Freitag, 25. Oktober 1918 1918-10-25 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0A5C-3
Tagebuch 1917-1919 978-3-7001-0722-4 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1917-1919 193 428 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

25/10 Lili erzählt mir folgenden Traum. Sie geht mit Tante Helene in ein Thor ― Tunnel ― kein Ausgang ― sucht ihn vergebens;― endlich tief unten im Dunkel, auf einem Bett ― Kaiser Franz Josef;― doch sieht sie nur sein rosa Gesicht. Er sagt, man könne heraus, wenn man an die Thür ein weißes Plakat hefte.― (Hätte ein Erwachsener den Traum gehabt, wäre die Deutung leicht: oesterreich. Zustände ― Manifest des jungen Kaisers etc.― die wirkliche Quelle bei Lili ist gestrige Abendlecture; dazu ihre kindliche Schwärmerei für den Kronprinzen, der sie oft „selber“ ist.)

Bei Salten. Seinem Buben gehts ausgesprochen besser. Wir reden über Wilson, und Steuersachen.―

Nm. am „Weiher“.

Z. N. W. Groß; spielte seine Violinsonate und allerlei andres.