Montag, 24. November 1902 1902-11-24 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F3D4-3
Tagebuch 1893-1902 978-3-7001-1636-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1989 1893-1902 384–385 504 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

24/11 Bei Gustav Schw. (Ich versuche das Stück seines Bruders „Der reine Thor“ unterzubringen; Schall u. Rauch retourn. es eben.―) Großer Erfolg der M. Vanna in Berlin schädigt Beatrice gewiss. Es aergert mich, weil die Bea. früher geschrieben und ich Br. ausdrücklich bat, sie vor der M. V. zu geben.―

Ich kenne die andern Menschen so gut, dass ich auch meine eignen Beziehungen gelegentlich mit ihren Augen sehen, ihrem Verstand beurtheilen kann, ja muss, was mich häufig stört.― Mit O. Weihnachtsausstellung.― (Museum.)

Abd. Jul. und Helene.― Helenens Traum, dass sie bei uns (Gentzg.) war, ich habe ihr Documente gegeben, aufs Kind bezügl.; sie wird von wartenden Poliz. verhaftet, im Gefängnis ihr angstvoller Gedanke: jetzt werden alle Leute wissen, dass A. ein Kind, mit „Frau G.“ zusammen lebt.― Charakteristischer Traum.―

Bei O., die verstimmt über das, was sie Zusammengehörigkeitsgefühl 1902: XI 24 - XII 1 385 mit meiner Familie ist [!], weint, was mich enervirt, woraus wieder eine der trotzig verstockten Scenen entsteht wie leider nicht selten.