4/2 Vm. bei Herzmansky (nach gestrigem Telephon-Gespräch mit
Straus; Cassian betreffend) ― mit O.; dann in der Palästina
Ausstellung (Bezalel); York-Steiner, Boris Schatz u. a. gesprochen; (Berichte
über die Zustände dort).
Seltsamer Traum, Fahrt Nachts mit irgend Einer (wer?) im Einspänner
Paris, an einer Stelle vorbei, wo s. Z. M. R. ohnmächtig geworden und
nach Haus transportirt worden war ― (was nie der Fall war ―) ― ah,―
welche Straße? ja, rue Scribe ―! ― ich sehe in Papieren
nach und finde die Ausgaben über Medicamente etc. aufgeschrieben,
breche in krampfhaftes Schluchzen aus. Die Begleiterin beruhigt mich.―
― Nm. Brief von Jacob und Julie, weil ich für die Schule, für die sich
Julie bemüht (College) nicht zeichnen wollte. (Julie hatte O.s
Unterschrift haben wollen, ohne jede andre Verpflichtung ― neulich, bei
Trebitsch fand sie plötzlich, es sei unmoralisch, Unterschrift ohne Geld
herzugeben.) Julie kam selbst, nachdem O. schon ablehnend geantwortet;
nach einer durch Juliens Taktlosigkeiten von O.s Seite erregten Discussion,
löste sichs in Wohlgefallen, da Julie rührend und komisch war, und ich
zeichnete 500 Kr.― Ich spielte ihr aus Pant. und Cassian vor.―
W. L. zu Ende durchgesehn.
Mit O. zu Mama. Familie.