16/1 S. Traum: dass Auernheimer im 4. Monat in der Hoffnung, seine
Mutter betrübt; ich, in solchen Sachen versirt, verspreche ihm Hilfe
(welche?) ― Burckhard in meinem Zimmer ― jung und lebhaft; auch Dr.
Emil Frischauer und ein Unbekannter (B. und F. todt!) ―
Blumen an O., die heute (statt morgen) ihren 34. Geburtstag feiert.
Spaziergang Pötzleinsdorf. Meiner Stellung in der Welt nachgedacht. Das
ungeheure Mißverstehn, das mir von überall entgegenklingt ― leichtfertig
und böswillig. In der Jugend, den Anfängen eher erträglich ja ―
dazugehörend; auf der Höhe,― dem Abstieg mindestens nah,― revoltirend.
So dumm und nichtig all diese Stimmen, die ja verklingen werden; es immer
wieder hören, dass ich „diese Zeit nicht verstehe“ ― „weggefegt“ sei,
dekadent und weiss Gott was ― wie beim Medardus voriges Jahr, so heuer
anläßlich der K. d. W.; es könnte erbittern. Das ist was andres als
„Empfindlichkeit gegen Kritik“.― War trotzdem nicht übel gestimmt,
und entwarf zahme oder minder zahme Xenien.
― Zu Richard, der sehr krank war; bei Paula am Bett, die auch
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leidend; Kaufmann und Efraim Frisch waren da, der bei der Briefzensur ist.―
Las Nm. ein schlechtes Buch von Fr. Plessner, Mscrpt. aus München
geschickt, mit eingebildetem Brief.―
Wahns. zu Ende gefeilt.