Der Kritiker in der Kritik: Die Rezensionen zu Eduard Hanslicks Traktat „<title>Vom Musikalisch-Schönen“ (1854–1857) Die Presse Tagesneuigkeiten Anonym Wilfing, Alexander Pfiel, Anna-Maria Stadt Wien (MA7)
Friedrich-Schmidt-Platz 5 1080 Wien Österreich Wien
Der Kritiker in der Kritik: Die Rezensionen zu Eduard Hanslicks Traktat „Vom Musikalisch-Schönen“ (1854–1857) Herausgegeben von Wilfing, Alexander Pfiel, Anna-Maria Projektmitarbeiterinnen Elsner, Daniel Sanz-Lázaro, Fernando Austrian Centre for Digital Humanities Wien 2025

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Maschinenlesbares Transkript der Rezensionen der ersten Auflage von Eduard Hanslicks Ästhetik-Traktat „Vom Musikalisch-Schönen“.

Tagesneuigkeiten Anonym Die Presse No. 88. Wien, Dienstag 17. April 1855. 8. Jahrgang Herausgegeben von Zang, August Wien 1855-04-17
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Die Presse. No. 88. Wien, Dienstag 17. April 1855. 8. Jahrgang. Tagesneuigkeiten

Dr. Eduard Hanslick’s Schrift „Vom Musikalisch-Schönen“ macht im Ausland Aufsehen. Die competenten literarischen und musikalischen Organe sind darüber einig, daß sie es hier mit einem in der Musikwissenschaft epochemachenden Werke zu thun haben. Julian Schmidt (wol der gefürchtetste Kritiker Deutsch lands) empfiehlt „diese geistvolle und selbstständige Untersuchung“ um so wärmer, als „in jüngster Zeit von Wien aus in Büchern und Zeitschriften gar so viel Un nützes über Musik in die Welt hinaus geredet werde.“ Die Blätter für literarische Unterhaltung (redigirt von Hermann Marggraf) schließen eine ausführliche Be sprechung des Hanslick’schen Buchs „mit dem lebhaften Wunsch: dasselbe möchte von vielen Musikern und Kunstfreunden recht aufmerksam gelesen werden, damit doch endlich einmal die vage Begriffslosigkeit und das Umhertappen im Nebel bei der Beurtheilung musikalischer Kunstwerke aufhöre.“ Vom Verfasser scheiden sie „mit der dankbarsten Anerkennung und Hochachtung für das was er ausgesprochen und für die Art, wie er es ausgesprochen hat und hoffen u. s. w.“ In noch eingehen derer Weise bemächtigen sich die verschiedenen deutschen Musikzeitungen des Buches, welches die meisten nicht in der üblichen Recensionenform, sondern in einer Reihe von Leitartikeln besprechen. Die wenigen Zeilen über Richard Wagner in Hanslick’s Schrift haben sogar eine Polemik zwischen der Leipziger und der rheinischen Musik zeitung hervorgerufen. Die beiden WienerMusikzeitungen dürften die einzigen sein, welche das Buch gar nicht besprochen, ja nicht einmal angezeigt haben.