Montag, 17. November 1913 1913-11-17 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
Sonnenfelsgasse 19 1010 Vienna
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

The Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) License applies to this text.

The CC BY 4.0 License also applies to this TEI XML file.

http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0354-2
Tagebuch 1913-1916 978-3-7001-0601-2 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1983 1913-1916 075–076 432 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

Annotation according to TEI/P5.

All end-of-line hyphenation has been removed: any remaining hyphenation occurred within the line

personal names, place names, dates

Wien

17/11 Träume: ― wohne dem Medardus ― in Prag? bei ― eine Scene, die ich nie geschrieben ― ah, Eger hat das Vorspiel zusammen gezogen ― Frechheit!― Applaus,― die Leute wissen dass ich da bin ― ich spreche mit Barnowsky (Eger ― dem Direktor ―) er wird leider nichts mehr von mir spielen ― er muss sichres spielen, wie Wedekind;― ich eile durch Gassen, suche etwas oder wen, Landstraße (Bezirk) ― in ein Haus, breite Stiege, oeffne die Thür ― Leute sitzen lauschen einem Vortrag, kunsthistorisch,― ich hinunter, ein junges schwindsüchtiges (?) (Stuben?)-mädchen, nett stösst im Flur mit mir zusammen, es bestehen, von früher oder für später irgend welche Beziehungen zu mir ― sie schaut mich nie an, Arbeiter, Packete, Kerze ― Gefahr einer Explosion ― wie ― denk ich, wenn alles in die Luft geflogen wäre ―? ich auch verschwunden ―? niemand ahnte, dass ich gerade hier zu thun hatte ―? ― in einer Tram begegne ich dem Mädchen wieder, besser angezogen,― jemand sagt, es sei die Frau des bekannten Künstlers, der sich, mit ihr im Apolloth.(?) 76 1913: XI 17 - XI 20 producire; ich denke mir: sie ist offenbar nur einmal für diese Frau eingesprungen ― u. s. w.―

Nach Wien zurück.―

Abends im Tonk. Verein; Dohnanyi, d’Albert, Richard Mandl.― Im Imperial allein gegessen.

Novelle, Mscrpt. von Olden (Stephi schrieb es), gelesen.―