Sonntag, 27. September 1891 1891-09-27 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
Sonnenfelsgasse 19 1010 Vienna
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

The Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) License applies to this text.

The CC BY 4.0 License also applies to this TEI XML file.

http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E470-5
Tagebuch 1879-1892 978-3-7001-1185-6 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1988 1879-1892 349 488 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

Annotation according to TEI/P5.

All end-of-line hyphenation has been removed: any remaining hyphenation occurred within the line

personal names, place names, dates

Wien

27. 9. Sonntag. Mz. Nm. bei mir.― Mir war in den letzten Tagen, als l. i. s. w.― Sie sagte: Du bist traurig, weil du fühlst, daß du mich weniger liebst, und du hast zu viel Mitleid, um es mir zu sagen.―

Ich befinde mich in einer hochgradigen Ueberreiztheit. Gewisse Dinge, die mich an den Anfang der Agonie mit J. erinnern.

― Worte, die mir früher süß klangen und die mich jetzt enerviren, mein Kopfweh steigern.― Glücklicherweise verlor sichs wieder und ich genoss die Seligkeit so rein als es nur überhaupt möglich ist.― (4.)

Ihr Traum, während sie in meinen Armen schlummerte: ich lasse ein Theater baun ― und es ist mir immer zu gross, ich lasse Ziegel auf Ziegel wegnehmen. Endlich, wie ich hineinwill, hab ich keinen Platz. Ich lasse den Operngucker draußen ― es hilft nichts.―

Beeinflußt war dieser Traum durch unsre Gespräche über das Suggestivtheater. (Flohtheater, nennens einige meiner Freunde spöttisch.)