Samstag, 4. Jänner 1919 1919-01-04 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0AA3-1
Tagebuch 1917-1919 978-3-7001-0722-4 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1917-1919 215 428 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

4/1 Traum: Im Café Europe, halbdunkler Hinterraum mit viel Billards, eine Art Chef grüßt mich bekannt; draußen erhebt sich ein Sturmwind, es ist Revolution, Menschen flüchten sich ins Café ― ich sehe draußen den Platz wie leergefegt, in einem grauen Licht, wundre mich, daß die Leute Angst haben und verlasse das Café ―

Vm. bei Gustav; brachte ihm Bohnen. Über die Bestialität und Dummheit der Menschen. Das „Proletariat“, das nun nicht arbeiten will und hofft, mit Plünderungen doch dasselbe zu erreichen.

Nm. in alten Papieren. Las für mich, und n. d. N. vor O. und Heini (dem ich das erste Mal etwas vorlas) die Blätter „Und einmal wird der Friede wiederkommen“.

Lese Roseggers „Dorfsünden“; Gomperz, Schubart weiter, u. a. m.