Samstag, 18. November 1916 1916-11-18 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
Sonnenfelsgasse 19 1010 Vienna
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

The Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) License applies to this text.

The CC BY 4.0 License also applies to this TEI XML file.

http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-079B-E
Tagebuch 1913-1916 978-3-7001-0601-2 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1983 1913-1916 330–332 432 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

Annotation according to TEI/P5.

All end-of-line hyphenation has been removed: any remaining hyphenation occurred within the line

personal names, place names, dates

Wien

18/11 Hatte gestern, allerlei durchsehend, auch ein paar Verse gefunden, die s. z. für Bahr bestimmt waren (glaub ich) und daran gemodelt, besonders eine Stelle: „Hängt der Mittag schwül entfacht Über unsern Wegen“ ― Daraufhin träum ich heut, dass ich auf einem Riesenplatz in Salzburg mit Bahr daherkomme, er etwa in Lidomantel; wir setzen uns an ein Tischchen, blendende Sonne trotz November, heiss, und Bahr spricht sehr ruhig über seinen Katholizismus.―

Besorgungen; Blumen für O. u. s. w.―

332 1916: XI 18 ― XI 21

Nm. Notizen zum „Sohn“.―

Abd. mit O. und Gund ins Conzert von O. Lili weint, dass sie nicht mitgeht. Heini hat die ersten langen Hosen, geht mit „Wucki“ (dem neuen „Fräulein“).― Kälte und Schneetreiben.― Ich sitze (Kl. Konzerthaussaal) zwischen Prof. Hupka und Stephi, die (verweint) viel zu spät kommt. O. singt Brahms, Schubert, Wolf. Anfangs nicht frei, dann manches sehr gut. „Wegweiser“ am besten, sowie „Tretet ein“, und die Zugaben (Salamander, Meine Lieb ist grün). Viele Blumen, sehr viele Bekannte gratuliren zum Schluss im Künstlerzimmer. Stimmung gut. Richard spricht von der „Wunderkur“ durch Steiner.― Frau Askonas, Rosa Gußmann, Elschen Speidel, viele andre.―

Fahre mit O. und den Blumen heim, Schmidls nachtmahlen bei uns. Schm. erzählt von Rabitsch’ Fliegerkunst, Orden, trüber Jugend.― O. leidlich zufrieden mit dem Ausfall.―