5/4 Traum: ich muss auf einem Post- oder Meldungsamt (etwa am
Ballplatz) nicht nur Heimat- und Geburts-, sondern auch
Todtenschein vorlegen, habe ihn, versiegeltes Couvert, erbrochen, feuchte
Knöchelchen, Todtenkopf, wie gezeichnet drin, empfinde Ekel. Mit
Richard und Brandes, ich ärgere mich über den lauten Ton Richards,
Br. sagt: Aber, liebster, wiederholen Sie doch nicht alles! Ich
entschuldige Richard ihm selbst gegenüber, sage: Es ist doch besser zu
sagen: Ich thue das keineswegs, keineswegs, als: Ich thue das
keineswegs, nicht. Dann im Volksgarten (meine Novelle!), Hofmokl
der todt ist (wie ich im Traum auch weiss), kommt, blind, hat eine junge
als Bäuerin gekleidete Dame (Schratt?) geheiratet, die ihm einredet, das
Kind (sie trägt es wie einen Säugling) ist von ihm (Gerichtsverhandlung
die ich gestern las) ― ungefähr wie Odysseus durch Schuhe verführt
worden, die man ihm geschenkt hat (Ithaka).
Regentag Abbazia.―