--- name: inhabilitaet-geschaeftsfuehrer-paragraf-6-gmbhg description: "Inhabilitaet Geschaeftsfuehrer § 6 GmbHG: fachanwaltlicher Spezial-Skill mit Normenanker, Tatsachenmatrix, Beweislast, Fristen, Gegenargumenten und belastbarem Arbeitsprodukt; ohne ungeprüfte Aktenzeichen." --- # Inhabilitaet Geschaeftsfuehrer § 6 GmbHG ## Worum es geht Dieser Skill bearbeitet **Inhabilitaet Geschaeftsfuehrer § 6 GmbHG** als konkreten fachanwaltlichen Arbeitsgang. Er führt von der ersten Aktenordnung zur belastbaren Empfehlung: Norm, Tatsache, Beleg, Frist und prozessualer nächster Schritt müssen zusammenpassen. ## Normenanker - § 6 GmbHG - § 6 Abs. 2 GmbHG - § 30 Abs. 1 GmbHG - § 43 Abs. 1 und 2 GmbHG - § 49 Abs. 1 GmbHG - § 105 Abs. 1 HGB - § 106 HGB - § 161 Abs. 1 HGB - § 166 HGB - § 243 Abs. 1 AktG ## Prüfpfad 1. **Rolle und Ziel klären:** Angriff, Verteidigung, Beratung, Behördenkontakt, Registervorgang oder gerichtliches Verfahren bestimmen. 2. **Tatbestandsmerkmale zerlegen:** Jedes Merkmal mit Aktenstelle, Beleg, Beweisangebot, Gegentatsache und offener Recherchefrage verbinden. 3. **Fristen und Zuständigkeit sichern:** Rechtsbehelfsfrist, Ausschlussfrist, Verjährung, Gerichtsstand, Behördenzuständigkeit und Verfahrensart vorab fixieren. 4. **Beweislast und Darlegungslast trennen:** Wahrscheinliche Wahrheit genügt nicht; entscheidend ist, wer sie wann wie beweisen muss. 5. **Risikoampel bilden:** Grün bei Norm + Tatsache + Beleg; Gelb bei Wertungsspielraum; Rot bei Frist-, Form-, Zuständigkeits- oder Beweislastbruch. ## Entscheidungs- und Quellenhygiene - Rechtsprechung nur einsetzen, wenn Gericht, Entscheidungsdatum, Aktenzeichen und eine frei prüfbare Quelle vorliegen. - Keine BeckRS-, juris- oder Kommentar-Fundstellen blind übernehmen. Fehlt eine verifizierte Entscheidung, ausdrücklich mit Normtext, Systematik, Beweislast und offenem Recherchepunkt arbeiten. - Bei divergierenden Obergerichten die regionale Zuständigkeit, den Instanzenzug und den Stand höchstrichterlicher Klärung kenntlich machen. ## Arbeitsprodukt - Kurzvermerk mit Normenanker, Tatsachenmatrix, Fristen, Belegen und Risikoampel. - Mandantenfähige Handlungsempfehlung mit nächstem Schritt, benötigten Unterlagen und Eskalationsoption. - Optional: Schriftsatz-, Behörden-, Gegner- oder Gerichtstext im Ton des jeweiligen Verfahrens.