Freitag, 19. August 1910 1910-08-19 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FEB2-E
Tagebuch 1909-1912 978-3-7001-0415-5 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1981 1909-1912 170–171 459 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

19/8 Lebhafte Träume gegen morgen. Minni Benedict in der Rotenturmstraße, barhaupt, ich erinnre mich, daß ich ihr auf Rath Olgas einen Ring (?) kaufen soll; mit ihr zum Juwelier: suche einen Saphir; der Juwelier rechnet aus: 85 Kr. 40 H. Der Saphir ist bestaubt und schadhaft. Das wird in der Arbeit schon besser, sagt der Juwelier; ich denke, es ist doch besser, ich schenke ihn Olga. Dann Lauf über eine Landstraße zwischen Wiesen, hüpfend, mit Heini, es ist wohl das Isarthal (gestern Brief Heinrich Manns an Olga, Dank für die Puppe) ― schöner wie Dänemark, dies hier sind Dänen …?― Habe mein kleines braunes Notizbuch bei Salten (?) vergessen; Burckhard bringt’s mir zurück, sieht dick, jung, fiakerhaft aus, blonde Perücke; ich sag ihm, er sieht gut aus; er: ich habe auch soeben eine junge Frau und ihren Liebhaber (?) betrogen. Ich: Die Notizen in meinem Buch sind Ihnen doch wohl unverständlich gewesen?― Er: „Ich habe mir erlaubt, meine Erklärungen beizufügen“ und zeigt sie mir in kleiner Schrift.―

Pötzleinsdorf, dictirt. Im Sonnenglanz über die Felder zurück.

Nm. die alte Posse aus der „Marionetten“ entstand gelesen. Wäre 1910: VIII 19 ― VIII 26 171 ganz verwendbar.

Mit O. Abreise.―