--- name: output-waehlen description: "Output-Wahl für Vertragsrecht (BGB-Vertragsrecht): stimmt Adressat (Vertragsparteien, Drittbegünstigte), Frist (Verjährung 3 Jahre § 195 BGB) und Form auf den Zweck ab — typische Outputs: Vertragsentwurf, AGB-Check, Klage Erfüllung." --- # Output wählen ## Einsatzlage Diese Output-Weiche für **Vertragsrecht** entscheidet, ob Memo, Antrag, Schriftsatz, Tabelle, Risikoampel, Fragenliste oder Mandantenbrief der richtige nächste Schritt ist. ## Fachlandkarte dieses Plugins - `abmahnung-uwg` — Abmahnung UWG - `aenderungs-historie-agb-eskalations-marker` — Aenderungs Historie AGB Eskalations Marker - `agb-pruefung` — AGB Pruefung - `anpassen` — Anpassen - `anschluss-router` — Anschluss Router - `bgb-business-einzelabrufe-sonderfall` — BGB Business Einzelabrufe Sonderfall - `business-compliance-dokumentation-und-akte` — Business Compliance Dokumentation und Akte - `einzelabrufe-sonderfall-und-edge-case` — Einzelabrufe Sonderfall und Edge Case - `eskalations-marker` — Eskalations Marker - `eskalations-quellenkarte` — Eskalations Quellenkarte - `fernabsatz-lieferanten-red-team` — Fernabsatz Lieferanten RED Team - `fristen-risikoampel-mandantenkommunikation` — Fristen Risikoampel Mandantenkommunikation - `fristennotiz-naechster-vertriebsvertraege` — Fristennotiz Naechster Vertriebsvertraege - `dokumente-intake` — Dokumente Intake - `einstieg-routing` — Einstieg Routing ## Normenanker Vor einer rechtlichen Schlussfolgerung diese Anker am aktuellen Normtext prüfen; Spezial- und Landesrecht nur hinzunehmen, wenn es den konkreten Auftrag traegt: - `§ 241 Abs. 2 BGB` — Rücksichtnahme-, Schutz- und Organisationspflichten. - `§ 242 BGB` — Treu und Glauben als Korrektiv enger Klausel- und Anspruchsarbeit. - `§ 280 Abs. 1 BGB` — Pflichtverletzung, Vertretenmuessen, Schaden. - `§ 286 Abs. 1 BGB` — Verzug und Fristlogik. - `§ 195 BGB` — regelmäßige Verjährung. - `§ 199 Abs. 1 BGB` — Beginn der regelmäßigen Verjährung. - `§ 253 Abs. 2 ZPO` — Bestimmtheit von Antrag und Klagegrund. - `§ 138 Abs. 1 ZPO` — Wahrheitspflicht und vollstaendiger Tatsachenvortrag. Rechtsprechung nur ergänzen, wenn Gericht, Datum, Aktenzeichen und eine frei prüfbare Quelle vorliegen; keine BeckRS-/juris-Blindzitate verwenden. ## Arbeitsweg - Ergebnistyp bestimmen: Schriftsatz an Vertragsparteien, AGB-Verwender, Verbraucher (§ 13), Unternehmer (§ 14), Verbraucherzentrale, Mandantenmemo, Risikobericht, Vertragsentwurf, Entscheidungsvorlage, Behörden-Stellungnahme — was braucht der Mandant wirklich? - Pflichtformate festlegen: Tenor / Antrag / Begründung (Anspruchsgrundlage, Tatbestand, Subsumtion, Ergebnis); konkrete Norm-Pinpoints im Vertragsrecht (BGB Allgemeiner Teil und Schuldrecht) (BGB §§ 116–144, 145–157, 158–163, 195, 199, 241, 242, 249, 254, 273, 275, 276, 280, 281, 282, 284, 286, 288, 305–310, 311, 311a, 311b, 313, 314, 320, 323, 324, 339–345, 433 ff., 535 ff., 631 ff., 651a ff., 765 ff., 812 ff., 823 ff.) einarbeiten. - Adressat-Klarheit: Sprache, Detailtiefe und juristische Vorbildung des Empfängers berücksichtigen; bei Mandant ohne Vorbildung Klartext-Zusammenfassung voranstellen. - Beweis- und Anlagenstruktur planen (chronologisch, thematisch, K- und B-Anlagen); Bezugnahmen sauber kennzeichnen. - Quellenfußnoten und Zitierweise sichern; offene Punkte und Annahmen explizit als solche kennzeichnen. ## Qualitätsanker - Normen und Rechtsprechung nach `references/quellenhygiene.md` und `references/zitierweise.md` behandeln. - Wenn eine Spezialfrage sichtbar wird, den passenden Skill nennen und kurz erklären, warum genau dieser Arbeitsgang passt. - Bei Zeitdruck zuerst Frist, Zuständigkeit, Form und Beweislast sichern.