Sonntag, 10. November 1918 1918-11-10 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0A6C-1
Tagebuch 1917-1919 978-3-7001-0722-4 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1917-1919 200–201 428 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

10/11 S. Lili träumt, ein „Bolschewik“ kommt zu uns, der dem kleinen (Anarchisten) Fritz Groß ähnlich sieht; dann einem netten „16jährigen“ Burschen; sie führt ihn herum und zeigt ihm alles; an unserm Rauchfang hängt wer!―

Spazieren Türkenschanzpark etc.―

Rosa Gußmann besucht uns. Über den Umsturz.― Ich sehe noch keinerlei Anlaß zur Freude.― Staatsformen bedeuten nichts, man zeige mir erst den oder die Menschen, auf die ich Hoffnung setzen dürfte,― in Deutschland ― oder gar bei uns … Es sind ja doch dieselben, die vor 4 Jahren ― vor 1 den Kaiser noch bejubelt haben und heute schreien: Hoch die Republik.―

Dr. Geyer (N. W. Bühne) ― wünscht den Reigen aufzuführen ― (wie 1918: XI 10 - XI 13 201 auch Bernau). Vorläufig nein. Ich wünsche nicht die Situation auszunützen.―

Gegen Abend Richard und Leo. R. erzählt von Berlin, Reinhardt u. s. w. Über die allg. Situation.