Donnerstag, 12. Jänner 1905 1905-01-12 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F6DA-A
Tagebuch 1903-1908 978-3-7001-1906-7 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1991 1903-1908 112 492 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

12/1 Komischer Traum (nach Lecture „Capt. Dodero“ von Barilli) Conditorei?― Kaiser Josefstr. ― der Kaiser von China, dem ich „Trottel“ sage, in der Freude, einmal einem Kaiser, ohne dass ers versteht, Grobheiten sagen zu können.―

Vm. der Hervay geschrieben, dass ich nicht lesen werde.―

Nm. am Stück.―

Abd. allein (O. liegt noch) Ansorge Verein, Streicher Abend.― Sprach Specht über Mahler ― dann sah ich Mahler, und hatte direct das Gefühl des Leidens unter seiner Größe. Hatte es noch kaum einem andern gegenüber in dem Maße.― Seine innere Sicherheit.― Darüber und über ähnliches sprach ich noch lang mit O. nachdem ich (aus dem Riedhof) nach Haus war.―

Sowohl Richard als Hugo sind künstlerisch (Formgebung in höchstem Sinn) begabter als ich; überdies hat Hugo den Vorzug der Energie vor mir, und Richard den der innern Reinheit („Charakter“s). An Einfällen bin ich wohl reicher ― aber wie wenig kann ich im Grunde mit ihnen anfangen. (Wehe, wenn es ein andrer sagte!) ―