Donnerstag, 24. Dezember 1914 1914-12-24 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-04E5-D
Tagebuch 1913-1916 978-3-7001-0601-2 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1983 1913-1916 159–160 432 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

24/12 Besorgungen Stadt. Begegne Geyer, aus dem Kriegspressequartier. Das Gespräch von Molnar (das heut in den Blättern steht) mit Erzh. Friedrich. Molnar sagte zu G.: Hätt ich das ganze Gespräch mitgetheilt (resp. mittheilen dürfen), so wäre übermorgen der Krieg aus. Fr. u. a.: „Einen großen Sieg werden wir nicht haben“ ― „In S. war eine Katastrophe ― aber beruhigen Sie nur ― schreiben Sie, die nötigen 160 1914: XII 24 - XII 26 Maßnahmen sind getroffen.―“― Ernennung Erzh. Eugens für den verabschiedeten Potiorek ― angeblich Strohmann für Auffenberg.―

Panorama Engl. Flotte etc.

In der Tram stellt mir Friedjung ein junges Mädchen vor, leise: Meine illegitime Tochter Paula, die ich jetzt legitimire.―

Traum heut Nachts: Hotel, etwa Berlin, Thiergarten, Speisesaal ― ich esse mit meinen Kindern (?) ― finde dann auf der Speisekarte ein Spezialgericht zu 150 Kr. ― resp. 75 fl. ― zeige das entrüstet ― meinen Eltern, die an einem langen Nebentisch allein sitzen,― und denke mir: Wie sonderbar, dass ich in meinem Alter zu meinen Eltern noch stehe wie ein Bub (finde es irgendwie rührend).―

― Nm. Bescheerung; Arthur Kaufmann, Bachrach’s und Stringa.―

Abd. bei Julius. Familie. Etwas Musik. Ich mit Julius einen Satz des Strausschen Violinconcert.―

Der Brief von Rolland; er hat zu meiner Erklärung (Journal de Genève) ein Vorwort geschrieben; Telegramme in einzelnen Blättern.