Mittwoch, 21. Februar 1917 1917-02-21 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-07FA-3
Tagebuch 1917-1919 978-3-7001-0722-4 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1917-1919 021 428 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

21/2 Traum: Audienz bei Hussarek, warte lang, endlich bei ihm, habe vergessen, was ich ihm zu sagen habe; er zuerst fremd, dann liebenswürdig, da ich sehr amüsant plaudre,― wir sind im schönen Minister-Empfangssaal, dem Rathaus? gegenüber; ein Sectionschef setzt sich zu uns, hört gern zu, H. bittet mich ihn zu begleiten. (Deutlicher Vater traum. Ich = Bernhardi, Hussarek = Flint; der Sect.chef. = Hofrath.) ― Im Vorsaal geht ein Gymn.college herum, Schürer, wie ich weiss; es war aber ein gewisser Drey („Nachklang!“) ― sehr ungeduldig, dick, mit einer Art russ. Schulanzug, Gürtel, auffallend hoher. Kragen. (Der Kragen im Traum offenbar daher, weil Drey durch seinen schmutzigen Hals (vor 40–45 Jahren) berühmt war, was ich im Traum nicht wußte ― aber durch den hohen Kragen abreagirte.―)

Dict. Fr. d. R.―

Nm. am „Nachklang“.―

Bar. Winterstein zum Thee. In wenigen Tagen wieder ins Feld, Stanislau Gegend, Ordonnanzoffizier ― sieht der Frühjahrsoffensive nicht mit Begeisterung entgegen.― Über Wien im Krieg, gesellschaftliches, künstlerisches.―

Bei Schmutzers Billard, Frau Liesl erzählt von der Triestiner gesellschaftl. Irredenta. Freiwillige in oest. Uniform machen sich unmöglich etc.―