Montag, 9. November 1891 1891-11-09 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E49B-5
Tagebuch 1879-1892 978-3-7001-1185-6 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1988 1879-1892 355 488 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

9/XI Bei Mz. ― Ihr Traum: Sie wird gesund und kommt zu mir: Ich: Ich liebe eine andre: ― Sie ohnmächtig ― „Gib mir Gift.“ ― Hier.― Dann komm ich zu ihr und sage ihr: „Du sollst in meinen Armen sterben.“ Sie schläft in meinen Armen ein, wacht auf und hat alles vergessen. Im Kasten hängen lauter weiße Kleider. Sie geht in den Stadtpark, hat Rosen in der Hand. Setzt sich auf eine Bank. Schlecht aussehender Mensch neben sie. Gespräch. Sie verlieben sich. In einen andern Garten.― Der Mann: Erinnern Sie sich nicht, daß Sie mich schon einmal geliebt haben?― Sie erinnert sich absolut nicht.― „Ich bin A. S.“ ― Sie weiss aber von jenem vergangnen A. S. gar nichts mehr. Sie wird nun mit dem sehr glücklich; er (ich) quält sie aber immer, daß sie sich nicht erinnre, ihn früher geliebt zu haben.―