Donnerstag, 27. Jänner 1916 1916-01-27 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0673-C
Tagebuch 1913-1916 978-3-7001-0601-2 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1983 1913-1916 261 432 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

27/1 Traum: Gehe touristisch angethan durch ein Wäldchen etwa wo die Radetzkybrücke ― Ring gegen Leopoldstadt; sehe vor mir Klimt, will ihn nicht stören, da er die Einsamkeit liebt, ich passire ihn, er hält mich auf, zeigt mir ein Blatt mit Zeichnungen (Fabri im Verführer ― Heini’s Blätter mit Soldaten aus dem 30j. Krieg) ich liebe ihn sehr; dann ist er bei uns,― Speisezimmer Burgring ― das ich oft im Traum sehe, ich eine Mappe in der Hand, in den Salon (Burgring) dort wohnen Bahr und Frau (Mildenburg), ich drehe 2 von den 3 elektr. Flammen ab, weil sie sparsam sind (Abschiedvorstellung der Mildenb.!) ― dann fahr ich mit meiner Mama bergauf, [Serpentinen] schöne Gegend, ich sage: noch 4, 5 Stunden ― bis Flims, meine aber Lunz oder Baden,― wir kommen an parcellirtem Ackerland vorbei: Tafeln, Baustelle 1, 2 etc.; Mama soll sich eine aussuchen (Gespräch gestern über Leben in Baden, Ankauf etc.).

― Vm. bei Salten; enthoben vom Militärdienst, Fremdenblatt; nun scheints will man das zu Gagendruck benützen. Aus Konstantinopel. Mißhelligkeiten zwischen Deutschen und Bulgaren (?).Der deutsche Kaiser über einen baldigen Frieden mit Italien ― (?).―

Bei Karolyi, zahnärztlich. Alles in Ordnung.

― Nm. Dr. Pollak, wegen Heini und O.―

Mit Hansi Schmidl im Nedbal Tonkünstler Orchester Conc.