Montag, 11. Juli 1910 1910-07-11 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FE8B-B
Tagebuch 1909-1912 978-3-7001-0415-5 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1981 1909-1912 161 459 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

11/7 Traum: Irgend eine fremde Stadt; auf einem Podium vierhändig Klavier spielend Liszt Rhapsodie?, Rosenthal und Vanjung; ich grüße Rosenthal über seine Noten hinweg, vom Zuschauerraum aus, der eine Art Gast-Hof. Vanjung beginnt Csardas zu tanzen.

In die Villa.― Besorgungen.― Dampfbad 75.4 Kilo. Begegne Kapper auf dem Graben. Er hat heut Nacht von mir geträumt, er sehe mein Monogramm, aber statt des A. S. war es ein dreifaches W. (Was mich eine Spur unangenehm berührt.) ―

Nm. wieder Villa. Bei uns wurde den ganzen Tag gepackt.―

Abends mit O. u.a. über die rasende Unsicherheit unsrer Geldverhältnisse gesprochen. Ungeheure Ausgaben; geringer Ertrag meiner Werke. Und die Zukunft!

Aß zum ersten Mal eine Kirsche vom eignen Baum.