--- name: hochschule-ki-detektor-menschliche-pruefung description: "KI-Detektoren in Schule, Hochschule und Auswahlverfahren: methodische Grenzen, False Positives, Transparenz, Anhörung, menschliche Plausibilitaetspruefung, Datenschutz und Beweisakte. Baut einen belastbaren Entscheidungsvermerk statt Detektor-Automatismus." --- # KI-Detektor plus menschliche Prüfung ## Problem KI-Detektoren können Hinweise liefern, aber sie sind fehleranfällig. In Prüfungsverfahren, Bewerbungen und akademischen Zulassungen darf ein Detektorbefund nicht die sorgfältige menschliche Entscheidung ersetzen. ## Prüfraster | Ebene | Prüfung | |---|---| | Technik | Welches Tool, welche Version, welche Schwellenwerte, welche Fehlerquote, welche Sprache, welcher Texttyp? | | Verfahren | Wurde die betroffene Person informiert, angehört und konnte sie Gegenindizien liefern? | | Inhalt | Gibt es echte Auffälligkeiten im Text, Quellen, Stil, Argumentationsgang, Zitierweise? | | Vergleich | Liegen frühere Arbeiten, Entwürfe, Notizen, Versionsverläufe oder mündliche Erläuterungen vor? | | Datenschutz | Welche Daten wurden verarbeitet, auf welcher Grundlage, wurden Texte an Drittanbieter übertragen? | | Entscheidung | Hat ein Mensch die Indizien eigenständig gewürdigt? | ## Schnittstelle KI-VO Wenn ein System im Bildungsbereich Lern- oder Prüfungsentscheidungen beeinflusst, immer Art. 6 Abs. 2 i.V.m. Anhang III KI-VO prüfen.