Dienstag, 15. Mai 1917 1917-05-15 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-084D-6
Tagebuch 1917-1919 978-3-7001-0722-4 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1917-1919 044 428 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Salzburg

15/5 Nachts Gewitter; in den Schlaf hinein hört ich dumpf ein oder zwei Donnerschläge.― Morgengratulation und Gruß von O.― Schöne Blumen Rosen und Flieder von Julius und Helene.― Kriegsfrühstück, durch mitgebrachte Gansleber gemildert.― Stadtbummel, Einkauf von Stoffen. Nach morgendlichem Regen wieder schön und heiss. Geburtstag-Diner im Hotel.― (Bis hieher vor St. Todesnachricht.)

Nachm. im heissen Westzimmer Hamsun „Segelfoss“ lesend ― schwer geschlummert ― geträumt als läg ich in einem Bad, mit hohen Stiefeln, ohne mich rühren zu können.― Fuhren dann alle (O., Jul., Helene, Annie) Hellbrunn ― spazierten durch die Allee, an der Tanne vorbei, wo O. vor 16 Jahren die Vision unsrer Kinder hatte, Steinernes Theater, Monatschlössel, saßen im Restaurant an der Bahn ― (wer mir prophezeit hätte ich würde an meinem 55. Geburtstag zur Jausenzeit schlechtes Bier trinken und froh sein, daß ichs kriege) ― heim, nachtm. Europe, spazierten längs der Salzach, saß dann mit Jul. im Café Bazar, die Damen auf einer Bank an der Salzach.