26/1 S. Traum: Tramway, junge Frau, sie setzt sich zu mir, es ist die
(nicht existirende) Tochter der Frau Brossement (Correpetitorin bei
Ress) redet mit mir und ich kann sie kaum verstehn (― häufiger Traum!)
später bin ich auf breiter neuer noch unfertiger Straße, zu Rad, rasch
bergauf, Dornbach, Abhang, neuer Blick zum Semmering, ganz nah,
Gedräng von Leuten, die wieder fort müssen, um andern Gaffern Platz
zu machen; andre Straße, etwa Riviera, zu einem Schloss, Herr mit
schwarzem Bart, der Mann jener Frau (Tochter Brossement), er ist
„Ingenieur für Raubbau“; dann geh ich mit einem langen Jüngling,
halb Deimel (Brief gestern ― Verführung der Tochter!) halb Bubi
Franckenstein (Felizian!) ― in großen Nöten, läuft endlich
Steintreppen hinab ―; dann am Bett von Minnie Benedict, sie,
bescheiden, ob ich nicht doch manchmal mit ihr spazieren gehen werde,
ich küsse ihr etwas gerührt die recht lederne Hand.
Spazieren mit O. und Richard.―
Zu Tisch Leonie Guttmann und Stephi ―
Begann Nm. die Novelle vom „Wahnsinnigen“ zu schreiben.―