Mittwoch, 1. Oktober 1913 1913-10-01 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0325-7
Tagebuch 1913-1916 978-3-7001-0601-2 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1983 1913-1916 065 432 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Neuhaus

1/10 Traum: Spiele Hazard mit Albert, Paul und irgend einer ziemlich üppigen, sich an mich schmiegenden Frau (seh ihr Gesicht kaum) ― ich ziehe eine Karte, auf der steht: Freitag 17. März ― damit hab ich gewonnen ― (Datum des Vortags, 1899, an dem M. R. starb.) Es klopft; ich sehe nach, es ist ein langer junger Mensch, ich kenne ihn, er war bei Lilis Begräbnis Todtenwächter od. dergl.; nun ist er Detectiv (in Wirklichkeit ist es der Badwaschler Eckbauer, Reichenau ― seit Jahren nicht gesehn) ― er tritt ins Zimmer, die Karten sind fort, ich sage zu Paul: Warum habt Ihr nicht auch die Geldtassen weggeräumt; Eckbauer ist ärgerlich, verräth sich nicht; ich schicke Heini zu ihm ―

Mit O. spazieren, Weißenbach.―

Lese Mörike Briefe und Schauspieler Christs Autobiografie.― Spaziergang gegen Gadenweith.

Lese Abends die Novelle (Wahnsinn) bis zu dem Punkt wohin sie gediehn durch. Geschwätzig, unmöglich im Stil, aber keineswegs hoffnungslos.―