Montag, 3. Jänner 1916 1916-01-03 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-065B-8
Tagebuch 1913-1916 978-3-7001-0601-2 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1983 1913-1916 254 432 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

3/1 Traum: Dr. W. besucht uns, auf Urlaub, ich schenke ihm eine rothe Mappe (die ich in Wirklichkeit von O. zu Weihnachten bekam) ― es ist die alte Burgringwohnung, ich dann Schlafrock, mit dem Abendbl. der N. Fr. Pr.― im Nebenzimmer, im dunkeln, O., Scheite nachlegend, knieend, mit Lili im Arm, sich zärtlich aber etwas falsch nach mir umwendend.― Dann hab ich etwas mit einem Friedhof zu thun, einem künstlichen oder gar Spielerei (wie Carovius im Gänsemännchen, der „Nero unsrer Zeit“) ― ― ich entwerfe eine absichtlich boshafte Grabschrift für wen?,― ungefähr des Sinnes, als wünscht ich dem betreffenden unbequem zu liegen. Wache stöhnend und schreiend auf.―

― Dictirt Briefe, Fldb.―

Dr. Pollak (Lili Schafblattern).

Begann Nm. am „Wahnsinn“ zu feilen (im Detail).―

Rechnungen etc.―

Nach dem Nachtmahl Speidels; er liest einen Monolog zu einer Kriegsfürsorgevorstellung vor.―