Mittwoch, 13. Juli 1892 1892-07-13 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E592-D
Tagebuch 1879-1892 978-3-7001-1185-6 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1988 1879-1892 380 488 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

13. 7. ― Heute früh starb mein Großvater.― Dr. Ph. Markbreiter.―

Traum Mz.’s: Mama läuft ihr auf der Straße nach. Geben Sie mir meinen Sohn wieder.― Sie: Ich halt ihn ja nicht.― Sie haben noch keine Probe abgelegt, ob Sie ihn verdienen ― Sie müssen kochen!― Ich kann ja.― Nein, ich will morgen die Köchin hinauswerfen, Sie werden kochen.― Am nächsten Tag kommt Mz.; Papa und Mama legen ihr die Proben vor. Unbekannte Speisen.― Ich in der Küche, rühre in einem Reindl, als wollte ich ihr die Sache erleichtern. Sie ist verzweifelt. Ich: Ich habe eine Novelle geschrieben, die wird dazu passen.― Ich hole sie, sie wird ins kochende Wasser geworfen, brodelt; eine goldene Sauce mit Hendl erscheint.― Wir bringen sie hinein zum gedeckten Tisch, bleiben erwartend stehn. Mama: Sie haben die Probe bestanden.― Papa: Das gilt nichts.― Ich: Siehst du, das ist mein Papa! ―

― Vm. Mz., Nm. bei mir.