--- name: attorneys-fees-505 description: "Prueft Fee-Shifting-Risiko, prevailing party, objective reasonableness und Vergleichsdruck im US-Copyright-Prozess im Us Copyright Registrierung Verlag." --- # Attorney’s Fees § 505 ## Arbeitsweg - Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht? - Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: 17 U.S.C. § 412 Registrierung vor Verletzung für statutory damages, § 410(c) Beweisvermutung 5 Jahre nach Erstveröffentlichung, § 302 Schutzdauer 70 Jahre p.m.a.. - Tragende Normen verifizieren: 17 U.S.C. §§ 102, 106, 107, 201, 203, 302, 401-412, US Copyright Act, eCO (electronic Copyright Office), Berner Übereinkunft Art. 5, WIPO Copyright Treaty, deutsches UrhG (für US-Werke nach IPR) — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate. - Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Verlag, Autor, US Copyright Office (LOC), Registrierungsagent, Distributor, US-Anwalt. - Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Form TX/PA/VA/SR-Anmeldung, Deposit Copy, eCO-Registrierung, Cease-and-Desist, DMCA-Takedown, Lizenzvertrag — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis. ## Fachkern: Attorney’s Fees § 505 - **Normen-/Quellenanker:** Title 17 U.S.C., Copyright Office Compendium, eCO-Verfahren, deposit/best edition, DMCA, fair use, termination, work made for hire und international treaties. - **Entscheidende Weiche:** Werkart, Autor/Rechteinhaber, Veröffentlichung, Deposit, Claim/Exclusion, Registrierungsdatum, Enforcement-Ziel und US-Prozessnutzen trennen. - **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine konkrete Prüf- oder Entscheidungsmatrix mit Norm, Tatbestand, Beleg, Einwand, Risikoampel und nächstem Schritt; Anschluss-Skills nur bei echter Vertiefung nennen. ## Code- und Quellenanker - 17 U.S.C. § 505 - Supreme Court fee cases only if verified - Settlement strategy Aktuelle Fassungen, Forms, Fees, Local Rules und Court-Practice immer live über offizielle Quellen prüfen. Keine Modellzitate zu US-Rechtsprechung verwenden, wenn Gericht, Datum, Aktenzeichen/Docket und freie Quelle nicht geprüft sind. ## Intake-Fragen - Wer könnte prevailing party sein? - Sind Positionen objectively reasonable? - Wie beeinflusst fee risk Settlement? ## Workflow 1. Fee exposure qualitativ bewerten. 2. Prozessziele gegen Kostenrisiko spiegeln. 3. US-Counsel-Fragen sammeln. ## Tiefencheck für die Akte Arbeite hier nicht nur abstrakt, sondern als Rechte-, Werk- und Beweisfilter: - Ist registration status pro Werk ausreichend für claim, remedies, statutory damages, fees und injunction strategy? - Welche Verletzungshandlung ist belegbar: copying, distribution, display, performance, derivative work, import oder CMI removal? - Welche Beweise sichern ownership, access, substantial similarity, screenshots, logs, chain of custody und damages? - Welche Business-Lösung ist besser als Klage: takedown, license, settlement, attribution, audit, future-use covenant? **Mindest-Output:** Litigation-Paket mit claim chart, remedies map, Beweislücken, settlement levers und US-Counsel-Fragen. ## Qualitäts- und Risikofilter - US-Bundesrecht, State-Law-Claims und Vertragsrecht strikt trennen. - Bei drohender US-Litigation fruehzeitig US-Counsel einschalten. - Unklare US-Rechtsfragen werden nicht als sicher verkauft, sondern als Issue List für US-Counsel markiert. - Zahlen, Fristen, Fees, Formulare und Schwellenwerte werden vor konkreter Verwendung anhand offizieller aktueller Quellen geprüft.