Freitag, 13. April 1917 1917-04-13 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-082D-A
Tagebuch 1917-1919 978-3-7001-0722-4 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1917-1919 035–036 428 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

13/4 Träume: Probe Medardus unter dem neuen Direktor, der nicht sichtbar; doch hinter der Scene schleicht gelb und bös Müller Guttenbrunn (der Haderlump) umher. Aha, denk ich mir. Auch Hugo ist da, ich rathe ihm über eine Brochure (welche) zu schreiben, er lehnt es aergerlich ab. Dann Eisenbahncoupé; Millenkovich in Gesellschaft, schimpft über mich; ich sage ihm: Sie wissen doch, wer ich bin, sagen Sie mirs doch ins Gesicht.―

Im Morgenblatt Gratulation Weiskirchners an Mill., mit der Hoffnung, er werde sein „christlich germanisches“ Programm verwirklichen. Überall hält das Geschmeiss seine Zeit für gekommen.―

Dictirt: „Sohn“.

Nm. am Fldb.―

Las die Dumas Memoiren (10 Bände) zu Ende, mit viel Vergnügen.―

Z. N. Ama, Max Leitner, Frl. Mayer, Wassermann; nachher Arthur Kfm. und Fehling. Das „Theater der Freunde“, das Jacob und Fehling gründen, mit Wozzeck zum Beginn, Fehling Regisseur. Nichts dagegen einzuwenden, nur enervirte mich ein wenig Jacobs Selbstgefälligkeit und die Motiv-verschleierungen. Fehling sprach höchst amüsant, klug, scharf über Theater, Regie, Publikums-, Geschmacksfragen. Das Theater wird seinen Sinn haben, wenn Fehling dadurch bekannt wird.― Man 36 1917: IV 13 - IV 17 will vorläufig auf Oeffentlichkeit und Kritik verzichten. (!) ―