Freitag, 4. November 1904 1904-11-04 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F695-7
Tagebuch 1903-1908 978-3-7001-1906-7 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1991 1903-1908 097 492 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

4/11 Viel geträumt; u. a. von einem Hotel in der Asperngasse (dort wo früher Lothar wohnte, was mir im Traum nicht einfiel) wohin ich als Liebespaar mit O. ging, und in dem eine komische Figur, eine Art Hotel- und Bordell-Arzt eine Rolle spielte wo das Zimmer 21 M. kosten sollte, weil es eigentlich Berlin war, und wo wir im Hinausgehn (mit andern) uns vor Locomotiven und Automobilen flüchten mußten.

Spaziergang allein Pötzleinsdorf, Salmannsdorf, in zieml. Sturm.―

Nm. mit Mama Beethoven 2. Concert.―

Gelesen ein schlechtes Stück von Frau Rotenstern-Tesi „Das ewige Räthsel“, das sie mir im Mscrpt. gab.―

In dem neu erschienenen 1. Heft der Oest. Rdsch. wünscht Berger wie schon andre, dass ich („der einzige der es könnte“) den Bauernfeldschen Lustspiel Faden weiterspinne.― Gibt es verschiedenere Naturen als Bauernfeld und mich?―

Notizen, Schriften u. dgl. geordnet.―

Abds. bei Mama.― Familie.― O. Streicher- und Ansorgelieder.―

Zu Haus las mir O. einige Liliencrongedichte vor.― Wie schön ist es ein Arier zu sein ― man hat sein Talent so ungestört ― ― ― Sprachen drüber, wie unbegreiflich, dass die Leute nicht merken, in was für einer künstlerisch reichen Zeit sie leben: Dehmel, Liliencron, die Mann’s,― Hauptmann, Hofmannsthal ― Strauss ― Streicher ― Mahler;― Klinger, Klimt!―