Donnerstag, 27. September 1906 1906-09-27 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
Sonnenfelsgasse 19 1010 Vienna
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

The Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) License applies to this text.

The CC BY 4.0 License also applies to this TEI XML file.

http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F948-C
Tagebuch 1903-1908 978-3-7001-1906-7 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1991 1903-1908 223 492 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

Annotation according to TEI/P5.

All end-of-line hyphenation has been removed: any remaining hyphenation occurred within the line

personal names, place names, dates

Wien

27/9 Träume; dass irgend eine Tante, Großmutter, oder auch ein Herr in langem schwarzen Rock (wie Goethe und Philipp Schey) mich durch Säle führt, die in gewisser Beziehung zu den beiden Franckensteins (die Wergenthins meines Romans) stehn, zeigt mir eine Photographie, die stellt dar den Großvater, Meixner, Besitzer eines Hotels (das ich früher irgendwie, auf Spaziergang mit Mama und Tante Marie Schey? gesehen habe). Der andre Großvater ist ein Jude, heißt etwa Moische Israel (so wie einer meiner Urahnen, was ich auch im Traum constatire). Sympathie ja Zärtlichkeit für die beiden Franckensteins im Traum.― Der Ohrenarzt Gomperz, vor Leuten?, spricht mit mir über meine Ausgaben ―?―

Vm. Tennis. Frau Speidel. Agnes Sp.

Fred vorüber, Wohnung vergeblich suchend.―

Mittags Mama.―

Lese Platen Tagebücher, Bülow Briefe u. a.

Las das 6. Cap. des Romans. War angenehm überrascht. Weniger daran zu machen als ich gedacht. Einige schöne Stellen. Das ganze doch menschlich recht erfüllt. Will nun weiter. Noch 4 Kapitel. Könnte wohl bis Neujahr im rohen fertig sein. Wenns gut geht, könnte die Verwerthung, resp. Veröffentlichung schon nächsten Herbst beginnen. Nein.