Sonntag, 11. August 1918 1918-08-11 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0A11-6
Tagebuch 1917-1919 978-3-7001-0722-4 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1917-1919 169–170 428 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

11/8 S.― Mit Kolap und Bruder (Pötzleinsdorf―) Dreimarkstein ― Sofienalpe ― Hütteldorf.

170 1918: VIII 11 - VIII 14

Traum: Hole im Büro des Burgtheaters (als Autor?) meinen Gehalt von 20 (?) Kronen;― Horsetzky, mit zwei andern an einem Tisch, ruft mich herein: es werden Filialen des Burgtheaters in den Bezirken gegründet, ich solle die in der Leopoldstadt leiten, wobei ich die antisemitische Spitze fühle.

Gestern ein Traum, daß eine deutsche Prinzessin (warum?) sich mit mir zu unterreden wünscht,― sie ist sehr einfach gekleidet (sieht wie ich erst beim Erwachen weiß aus wie M. R.),― ich begleite sie auf einer Reise,― irgend eine Dorflandschaft,― ein natürliches Bedürfnis ruft mich ab ― der Ort, den ich, in einem Bauernhof, rasch aufschließe ist occupirt durch Lili v. L., die freundlich lächelt.―

― Nm. am „Nachklang“.― Sehr müd.―