitet in ein melancholisches
G-moll-Andante, das sich bald (Allegro appassionato) in
die Dur-Tonart stürzt. Sei es dem Hörer überlassen, wo
er die heißblütige Werbung
Zurückweichen ihres tugendhaften Stiefsohnes
heraushören mag. Besonders Phantasievolle dürften wol auch
den Wunderstier agnosciren, vor dem, auf
erschreckten Pferde durchgehen und
Die Ouvertüre macht, ohne erheblich Neues und Bedeutendes
zu offenbaren, doch einen günstigen Eindruck. An ver
schiedenen Anlehen bei
Orchester-Effecten gehobene theatralische Talent
verleugnet sich eben nirgends ganz. ... Es folgten an
zweiter Stelle R. Heuberger’s „
von Rubinstein’s „
von anderer Seite Würdigung erfahren; trotzdem drängt
es mich, dem jungen Künstler auch meinerseits ein Wort
dankbarer Anerkennung auf seine Weltreise mitzugeben. So
jung er ist, zu den größten der heute gefeierten Violin
spieler darf man ihn getrost zählen. Wie bändigt er die
sich gewaltig aufbäumenden Schwierigkeiten des
schen Concertes — eine Leistung, die bekanntlich
selbst schon bei
Jahren mit freudigem Staunen begrüßt hat! Wie mühelos
und gelassen vollbringt er den athemversetzenden Dauerlauf
des
noch seltener antreffe, als diese Proben außerordentlicher
Virtuosität, ist der unbeschreiblich süße, innige Gesang, den
stärkeres Zeugniß für die echt musikalische Natur des
jungen Künstlers, als die verblüffendsten Sprünge auf dem
gespannten Seil der
Der Beifall des Publicums, das in zwei rasch aufeinander
folgenden Concerten
vereinssaal füllte, war, dem Gebotenen entsprechend, ein
außerordentlicher — eine Huldigung in bester Form.
Wie kommt es nur, daß wir Musikkritiker, die wir
jahraus jahrein von allen Componisten und Dirigenten,
allen Sängern und Sängerinnen, allen Geigern und Pia
nisten sprechen, fast nie ein Wort haben für den wichtigen
musikalischen Factor, ohne welchen all jene Concertgrößen
nicht agiren könnten — für den Musikverleger? In dem
Schaufenster von Rosé’s Musikhandlung bemerkte ich
Die von dem
berger
Linie, den heimatlichen Musikmarkt für die wichtigsten Ge
biete der musikalischen Literatur vom Auslande unabhängig
zu machen. Der gesammte inländische Bedarf an classischer
und instructiver Musik wurde bisher von den bekannten
einer
bezahlt wurde, wanderte nach
gesetzlichen Schutzfrist für Compositionen bedeutender Ton
setzer blieb für
theil, da Niemand da war, der von diesen Gemeingut ge
wordenen Schätzen Gebrauch machte; man bezog diese
Werke nach wie vor aus
der einschlägigen Berufszweige angeschlossen:
größte Notendruckerei, sowie die bedeutendsten Musikverlags-
Handlungen und Sortimente. Bei den Schwierigkeiten der
Concurrenz gegenüber den bestehenden ausländischen Editionen
galt es eben, ein Unternehmen zu schaffen, dem von vorn
herein ein großer Kreis von Theilnehmern gesichert war.
Am 1. October d. J. hat die „Universal-Edition“ mit der
Herausgabe ihrer Editionen begonnen, und bis heute sind
bereits 400 Bände erschienen. Allmonatlich soll nunmehr
eine Reihe weiterer Bände erscheinen, bis die „Universal-
Edition“ auf allen Gebieten an Umfang den größten
Editionen entsprechend ausgebaut sein wird. Der Erfolg
ist jetzt schon, in den ersten Monaten des neuen Unter
nehmens, ein außerordentlicher. Sehr förderlich erwies sich
dabei die officielle Empfehlung des k. k. Unterrichts
ministeriums. Den Unternehmern wurde überdies die