Samstag, 27. Juli 1918 1918-07-27 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0A02-7
Tagebuch 1917-1919 978-3-7001-0722-4 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1917-1919 165–166 428 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

27/7 Vm. Besorgungen.― Panorama (Zürich etc.) ― In der Donau Dampfschiffahrts Gesellschaft bei Dr. Thon; Auskünfte wegen einer ev. Donaufahrt bis Passau.―

Bei Tante Irene im Sanatorium.― Bei Hajek, der nun auch so pessimistisch als möglich.

― Bei Tisch erzählt Lili ihren Traum von heut Nacht: der Kaiser hat mich besucht, nachher Hr. v. Strakosch (Nachbar, Seidlers Freund).

― Gegen Abend bei Dr. Szeps. Er hat durch einen Mittelsmann bei Hunyady anfragen lassen: eine Deputation müsste durch den Kabinetsdirector (jetzt Seidler) angemeldet werden ― Weg zu S.: ― Benedikt!!― Es käme also wieder darauf hinaus, daß man eine Loyalitätskundgebung veranstaltet, die herablassend quittirt wird!― Ich lehnte dankend ab. Sz. wird noch mit Körber sprechen. Vom Brief räth er entschieden ab;― Kaiser würde ihn nicht einmal lesen. (?) ― Allerlei über ihn, wie über den früheren,― den letzten der Monarchen, der „Würde“ gehabt hatte.― Polit. Verhältnisse ― Föderalismus als Rettung. (Warum 166 1918: VII 27 - VII 29 das Zögern?) ― An Revolution glaubt er nicht.

― Mit Andrian im Meissl soupirt. Über die Burgtheaterverhältnisse; er hörte gut zu. Es scheint, er selbst will der Director sein. Michel hat er zum Praesidialisten in der Intendanz gemacht. Hugo will Schalk als Operndirector. (Nein!) ―