27/9 Träume; dass irgend eine Tante, Großmutter, oder auch ein Herr in
langem schwarzen Rock (wie Goethe und Philipp Schey) mich durch Säle
führt, die in gewisser Beziehung zu den beiden Franckensteins (die
Wergenthins meines Romans) stehn, zeigt mir eine Photographie, die stellt
dar den Großvater, Meixner, Besitzer eines Hotels (das ich früher
irgendwie, auf Spaziergang mit Mama und Tante Marie Schey? gesehen
habe). Der andre Großvater ist ein Jude, heißt etwa Moische Israel (so wie
einer meiner Urahnen, was ich auch im Traum constatire). Sympathie ja
Zärtlichkeit für die beiden Franckensteins im Traum.― Der Ohrenarzt
Gomperz, vor Leuten?, spricht mit mir über meine Ausgaben ―?―
Vm. Tennis. Frau Speidel. Agnes Sp.
Fred vorüber, Wohnung vergeblich suchend.―
Mittags Mama.―
Lese Platen Tagebücher, Bülow Briefe u. a.
Las das 6. Cap. des Romans. War angenehm überrascht. Weniger daran zu
machen als ich gedacht. Einige schöne Stellen. Das ganze doch menschlich
recht erfüllt. Will nun weiter. Noch 4 Kapitel. Könnte wohl bis Neujahr
im rohen fertig sein. Wenns gut geht, könnte die Verwerthung, resp.
Veröffentlichung schon nächsten Herbst beginnen. Nein.