Donnerstag, 5. April 1900 1900-04-05 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F058-3
Tagebuch 1893-1902 978-3-7001-1636-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1989 1893-1902 326 504 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10
Abbazia

5/4 Traum: ich muss auf einem Post- oder Meldungsamt (etwa am Ballplatz) nicht nur Heimat- und Geburts-, sondern auch Todtenschein vorlegen, habe ihn, versiegeltes Couvert, erbrochen, feuchte Knöchelchen, Todtenkopf, wie gezeichnet drin, empfinde Ekel. Mit Richard und Brandes, ich ärgere mich über den lauten Ton Richards, Br. sagt: Aber, liebster, wiederholen Sie doch nicht alles! Ich entschuldige Richard ihm selbst gegenüber, sage: Es ist doch besser zu sagen: Ich thue das keineswegs, keineswegs, als: Ich thue das keineswegs, nicht. Dann im Volksgarten (meine Novelle!), Hofmokl der todt ist (wie ich im Traum auch weiss), kommt, blind, hat eine junge als Bäuerin gekleidete Dame (Schratt?) geheiratet, die ihm einredet, das Kind (sie trägt es wie einen Säugling) ist von ihm (Gerichtsverhandlung die ich gestern las) ― ungefähr wie Odysseus durch Schuhe verführt worden, die man ihm geschenkt hat (Ithaka).

Regentag Abbazia.―