28/3 Traum: Mit O. und einem indifferenten Dritten (etwa wie der
Religionslehrer Zimmels) in eine dunkelgrüne Frühlingslandschaft,
Scheideweg, Wald, Wirtshaus;― bin traurig, weil O. mich nicht liebt ―
weine in die Polster und wache auf ― träume weiter, wir, ich O., Kinder
und Fingi in Salzburg, 11.40, Zug um 12.35 weiter, wir haben Zeit in der
Restaur.-Halle zu essen, thun es, es wird spät, der Pudding kommt
nicht, ich muss zahlen, der Kellner wünscht, dass die Plätze frei werden
O. mit Kindern voraus ― mir fällt ein ― dass ich meinen Koffer noch
aufgeben muss ― da ist ja Arthur Kfm. und Richard B.-H.― verläßlich,
die übernehmens; ich suche den Schein in Brieftasche, Börse, vergeblich
muss hinüber rennen, Localbahnhof, Uhr: 12.33 ― verliere beinah die
Beinkleider, Perron ― ein Zug wird rangirt, habe also noch Zeit ― nein
das ist er nicht ― drüben ― ein großer dicker Bahnbeamter: eben ist er
durchgefahren ― ohne zu halten, wie öfters im Krieg;― ich freue mich,
dass also die andern auch nicht fort sind ― hinüber, kleine Halle, wenige
Menschen, O. ziemlich fremd, Gusti Glümer;― ich küsse sie auf beide
Wangen;― nun werd ich meinen Pudding essen;― erwarte (später) ―
irgendwen, im Nebenzimmer sortirt irgend ein weibl. Wesen Hemden,
was eine musikal. Nebenbedeutung hat ―; ich weiss, dass O. kommt;―
ich bin im Speisezimmer der Eltern Burgring (ohne dass es mir im
Traum zum Bewußtsein kommt) ― werfe mein Hemd ab, an den Tisch
gelehnt, O.― ebenso ― wirft sich mir in die Arme (Zwischenspiel!) ―
Vm. Costume Probe Zwischenspiel. Hübsche Aufführung. Die Marberg
überraschend gut. Der Kallina (Gräfin) sagt ich: Sie haben sich
jünger erhalten als das Stück.―
Ich sass vorn, ganz allein und hörte wie von fern! ― (wenn ich hörte).―
Traurig.―
Bei Benedikts mit O. gegessen, wegen Gfn. Ilse Seilern (Stegmann, Rudi
Oldens Schwester).―
Herr Alfons Blümel spielt uns einige seiner sehr hübschen
Dafnislieder vor.―
„Wahnsinn“ weiter gefeilt.
Mit Heini Schubert B dur Trio.―