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Maschinenlesbares Transkript der Kritiken von Eduard Hanslick.
Ed. H. Als Einleitung eine in ununterbrochenen
Sechszehnteln dahinrollende, für Streichhorchester arrangirte
für die Zuhörer, passender für die Schule als für den
Concertsaal. Eine hübsche Ouvertüre hätten wir vorgezogen.
Hierauf nicht weniger als drei Orchester-Novitäten nach
einander. Zuerst eine Idylle von Zdenko Fibich: „
wenngleich nicht allzu erfindungsreichen Künstlers. Auch die
Lustspiel-Ouvertüre „
hier (
als durch ihr wenig originelles Gepräge. Die Novität
„
Sie verleugnet nicht
seine Hinneigung zu
idyllische Grundton ist glücklich festgehalten; Nachtigallen
triller schweben flötend über dem sanften, ruhigen Gesang
des Orchesters. Wir hätten nur gewünscht, es wäre die
Nacht ein wenig rascher dem „
hinschleppender Schluß die Geduld des freundlichsten
Hörers ermüdet.
Auf Sauret mit einem
entlockt seiner Geige nur ein kleines Tonvolumen von
dünnem Klang, muß daher auf eine mächtig hinreißende
Wirkung verzichten. Der berühmte Künstler wurde durch
anhaltenden Beifall und Hervorruf gefeiert. Jedes erdenk
liche Lob vernahmen wir von allen Seiten, nur nicht den
Ausruf des warm
gemacht!“
Schluß- und Hauptstück des Concertes bildete als
Novität eine Schmidt.
men im Finale desto härtere Arbeit. Dieser vierte Satz,
welcher dem Componisten wol am meisten Mühe und
Studium gekostet, hat uns am wenigsten erbaut; er pro
ducirt zu viel Gelehrsamkeit und zu absichtlich. In ein
aufgeregtes contrapunktisches Stimmengeflecht dringt ganz
plötzlich ein von den Bläsern allein vorgetragener feier
licher Choral. Man kann sich die unerwartete Er
scheinung dieses Bußpredigers nicht erklären. Er hat viel
leicht nur den praktischen Zweck, als verläßliche Säule zu
dienen für die ihn ruhelos umwindenden contrapunktischen
Stimmen. Sonst hängt unserem jungen Tondichter zum
Glück nichts Schmerzrenommistisches an. Für den künst
lerischen Ernst und die frühe Gewandtheit des Componisten
liefert übrigens dieses Finale ein glänzendes Zeugniß.
Herr
oft und stürmisch gerufen worden. Ohne Zweifel warten
seiner noch zahlreiche lohnende Erfolge.
Herr Director
dem gestrigen Concert nicht weniger als drei Novitäten;
das nächste philharmonische Concert verspricht deren zwei
in einem Programm von nur drei Nummern. Ist das nicht
zu viel des Guten? Wir können Herrn
dafür danken, daß er uns mehr Neues vergönnt, als alle
seine Vorgänger gethan, und daß er namentlich junge,
noch unbekannte Talente in die Oeffentlichkeit einführt.
Aber wer das Gesammtprogramm seines heurigen Cyklus
durchliest, stutzt doch ein wenig, dreizehn „erste Aufführungen“
darin zu finden (acht Reprisen:
(
die Namen Schumann und