Sonntag, 17. Jänner 1904 1904-01-17 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F571-1
Tagebuch 1903-1908 978-3-7001-1906-7 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1991 1903-1908 057 492 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

17/1 Viel geträumt.― (Neulich, Semmering, die Mutter der Todten, 2 Glasthüren, öffnet sie, bringt mir mein Kind (das todtgeborene), das aber lebte etc.) Heute: Mit der Todten in einem Restaurant (Fremde) an einem Tisch, auch O. und noch eine Dame. Es war ganz natürlich, dass die Todte nur scheintodt gewesen war, ich fragte mich, ob sie das und unser früheres Verh. einem Hauptmann, mit dem sie jetzt verlobt war, wieder erzählt hatte.― Ich lobte sie und eine andere Dame die sparsam waren, ich und O. wären es nicht. Ein Motocycle in meinem Besitz, mit dem ich mich nicht zu fahren traue, die Brühl, der Frühling, eine Landpartie ― ich hole O.? ab und andre, Salten?, Türkenschanzpark, schlage aber weitern Spaziergang vor. Der Frühling war, wie schon in einem frühern Traum über die Todte, sehr sattgrün.― (Traum.) Mit Karczag spazieren, der den Plan zu meinem 3. Einakter (ich wundre mich dass er ihn hat) unverwendbar findet und sagt, sie werden „Thor und Tod“ dazugeben, was ich unpraktisch finde. Ludo Hartmann irgendwie etc.―

Geburtstag O. Heini und ich geben ihr Blumen u. a.―

Spaziergang Gersthof, Pötzleinsdorf, Glatteis, allein.―

Nm. mit O. über die Frühjahrsreise gestritten.

Nm. Mama, Helene da.―

Alte Briefe O.’s, aus Reichenau an mich mit O. gelesen.―

Tagebuch O.― Ich sagte: Der der geliebt würde, wenn man nicht auf der Welt wäre, dürfte eigentlich nicht auf der Welt sein.