Mittwoch, 21. November 1894 1894-11-21 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E8E9-9
Tagebuch 1893-1902 978-3-7001-1636-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1989 1893-1902 101 504 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

21/11 Traum: sitze auf einer „Warte“ beim Burgthor mit Salten. Drüben, wo die Oper, holzschnittartige alte sonnbeglänzte Stadt.― Plötzlich Mz. Rnh. mit blondem Haar vorbei ― ich ihr nach gegen die Augustinerstraße ― sie verbirgt sich in der Hofreitschule ― Vorm. traf ich sie in der Stadt. Nm. sie bei mir.― Ich habe Sie heut zweimal gesehen, sagte sie ― auch vorher, in der Augustinerstr.― Sonderbar!― Erzählte ihr dann den Traum.― Dann wurde ich etwas gewaltthätig; liess aber bald ab: „Ich will nichts durch Gewalt erreichen.“― „Sie werden einen Geliebten haben ― ich erleichtre ihm das jedenfalls ― ich bringe Ihnen vernünftige Ansichten bei.“― Sie war entrüstet und gab mir Recht.

Nach Hans Sachs Abend im Burgth. (köstlich!) bei Dilly, was minder köstlich war.― Eine Person, die Maupassant zurückschickt, weil sie „kleine Geschichten“ nicht liest!