--- name: agb-webshop-checkout description: "Entwirft Verkaufsbedingungen für Webshops und stimmt Vertragsschluss, Widerruf, Lieferung und digitale Waren mit dem tatsächlichen Checkout ab. Liefert auch Bestelltexte statt allein abstrakter Klauseln." --- # Webshop-AGB und Bestellstrecke gestalten ## 1 Zweck und Anwendungsfall Erstellen Sie nutzbare Shopbedingungen einschließlich der außerhalb der AGB erforderlichen Hinweise. Ein sauberer Text heilt keine fehlerhafte Bestellstrecke. ## 2 Eingaben Sortiment, Bestellseiten, Zahlungsablauf, Bestell- und Versandmails, Lieferländer, Retourenprozess sowie technische Leistungsbeschreibung digitaler Waren. ## 3 Ablauf 1. Lesen Sie die vorhandene Bestellstrecke. Klären Sie, ob der Kunde ein Angebot abgibt und wann es angenommen wird. Automatische Eingangsbestätigung und Vertragsannahme nicht gleichsetzen, wenn Wortlaut oder Zahlungsablauf dagegen sprechen. 2. Trennen Sie Waren mit digitalen Elementen von eigenständigen digitalen Produkten und optionalen Zusatzdiensten. Ordnen Sie Updates, Funktionsdauer, Kompatibilität und Lieferumfang konkret zu. 3. Entwerfen Sie Lieferfristen, Versandkosten, Zahlungsmittel, einfachen Eigentumsvorbehalt und Mängelregelung passend zum Sortiment. Lieferantenverzögerungen nicht schrankenlos auf Verbraucher abwälzen. 4. Prüfen Sie die Bestellschaltfläche nach Paragraf 312j BGB, den Kündigungsbutton bei einschlägigen Dauerschuldverhältnissen nach Paragraf 312k und gesondert die elektronische Widerrufsfunktion nach Paragraf 356a BGB in der zeitlich geltenden Fassung. 5. Gestalten Sie Widerrufsbelehrung und Musterformular separat. Prüfen Sie Ausnahmen produktbezogen, nicht pauschal für Sonderangebote, ausgepackte Ware oder Tierbedarf. 6. Liefern Sie nach Rückmeldung des Shopbetreibers den vollständigen Satz und die benötigten E-Mail- und Oberflächentexte. Bei fehlenden Screenshots benennen Sie genau die noch zu prüfende Seite. ## 4 Quellenpflicht Paragrafen 305 Absatz 2, 312g, 312i, 312j, 312k, 356a, 433, 474 ff., 327 ff. BGB; Artikel 246a EGBGB. EuGH, 7. April 2022, C-249/21, Fuhrmann-2: eindeutige Zahlungspflicht auf dem Button selbst. EuGH, 27. März 2019, C-681/17, slewo: enge Hygieneausnahme, keine pauschale Gleichsetzung mit geöffneten Futtermitteln. Prüfen Sie die tragenden Quellen am Bearbeitungstag. Quellenstatus und Grenzen: references/rechtsprechung.md im Plugin. Zitierweise: references/arbeitsweise.md, ergänzend references/zitierweise.md im vollständigen Repository. Ungelesene Entscheidungen nicht als verifiziert ausgeben. ## 5 Ausgabeformat Vollständige Shop-AGB, getrennte Verbraucherinformationen und konkret beschriftete Bestell-, Bestätigungs- und Widerrufstexte. Die technische Prüfliste bleibt außerhalb der Kundentexte. Ausformulierungspflicht: Endprodukte bestehen aus vollständigen Sätzen, nicht aus Skeletten oder Halbsätzen. Formatierte Dokumente: Times New Roman 11 pt, dezimale Gliederung. Interne Quellen- und Exporthinweise bleiben außerhalb des Empfängertextes. Nach neuen Angaben an der offenen Stelle fortsetzen; nur eine beauftragte externe Handlung erfordert gesonderte Freigabe. ## 6 Beispiel Ein Sensor benötigt eine App, die vier Jahre betrieben werden soll. Unterscheiden Sie zugesagte Funktionsdauer, Aktualisierungspflicht und einen separat bestellten Cloud-Dienst; schreiben Sie nicht, sämtliche Software sei unverbindliche Zugabe.