Mittwoch, 6. September 1916 1916-09-06 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0752-0
Tagebuch 1913-1916 978-3-7001-0601-2 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1983 1913-1916 312 432 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Altaussee Villa Annerl

6/9 Träume, etwas wirr, von Olga, die nicht fertig wird, von meiner Mutter, meiner Tante Irene, auf dem Land,― vom akad. Gymnasium, und Stephi;― dann Kinder vor einer Spielereihandlung; ein Bub sehr „Koberl“ legt sich vor der Thür aufs Pflaster, mit gekreuzten Armen, um dem Grabmal eines Kreuzritters ähnlich zu sehn. (Fast ein Symbol des katholis. Snobismus, über den ich in der letzten Zeit (zuletzt auf dem Loser Abstieg) sprach ― bedingt durch Einzelfälle, z. B. ― Martha Str., die wünscht, dass Albert W. ― nach Kalksburg komme;― Hugos Brief an Kralik,― Baron Oppenheimer ― der für seine Kinder ― einen Abbé sucht etc.) ―

― Träume ferner, dass ich eine Verlustliste lese, neben mir steht Hauptmann? Neumann? der Componist der Liebelei ― (?―) ich finde „Hauptmann Neumann“ (es ist derselbe oder ein andrer, mache mir übrigens keine Gedanken drüber) gefallen, und sage (mit dem Bewußtsein, witzig zu sein) ― Dieser N. war vor zwanzig Jahren mein Patient ― und erst jetzt ist er gefallen!― Der Hauptmann lacht.―

― Mit Lili zu Auernheimers. Leonie, Gespräch über den Krieg.

An „Wiederkehr“.―

Nach dem Nachtm. bei Hupkas, Musik. Eisenberger, Weingarten, Hansi L.―