Dienstag, 24. September 1918 1918-09-24 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0A3D-6
Tagebuch 1917-1919 978-3-7001-0722-4 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1917-1919 183 428 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

24/9 Vm. Panorama (Paris).―

Überbrachte Bernau die „Schwestern“.―

Zu Julius’; brachte ihnen die Correcturbogen der „Schwestern“ und der „Heimfahrt“;― erzählte ihm meine Gespräche mit Bahr.

Nm. Nachklg. Buch 4.―

Bei Popper, der nun in der Pens. Patak. Über die polit. Verhältnisse. Er nennt Wilson den größten Massenmörder der Geschichte und sieht der Zukunft mit Graun entgegen.―

Träumte heut Nacht allerlei: Bergpartie mit meinem Bruder oder Sohn (die im Traum selten zu unterscheiden sind), Schafberg (welchen?) Hütte;― draußen eine Wiese, ein Bauernmädchen, bei der ich mich betreffs Roseggers Tod erkundige;― ich schreibe (in jener Hütte?) einen Brief an M. R.―?, die ich in einem Monat heiraten soll,― daß die Heirat nicht stattfinden wird,― zerreisse den angefangnen Brief, weil er beginnt „liebste Freundin ―“ was mir zu formell scheint;― auf einer Art Fortificationshöhe drei Schüsse;― in langsamen Abständen; sie bedeuten die Judification der drei Mörder Davit, Ulmer und ―?. (Es waren nur zwei: Davit und Franke;― Ulmer ist der Name eines schlechten Münchner Schauspielers.).

― Wie lange schrieb ich schon keine Träume ein!