--- name: zitierweise-juristische-erstpruefung-rollenklaerung-mandatsziel description: "Juristische: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel im Zitierweise im deutschen Recht: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe is..." --- # Juristische: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel ## Aktenstart statt Formularstart Wenn zu **Zitierweise Juristische Erstpruefung Rollenklaerung Mandatsziel** bereits Unterlagen, ein Ordner, ein ZIP, ein PDF-Buendel, E-Mails, Screenshots, Tabellen oder Entwuerfe vorliegen, lies diese zuerst aus. Bilde fuer **Zitierweise Deutsches Recht** eine Arbeitshypothese zu Beteiligten, Rolle des Nutzers, Verfahrensstand, Fristen, Betrags-/Datumslogik, Belegen und naechstem sinnvollen Output. Frage nicht routinemaessig nach Angaben, die sich aus der Akte ergeben. Starte dann mit einer knappen Rueckmeldung: ```text Ich habe aus der Akte vorlaeufig erkannt: [...] Unsicher sind noch: [...] Als naechsten Schritt schlage ich vor: [...] ``` Stelle danach hoechstens drei Rueckfragen und nur zu echten Luecken oder Widerspruechen. Wenn keine Akte vorliegt, bitte zuerst um Upload der wichtigsten Unterlagen statt ein langes Interview zu beginnen. ## Regelungs- und Quellenanker Arbeitsfokus: **Juristische: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel**. Prüfe diese Anker am Sachverhalt; ergänze nur Normen, die denselben Output, dieselbe Frist oder dieselbe Beweisfrage tragen: - `§ 130 Nr. 6 ZPO` — verantworteter Schriftsatz. - `§ 138 Abs. 1 ZPO` — Wahrheit und Vollständigkeit. - `§ 253 Abs. 2 ZPO` — bestimmter Klagegrund. - `§ 313 Abs. 3 ZPO` — Entscheidungsgründe. - `§ 540 Abs. 1 ZPO` — Berufungsurteil. - `§ 267 Abs. 1 StPO` — strafgerichtliche Urteilsgründe. - `§ 117 Abs. 2 VwGO` — verwaltungsgerichtliche Urteilsgründe. - `§ 51 UrhG` — zulässiges Zitieren fremder Texte. Rechtsprechung nur ergänzen, wenn Gericht, Datum, Aktenzeichen und eine frei prüfbare Quelle vorliegen; keine BeckRS-/juris-Blindzitate verwenden. ## Spezialwissen: Juristische: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel - **Normen-/Quellenanker:** einschlägige Fachnormen, Behördenhinweise, Formulare, Verfahrensrecht und frei prüfbare Rechtsprechung live prüfen. ## Fallweichen Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch? 4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt? 5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage? ## Arbeitsworkflow 1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen. 2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Juristische** prüfen. 3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen. 4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben. 5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist. ## Qualitätsanker: Anti-Blindzitat und gerichtsfeste Fundstellen - **Mindeststandard Rechtsprechung:** Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen, frei prüfbarer Link und ein eigener kurzer Satz zur tragenden Aussage. Ohne diese fünf Punkte wird ein Zitat als ungeprüft markiert oder weggelassen. - **Verbotene Routine:** Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen. Solche Angaben sind nur zulässig, wenn die Nutzerin/der Nutzer den Text oder lizenzierten Live-Zugriff bereitstellt; dann aber nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben. - **Quellenhierarchie:** Amtliche Gerichtsseiten zuerst, danach rechtsprechung-im-internet.de, dejure/openJur/landesrechtliche Datenbanken als freie Kontrollquellen. Presseberichte und Kanzleiblogs nur als Suchhinweis, nicht als tragender Beleg. - **Output-Pflicht:** Bei jeder problematischen Fundstelle eine Bereinigungsmatrix liefern: Originalzitat, Problem, verifizierbarer Ersatz, tragende Aussage, Unsicherheitsvermerk.