Samstag, 6. November 1897 1897-11-06 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-ED15-3
Tagebuch 1893-1902 978-3-7001-1636-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1989 1893-1902 269 504 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

6/11 Heute Nacht Traum. (Ich wußte dass O. wieder krank, sie hatte vor 14 Tagen Stubenmädchen um Bücher zu mir geschickt.) Olga und ich in einer Hügellandschaft,― O. schwarz, mich nicht ansehend, fordert mich zu einem Spaziergang auf; Paul G. lächelt mich an, mit einem Blick auf Y. ― ich sehe dann Y. in schwarzem Cheviotkleid in einem sonderbaren engen Theatergang, schlechte Sessel; fliehende Arbeiter ― Gesicht Y.s plötzlich grau und alt.― In der Früh kommt Mama und bringt mir aus der Zeitung die Nachricht, dass Olga gestorben ist.― Meine Erschütterung war geringer als ich hätte denken müssen; ich besorgte Kranz, schickte ihn an Fanny Schn.― Vorm. traf ich Dilly; mit Gust. Schw. in der Slevogt Ausstellung.― Nm. Mz. Rh. da; währenddem telef. Mz. I, die mich durchaus sprechen will, in einer schrecklichen Stimmung ist, nachher ging ich zu Fifi ― Nm. war Klein (Rmd.- und Carltheater) wegen Freiwild da; auch Ebermann.